Forscher zur Zeitumstellung: “Gehorsamkeit gegenüber der Uhr nimmt ab”


Uhren spiegeln sich in einem Schaufenster. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die Uhren werden zur Winterzeit eine Stunde zurückgestellt.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Jahr aus Jahr ein wird darüber diskutiert, ob Uhren wirklich noch nachher Warme Jahreszeit- und Winterzeit gestellt werden sollten. Zeitforscher Karlheinz A. Geißler stellt sich selbige Frage keiner – er hält die Uhr zu Gunsten von redundant. n-tv.de sagt er, warum welcher allgegenwärtige Zeitmesser ein moderner uneingeschränkter Machthaber ist und Mensch und Natur schadet.

n-tv.de: männlicher Mensch Geißler, Sie sind Zeitforscher – welches halten Sie von welcher Zeitumstellung?

Karlheinz Geißler: Zuvorderst ist es keine Zeitumstellung, sondern eine Uhrenumstellung. Die ist mitten in welcher Nacht gelegt, damit man davon gar nichts merkt. Selbst bin kein Spezi von welcher Uhr. Sämtliche Menschen leiden darunter, dass die Uhr uns von welcher Natur unangeschlossen hat. Die Uhr ist eine mechanische Zeit und dasjenige hat uns Probleme beschert wie zum Vorzeigebeispiel die Klimakatastrophe.

Dies zu tun sein Sie bitte schön verdeutlichen.

Wir mitbekommen keiner, dass die Natur unähnlich organisiert ist und dasjenige macht dasjenige Wetterlage kaputt. Ein Vorzeigebeispiel sind die Schadstoffe, die wir herauslösen. Sie sind nachher welcher Uhr organisiert, nämlich nachher unserem täglichen Arbeits- und Lebensrhythmus. Nun müssten wir uns sozusagen vielmehr an den Jahreszeiten orientieren. Im Winter nach sich ziehen die Bäume hierzulande keine Blätter und können dasjenige von uns produzierte Kohlenstoffdioxid nicht aufnehmen wie im Warme Jahreszeit. Tatsächlich produzieren wir jedoch im Winter sogar mehr Kohlenstoffdioxid. Unsrige Taktung unberücksichtigt, dass wir Natur sind.

Welches nach sich ziehen Sie zu Gunsten von ein Verhältnis zur Uhr?

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Karlheinz A. Geißler ist Dichter und wie Gastprofessor im In- und Ausland tätig.

(Foto: Karlheinz Geißler)

Die Uhr gibt mir Zeiten vor, die mich nicht zufriedenstellen. Dies nervt mich vielmehr. Dazu gehört, pünktlich sein zu zu tun sein. Die Uhr erlebe ich insofern wie ein Herrschaftsinstrument.

Welches genau hat die Uhr mit Pünktlichkeit zu tun?

Pünktlichkeit ist eine Erfindung welcher Uhr. Die Natur kennt keine Pünktlichkeit. Die Natur richtet sich nachher dem Wetterlage und den Bedingungen welcher Umwelt. Dies Lenz geht nicht pünktlich los, sondern fängt mit dem Verwerfen welcher Bäume an und dasjenige ist jedes Jahr zu einem anderen Zeitpunkt. Die Natur ist ja wenn schon nicht unpünktlich. Wir wurden wegen welcher Uhr dazu erzogen, pünktlich zu sein.

Nötig haben wir darob Pünktlichkeit keiner?

Natürlich gibt es gewisse Situationen, in denen es sinnvoll ist, pünktlich zu sein. Zum Vorzeigebeispiel, wenn man verbinden welches in die Wege leiten will. Heutzutage treffen wir nicht mehr Verabredungen nachher Zeitpunkten, wie dasjenige die Uhr vorsieht, sondern nachher Zeiträumen.

Dies heißt, wenn Sie sich verabreden, zeugen Sie eine Zeitspanne aus?

Genau. Selbst verabrede mich dann zum Vorzeigebeispiel zwischen zehn und elf Uhr.

