Forscher widerspricht UN-Chef: “Es gibt keine Biowaffen in Terroristenhand”


Monatelang schweigt dieser Weltsicherheitsrat zur Corona-Schlimmer Zustand. Dann überrascht UN-Generalsekretär Guterres mit einer Warnung vor Anschlägen mit Krankheitserregern. Welcher Hamburger Biowaffen-Forscher Gunnar Jeremias wirft ihm “missglückte Krisenkommunikation” vor.

Die Corona-Schwierige Situation offenbart, wie sehr dieser durch Konflikte zunehmend lahmgelegte Weltsicherheitsrat zerstritten ist. Noch nachdem dieser Lehman-Pleite 2008 zogen Staaten rund um den Weltkugel an einem Strang. Jetzt schweigt dasjenige UN-Gremium und kann sich nicht hinauf eine gemeinsame Resolution einigen. Deutschlands UN-Missionschef Christoph Heusgen nennt die Stummheit “ohrenbetäubende Stille”.

UN-Generalsekretär António Guterres war es, dieser die Ruhe mit einem weltweit vernehmbaren Schlag durchbrach. Er warnte – wie ex nihilo – vor Angriffen durch Bioterroristen. “Die Schwächen und mangelhafte Vorbereitung, die durch diese Pandemie offengelegt wurden, geben Einblicke darin, wie ein bioterroristischer Angriff aussehen könnte – und erhöhen möglicherweise das Risiko dafür”, sagte dieser Portugiese im Zusammenhang einer Videokonferenz des Sicherheitsrats, dieser erstmals wegen dieser Corona-Schlimmer Zustand getagt hatte. “Nichtstaatliche Gruppen könnten Zugang zu virulenten Stämmen erhalten, die für Gesellschaften auf der ganzen Welt eine ähnliche Verwüstung bedeuten könnten.”

Gleichermaßen wenn Guterres vage blieb und lediglich von Wahrscheinlichkeiten sprach, klang sein Weckruf katastrophal. Gleichwohl nachdem Meinung des Politikwissenschaftlers Gunnar Jeremias malt dieser UN-Generalsekretär verschmelzen virtuellen Teufel an die Wand, erst recht im Zusammenhang mit dem Coronavirus. “Es ist alles andere als einfach, eine Biowaffe herzustellen nach dem Prinzip: Da sollen Erreger zum Einsatz kommen, die sich – im Sinne der Angreifer – wirksam, gezielt und kontrolliert verbreiten”, erklärt dieser Sachkundiger, dieser die Forschungsteam zur Überprüfung biologischer Risiken an dieser Universität Hamburg leitet. “Das ist nach heutigem Kenntnisstand sehr schwer und für die meisten Akteure unmöglich.” Womit dies ohne Rest durch zwei teilbar z. Hd. Terroristen gelte.

“Es fehlt dem Mensch an Wissen und technischen Möglichkeiten”

“Ich halte es für unrealistisch, dass momentan eine terroristische Vereinigung in der Lage wäre, eine Biowaffe zu bauen, die eine Pandemie auslösen kann”, erläutert dieser Sachkundiger im Gespräch mit ntv.de. “Die Vorstellung, wie sie gerne von Verschwörungstheoretikern oder Apokalyptikern verbreitet wird, man setzt da irgendetwas aus und schon entwickelt sich eine Pandemie, die nur bestimmte Länder heimsucht, gibt es nur in Thrillern.” Ein solcher Vorgang sei unkontrollierbar. Dasjenige Coronavirus, dasjenige rund um den Globus erforscht werde, zeige dies. Niemand sei resistent, welches kaum im Motivation dieser Angreifer wäre.

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Dr. Gunnar Jeremias, Leitweglenkungdieser Forschungsstelle biologische und Rüstungskontrolle Universität Hamburg, ZNF.

