Flick spielt mit dem Feuer



Havertz verschenkt, Wackelabwehr

Flick spielt mit dem Feuer

Dasjenige Remis dieser deutschen Nationalmannschaft gegen den Rivalen Niederlande offenbart die Stärken und Zehren des taktischen Systems von Hansi Flick. Seinen Ausnahmekönner Kai Havertz setzt dieser Bundestrainer zudem zu weit vorn ein und beraubt sich somit spielerischer Möglichkeiten.

Welcher Spiel um das runde Leder von Hansi Flick ist in etwa wie eine Nacht mit Aufputschmitteln im Technomusik-Klub. Es läuft die Gesamtheit lange Zeit hervorragend, solange bis irgendwann die Wirkung nachlässt und man verloren herumsteht. Die deutsche Nationalmannschaft dominierte am Dienstagabend via 45 Minuten in Hauptstadt der Niederlande den Wirt Niederlande, musste sich andererseits nachdem dieser Halbzeitpause mit Händen und Füßen gegen eine drohende Niederlage wehren. Ende Dominanz wurde sehr schnell Wirrwarr.

Die erste Halbzeit war noch ganz nachdem dem Gout von Flick und erinnerte in Ansätzen an seine erfolgreiche Zeit für Bayern München. Die DFB-Fußballmannschaft schnürte die Niederländer in deren Spielhälfte ein, die niederländische Spielereröffnung wurde umgehend instabil. Die beiden Mittelfeldspieler Ilkay Gündoğan und Jamal Musiala fungierten wie Schaltzentrale fürs Gegenpressing, folglich die Jagen nachdem dem Tanzveranstaltung, sollte dieser den Deutschen abhandengekommen sein. Damit blieb den Niederländern nahezu keine Luft zum Luft bekommen, andererseits Flicks Spieler pumpten ob des notwendigen Wettlaufen- und Sprintaufwands schon sichtlich nachdem 25 Minuten. Spätestens nachdem dieser Halbzeitpause war nichts mehr von dieser spielerischen Prüfung übrig.

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Havertz spielte gegen die Niederlande zu hoch.

Vorn innerhalb hatte sich Flick wieder irgendwas Besonderes eingebildet. Er stellte uff dem Papier eine offensive Viererreihe vorhanden aus Leroy Sané, Timo Werner, Kai Havertz und Thomas Müller uff. Doch wurde Müller im Pressing zurückgezogen und bildete seitlich von Musiala die zweite Linie. Davor rochierten die Angreifer mächtig hin und zurück. Sané spielte – irgendwas untypisch z. Hd. ihn – recht zentral, während Linksverteidiger David Raum die Sprints uff dieser Außenbahn übernahm.

Havertz wirkt verschenkt

Welcher wichtigste Offensivakteur in diesem Team ist momentan Chelsea-Profi Havertz. Er ist andererseits nicht nur dieser wichtigste, sondern zusammen zweitrangig dieser polyvalenteste deutsche Offensive. Doch verleitet dasjenige den Bundestrainer dazu, den 22-Jährigen in jedweder möglichen taktischen Schlingern zu stecken. Gegen die Niederlande etwa spielte Havertz zig-mal ganz vorn an dieser Abseitsgrenze. Dasjenige kann sich wie beim Führungstor durch Müller sogar auszahlen, weil Havertz im Vorlauf des Treffers Gegenspieler Tyrell Malacia mit einem Kreuzlauf zunächst verwirrte und ihn für dieser anschließenden Hereingabe im Fünfmeterraum eigentlich band. Müller hatte beim Nachschuss jede Menge Puffer.

Im Unterschied dazu wirkungsvoller schien Havertz trotzdem, wenn er sich aus seiner hohen Status zurück ins Mittelfeld hinfallen ließ und via die rechts dasjenige deutsche Offensivspiel ankurbelte. Denn so lag die Last nicht nur uff Gündoğan und Musiala, sondern gerade zweitrangig uff dem technisch beschlagenen Havertz, dieser im Klub ebenfalls gehäuft in dieser Spitze aufgeboten wird, andererseits gerade doch kein wirklicher Stoß- und Abseitslinien-Stürmer ist. Bundestrainer Flick muss Coitus interruptus, dass er für Havertz nicht unnötig Potenzial uff dem Rasen liegen lässt. Zu Gunsten von die Okkupation dieser Spitze sind andere, etwa Werner, prädestinierter. Havertz sollte vielmehr aus dem Windschatten dieser Stürmer kommen und die kleinen Freiräume vor dieser gegnerischen Defensive nutzen.

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Restverteidigung wackelt weidlich

Denn Havertz in dieser 69. Minute zusammen mit Musiala den Rasen verließ, war ohne Rest durch zwei teilbar dieser Ausgleichstreffer vergöttern und es brannte weiterhin lichterloh im Strafraum dieser Deutschen. Die Einwechslungen von Julian Brandt z. Hd. Havertz und Florian Neuhaus z. Hd. Musiala sollten daran nichts ändern. Woraus hakte es? Die DFB-Sammlung stand – typischerweise z. Hd. eine Flick-Team – sehr hoch und verteidigte Ballverlust vor allem durch intensives Gegenpressing. Doch griff dieses Gegenpressing zweitrangig aufgrund nachlassender Vitalität und vertikal spielender Niederländer immer seltener. Folglich war die Restverteidigung teils mehr wie 40 Meter vor dem eigenen Treffer ausschließlich uff weiter Lichtung.

Vor dem revidierten Elfmeterpfiff von Craig Pawson in dieser 73. Minute aufgrund eines vermeintlichen Foulspiels von Thilo Kehrer an Memphis Depay stand die deutsche Verteidigung in dieser eigenen Hälfte mit drei Spielern gegen drei Oranje-Angreifer. Eine solche Gleichzahlsituation darf es praktisch nicht schenken. Abwehrchef Antonio Rüdiger kam noch der bevorzugte Lösungsweg im zunehmenden Defensivchaos und mit dem hohen Zeitmaß zurecht. Nebenmann Nico Schlotterbeck wirkte hingegen zusehends verloren. Schon in dieser Hochphase seiner Bayern-Zeit verlangte Flick einiges von seinen Innenverteidiger. Weiland harmonierten David Alaba und Jérôme Boateng hervorragend und blieben trotz dieser hohen Status oftmals unbeschadet.

Im Unterschied dazu um dasjenige Flick-System z. Hd. die Weltmeisterschaft in Qatar wettbewerbsfähig zu zeugen, braucht es Glanzleistungen sowohl dieser Defensive- wie zweitrangig dieser Mittelfeldzentrale. Ein Jagdbomber wie Joshua Kimmich, dieser in Hauptstadt der Niederlande fehlte, kann sicherlich so einiges fabrizieren. Im Unterschied dazu er ausschließlich reicht zentral nicht. Widerwille dieser Kritik stecken im aktuellen Spiel um das runde Leder von Bundestrainer Flick viele gute Ideen. Sein Stil ist uff Dominanz ausgelegt, lässt die Deutschen selbstbewusster erscheinen und kann zweitrangig z. Hd. gute Unterhaltung sorgen. Nun braucht es andererseits Feintuning – sei es für dieser Rolle von Ausnahmekönner Havertz oder zweitrangig für dieser richtigen Balance zwischen Vollgas-Gegenpressing und stabiler Restverteidigung.