Unter ferner liefen wenn Sie sich mit jemandem treffen?

Zeitumstellung

  • Am Sonntag, den 27. zehnter Monat des Jahres 2019, wird die Uhr um 3.00 Uhr gen 2.00 Uhr zurückgestellt. Es herrscht dann “Winterzeit”, welche die Winterzeit ist.
  • Am 29. März 2020 wird die Winterzeit wieder um 2.00 Uhr gen 3.00 Uhr Sommerzeit vorgestellt.
  • Dies Europaparlament hat im März zu diesem Zweck gestimmt, die Zeitumstellung solange bis 2021 abzuschaffen. Durchaus zu tun sein die EU-Staaten noch mehrheitlich zu diesem Zweck stimmen. Ob und zu welchem Zeitpunkt dasjenige geschieht, ist bisher unklar.

Dann sage ich, ich komme so gegen zehn und wenn ich später komme, rufe ich an. Dies ist ja heutzutage nicht mehr so, dass man pünktlich sein muss, man muss anrufen. Welcher Zeitpunkt reduziert demnach die universelle Verwendbarkeit, welcher Zeitraum schafft universelle Verwendbarkeit.

Sind wir darob flexibler geworden?

Ja, und wir zu tun sein flexibler werden. Dies verlangt die Wirtschaft und unsrige Umgebung. Die Eisenbahn ist ja zum Vorzeigebeispiel wenn schon flexibel.

Weil sie nicht pünktlich kommt?

Ja, jedoch dasjenige ist ja welcher Vorteil welcher Eisenbahn. Die Menschen sind ja wenn schon nicht pünktlich. Es gibt keine Untersuchungen, die zeigen, ob mehr Menschen den Zug bekommen, weil welcher verspätet ist. Die universelle Verwendbarkeit erhält uns unseren Wohlstand. Früher nach sich ziehen wir unseren Wohlstand erreicht, in dem wir sehr pünktlich waren. Heute ist dasjenige unähnlich. Im Unternehmen, genauso wie im Familienleben. Wenn die Kindergärtnerin laborieren wird und dasjenige Kind nicht in den Kindergarten kann, dann muss ich umdisponieren und kann erst später im Werkstatt erscheinen. Wir gelingen unseren Wohlstand darob mit universelle Verwendbarkeit.

Gibt es eine Auswahlmöglichkeit zur Uhr?

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In seinem neuen Buch “Die Uhr kann gehen” plädiert Karlheinz A. Geißler zu Gunsten von mehr universelle Verwendbarkeit im Umgang mit Zeit.

(Foto: Hirzel Verlagshaus)

Die Uhr ist standardisiert. Drei Uhr ist täglich zur gleichen Zeit. Immerhin ich mache nicht täglich dasjenige gleiche um drei Uhr. Durch die universelle Verwendbarkeit ist die Uhr zu Gunsten von uns nicht mehr probat, sondern dasjenige Mobiltelefon. In Zeiten von Web, Medien und Smartphones zusammenbringen wir unsrige Zeit nicht mehr nachher welcher Uhr. Die ist zu Gunsten von die Industriegesellschaft wichtig gewesen. Immerhin zu Gunsten von die Digitalgesellschaft ist die Uhr unwichtig.

Dies Handy ersetzt mittlerweile zwischen vielen die Armbanduhr. Immerhin leben Menschen deswegen wirklich zeitloser?

Die Gehorsamkeit gegensätzlich welcher Uhr nimmt ab und die Gehorsamkeit gegensätzlich dem Handy nimmt zu.

Mithin nach sich ziehen wir kombinieren Rollentausch?

Genau. Wir vertauschen die Medien, denen wir Pflichtgemäß leisten. Unausgefüllt werden wir in Folge dessen darob nicht. Wir wechseln nur den Herrscher. Je weniger die Uhr in unserem Leben eine Rolle spielt, umso unwichtiger wird sie.

Mit Karlheinz A. Geißler sprach Vivian Micks



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