(Foto: Gunnar Jeremias)

Laut Jeremias schafften es Wissenschaftler in dieser Vergangenheit zwar schon, bekannte Viren im Laboratorium nachzubauen. Man könne schon Menorrhagie bekannte Viren genetisch verändern. Dies diene ebenso friedlichen Zwecken, man denke nur an die Reifung von Impfstoffen. “Aber ein ganz neues Coronavirus im Labor zu erzeugen, ist unmöglich. Dazu fehlt es dem Mensch an Wissen und technischen Möglichkeiten.” Man könnte es ebenso so sagen: Die Natur habe im Streitfrage zum Menschen unendlich viel Zeit und könne “probieren und probieren, was Forscher im Labor nicht hinbekommen – und schon gar keine Terroristen, die unter Druck der Ermittler stehen”.

Anschläge oft ohne Wirkung

Welcher Sachkundiger unterscheidet zwischen Biogiften und Biowaffen, womit letztere massenvernichtende Wirkung nach sich ziehen können. Anschläge mit hochgiftigem , ein Kampfstoff, dieser hinauf Pflanzenbasis hergestellt wird, hat es weltweit immer wieder gegeben. Oft zeigten sie kaum Wirkung oder scheiterten im Verfahren. Amerikanische Rechtsextremisten nutzen Rizin vorzugsweise wie Mittel z. Hd. Attacken hinauf politische Gegner. Finale März war ein 31-jähriger tunesischer Islamist, dieser sich zum IS bekannte, z. Hd. den Bude einer Sprengsatz mit Rizin vom Oberlandesgericht Köln zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Dem Urteil zufolge probierte er dasjenige selbst erzeugte toxische Mittel an einem Hamster aus.

“Zwischen einem Biogift wie Rizin und einem Bakterium oder Virus liegen Welten”, erklärt Jeremias. “Rizin entfaltet einmalige Wirkung, pathogene Keime verbreiten sich von selbst und töten im schlimmsten Fall Massen.” Es habe Versuche gegeben, Milzbrand, ein Bakterium, wie Biowaffe einzusetzen. Die seien jedoch gescheitert. Welcher Sachkundiger erinnerte an den Plakat dieser japanischen Sekte Ōmu Shinrikyō in dieser Tokioter U-Zug im März 1995. Sie setzte Kampfgas ein, weil sie keine Biowaffe herstellen konnte. “Die Sekte hatte lange Zeit intensiv versucht, eine Bombe mit Milzbranderregern zu bauen, steckte rund 20 Millionen Dollar in das Projekt, scheiterte aber zum Glück kläglich”, berichtet Jeremias.

“Das ist alles Theorie”

In einem Interview mit dieser Initiative “Gesichter des Friedens” hatte sich dieser Hamburger Wissenschaftler kürzlich zur Gefahr geäußert, dass hochansteckende Erreger aus zivilen oder militärischen Anlagen unbemerkt in die Umwelt gelangen könnten. Er sprach von wenigen Vorfällen, die veröffentlicht wurden. “Nach dem folgenreichsten, einer Panne in einer sowjetischen Biowaffenproduktionsanlage in den späten 1970er Jahren, starben 14 Anwohner an Milzbrand.” Genug damit dieser zivilen Sphäre gebe es eine geringe Zahl an Berichten extra Freisetzungen, “die aber alle glimpflich ausgingen”.

Jeremias schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass Terroristen eine Biowaffe herstellen können, durchaus größer ein, wie sie es vor 20 Jahren war. “Die Technik hat sich seither verbessert, ist leichter und billiger zu beschaffen. Aber das ist alles Theorie. Wir haben bisher keine Anhaltspunkte, dass das versucht wird. Es gibt keine effektiven, auf Krankheitserregern basierenden Waffen in Terroristenhand – und sehr schnell dürfte sich daran nichts ändern.”

Zu Händen die Äußerungen von Guterres hat Jeremias denn ebenso nur begrenztes Verständnis. Er geht davon aus, dass dieser Portugiese “allgemein formulierte” und bescheinigte ihm “missglückte Krisenkommunikation”. Welcher Friedensforscher warf die Frage hinauf, “warum ein UN-Generalsekretär in einer Zeit, wo die Menschen sowieso schon verunsichert sind, mit einer Aussage über eine abstrakte Bedrohung für Angst sorgt”. Er hält es z. Hd. “kaum vorstellbar”, dass wenige Terroristen Fähigkeiten und Erkenntnisse hätten, “die Hunderte seröse Wissenschaftler nicht besitzen”.



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