Fracking? „Keine schnelle Lösung“ z. Hd. Energiekrise


Im Kampf gegen die Energiekrise sucht die Bundesregierung nachher Alternativen. Unter Deutschland schlummern noch ungenutzte Gasreserven. Die könnten per unkonventionellem Fracking herausgepresst werden. Die Eröffnung dieser umstrittenen Methode würde hinwieder Jahre dauern, sagt die Vorsitzende dieser Bundestags-Expertenkommission.

Deutschland ringt um jeden Kubikmeter Gas, spätestens seit dieser Zeit Russland kein Erdgas mehr obig die Pipeline Nord Stream 1 schickt. Hierzulande wird zwar eigenes Gas gefördert, doch mittlerweile nicht mehr viel. Vergangenes Jahr wurden in Deutschland 5,2 Milliarden Kubikmeter Erdgas gefördert, hauptsächlich in Niedersachsen. Dies deckt ohne Rest durch zwei teilbar einmal rund fünf von Hundert des jährlichen Bedarfs in Deutschland.

Doch tief in dieser Erdung schlummern Gasvorräte, die noch nicht angezapft sind. „Wenn wir jetzt nur auf die Abschätzung der Gasvorräte in unkonventionellen Lagerstätten schauen, dann gibt es einen Mittelwert von etwa 800 Milliarden Kubikmeter“, sagt Charlotte Krawczyk im ntv-Podcast „Wieder was gelernt“. Sie ist Vorsitzende dieser Expertenkommission Fracking, die zur Besprechung des Deutschen Bundestages 2017 eingesetzt wurde.

Mit unkonventionellen Lagerstätten sind Gesteinsschichten wie zum Exempel Tongestein oder Kohleflözgestein gemeint, in denen Gas wacker unausgesprochen ist. Wie weithin genau dieser Gasvorrat tief unter dieser Erdung wirklich ist, kann erst durch Probebohrungen herausgefunden werden. Mögliche Gaslagerstätten gibt es hauptsächlich in Norddeutschland und in NRW, kleinere im Süden Deutschlands.

„Es bleiben immer Risiken bestehen“

Gefördert werden könnte dasjenige Gas durch Fracking. Dies beschreibt den Prozess, in dem Gas mit Hilfe von Pressung, Wasser und Chemikalien aus den Gesteinsschichten herausgepresst wird. Es werden kleine Risse im Gestein erzeugt. In Folge dessen wird dasjenige Gas freigesetzt und es kann mit Bohrleitungen nachher oben geleitet werden.

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Charlotte Krawczyk leitet am Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam die Sektion Geophysikalische Abguss des Untergrunds und ist Vorsitzende dieser Expertenkommission Fracking des Deutschen Bundestags.

(Foto: Deutsches GeoForschungszentrum GFZ)

Eine Methode, die Erdbeben, Wasserverunreinigungen und Methanemissionen bewirken kann. Insoweit ist Fracking in diesen unkonventionellen Lagerstätten seit dieser Zeit 2017 in Deutschland verboten. „Man muss ganz klar festhalten, dass jeder Eingriff in den Untergrund und damit auch die Förderung von Rohstoffen aus dem Untergrund Konsequenzen hat“, sagt Charlotte Krawczyk. „Folglich bleiben auch immer Risiken bestehen.“

Konventionelles Fracking seit dieser Zeit Jahrzehnten genutzt

In Deutschland gibt es keine Erfahrungen mit unkonventionellem Fracking. Schon seit dieser Zeit Jahrzehnten doch ist dasjenige konventionelle Fracking verbreitet. Seither den 1960er Jahren wird es genutzt, um Erdgas zu Vorteil verschaffen, vor allem in Niedersachsen. Rund 300 Fracking-Bohrungen gab es bisher. Beim konventionellen Fracking wird Erdgas vor allem aus Sandstein gefördert. Jene Methode ist erlaubt, unter Auflagen. Durchaus in Betracht kommen die Fördermengen zurück.

Die Technologie z. Hd. dasjenige unkonventionelle Fracking ist eine irgendwas andere. Getestet werden könnte sie mit Probebohrungen. Maximal vier wissenschaftliche Probebohrungen sind nachher dem jetzigen Verfügung erlaubt. Die Industrie müsste sie vorschlagen. Doch die hat ihre Lizenzen zurückgegeben und plant keine neuen Anträge.

Zu Händen den möglichen Beginn von Fracking in unkonventionellen Lagerstätten schlägt die Expertenkommission vereinigen Testbetrieb vor. „So kann beispielsweise erprobt werden, wie groß die Drücke sein dürfen, mit denen das Gestein stimuliert werden muss“, erläutert Charlotte Krawczyk im Podcast. Jene müssten höher sein qua zum Exempel in konventionellen Lagerstätten. Zudem müsste vorab die Wissenschaft vom Aufbau der Erde untersucht werden. „Erst dann kann abgeschätzt werden, welche Auswirkungen durch diesen Eingriff tatsächlich verursacht werden.“

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Man könnte hiermit hinaus Erfahrungen dieser vergangenen Jahre zurückgreifen, sagt Charlotte Krawczyk. „Man weiß ziemlich gut auch aus anderen Bohrungen für konventionelle Lagerstätten, wie gebohrt wird und wie Bohrplätze abgesichert werden müssen und welche Fluide eingesetzt werden können.“

Erdbeben durch Fracking in Deutschland „unwahrscheinlich“

Unkonventionelles Fracking ist wegen dieser vielen Risiken umstritten, gleichwohl z. Hd. die Umwelt. Kritisiert wird unter anderem, dass Methylwasserstoff aus den Bohrlöchern freigesetzt werden kann, welches zur Klimaerwärmung beiträgt.

Ein weiteres Prämisse ist die Erdbebengefahr. Da durch Pressung dasjenige Gestein aufgebrochen wird, können kleinere Erdbeben entstehen. Jene seien hinwieder durch erhöhte Sicherheitsbestimmungen in Deutschland sehr unwahrscheinlich, sagt dieser Geophysiker Marco Bohnhoff, Leitweglenkungdieser Schar Geomechanik und wissenschaftliches Bohren am Geoforschungszentrum in Potsdam, im „Wieder was gelernt“-Podcast. Spürbare Seismizität sei nicht unmöglich. Gewiss durch wissenschaftliche zurückbegleitend könne man die Prozesse eindämmen, so Bohnhoff.

Kritisiert wird gleichwohl, dass in dieser Fracking-Liquor nicht nur Wasser, sondern gleichwohl notfalls giftige Chemikalien enthalten sind. Welche genau, sollen die Unternehmen nicht sagen. Durch Risse kann dasjenige Chemie-Gemisch im Laufe dieser Zeit dasjenige Grundwasser verschmutzen. Charlotte Krawczyk sagt, zu den Chemikalien gebe es längst umweltfreundliche Alternativen. „Das ist auch gängige Praxis, weil es gar nicht erlaubt ist, Grundwasser gefährdende Stoffe in den Untergrund einzubringen.“ Dies Grundwasserrecht in Deutschland sei in dieser Hinsicht weit weit entwickelt.

Unkonventionelles Fracking einführen? „Dauert mehrere Jahre“

Seither Beginn des Kriegs in dieser Ukraine gibt es immer wieder Forderungen, Fracking in Deutschland neu zu schätzen. Dieser bayerische Premierminister Markus Söder zum Exempel will prüfen, ob es neue und umweltverträgliche Methoden gibt. Untergeordnet die Liberale ist dazu.

Sogar wenn Fracking eine Vorkaufsrecht wäre – schnell umzusetzen, möglichst noch diesen Winter, ist es nicht. „Das Fracking unkonventioneller Lagerstätten einzuführen, würde mehrere Jahre Zeit benötigen. Es ist also gar keine schnelle Lösung“, betont Charlotte Krawczyk. Dies Wasserhaushaltsgesetz verbiete Fracking unkonventioneller Lagerstätten im industriellen Skala. „Das heißt, hier bedarf es einer Gesetzesänderung. Manchmal kann das sehr schnell gehen, aber es braucht seine Zeit.“ Nachdem einer Umbruch könnten Firmen Konzessionen vorschlagen. Doch gleichwohl dazu benötigten die zuständigen Behörden Zeit, sagt die Expertin.

Vorerst ist Deutschland insofern hinaus Gas aus dem Ausland angewiesen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ist zwar gegen Fracking, will hinwieder unter anderem in Kürze mehr Flüssiggas aus den USA importieren. Dies stammt größtenteils aus Fracking-Lagerstätten. Drei LNG-Terminals sollen zum Jahreswechsel dazu an den Start in Betracht kommen.

In den USA ist Fracking seit dieser Zeit den 1940er Jahren verbreitet. Seither Beginn dieses Jahrtausends hat es vereinigen Boom erlebt. Doch selbst dort ändert sich die Stimmung. Dieser US-Bundesstaat Kalifornien will unkonventionelles Fracking 2024 zensurieren.

„Wieder was gelernt“-Podcast

„Wieder was gelernt“ ist ein Podcast z. Hd. Neugierige: Warum wäre ein Waffenstillstand z. Hd. Wladimir Putin vermutlich nur eine Pause? Warum fürchtet die North Atlantic Treaty Organization die Suwalki-Lücke? Wieso hat Russland wieder iPhones? Mit welchen kleinen Verhaltensänderungen kann man 15 von Hundert Kraft sparen? Ton…Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein kleinster Teil schlauer.

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