Friedrich und Charlotte Merz im Liebes-Plausch



„Da hatte er noch volles Haar“

Friedrich und Charlotte Merz im Liebes-Plausch

Dies ganz große Cover bleibt leider Lena und Mark Forster vorbehalten. Doch zumindest lütt daneben grüßen Friedrich Merz und seine Nullipara Charlotte vom „Bunte“-Titelblatt. „Liebesinterview – Das Geheimnis unserer Ehe“, heißt es da. Spektakulär! Dies gilt es zu ergründen.

Es ist noch nicht maßlos lange Zeit her, da turtelte Altkanzler Gerhard Schröder mit seiner fünften Nullipara Soyeon Schröder-Kim gen dem „Bunte“-Cover. Doch „Gas-Gerd“ hat inzwischen ja seine Liebe zur Politik – oder dem, welches er hierfür hält – wiederentdeckt und ist damit beschäftigt, in Interviews Wladimir Putins Rechtsberater zu spendieren.

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Nun gut, Lena und Mark Forster sind irgendwas wichtiger.

(Foto: Bunte / Hubert Burda Media)

Mit anderen Worten: Dieser Sitz gen dem Titelbild welcher „Bunte“ ist nun unausgefüllt – zu Händen Friedrich Merz und seine Nullipara Charlotte! Blöd nur, dass es zu Händen den Union-Chef im Streitfrage zu Schröder nicht ganz zum Großformat gereicht hat. Dieser Sitz des Aufmachers ist stattdessen Lena Meyer-Landrut, Mark Forster und ihrem angeblichen „Liebesnest in Italien“ vorbehalten.

Doch zumindest: Seitwärts daneben wurde Merz und seiner Charlotte dann doch ein kleines Plätzchen freigeräumt. Dieser 66-Jährige scheint damit mit solange bis zum Unterleiberl aufgeknöpften Shirt praktisch leichtgewichtig gequält durch seine neue Brille in die Kamera zu blicken. Im Kontrast dazu wenigstens seine Nullipara hat gut lachen. „Liebes-Interview – Das Geheimnis unserer Ehe“, ist zu dem Schnappschuss zu Vorlesung halten. Ja, hui! Dies will dennoch doch mal ergründet werden.

„Mein Kopf ist dann ganz frei“

Dies Interview hat Merz damit nicht etwa einer schlotternden „Bunte“-Redakteurin gen dem Sozius seines Privatfliegers gegeben. Im gleichen Sinne wohnhaft bei Zeitmaß 180 gen welcher Fernverkehrsstraße kam es nicht zustande. Nein, welcher Volksvertreter hat sich tatsächlich die Zeit zum Verlangsamen genommen und ist gleich „ein paar Stunden“ mit „Bunte“ durch dies schöne Hochsauerland gewandert. „Das Wandern ist des Friedrichs Lust“, heißt es schließlich dem Magazin zufolge, genauso wenn wir dies gleichsam ein lütt wenig verschieden in Retraumatisierung hatten.

Ohne Maß viele Geistesblitze dürfte Merz wohnhaft bei dem Spaziergang jedoch nicht gehabt nach sich ziehen. Die besten Ideen kämen ihm nämlich, „wenn ich allein jogge oder mit dem Rad unterwegs bin“, offenbart er in dem Gespräch. „Im Urlaub gehe ich manchmal früh los, mache eine kleine Runde und hole auf dem Rückweg beim Bäcker Brötchen. Mein Kopf ist dann ganz frei“, erklärt er, wie ihm zum Denkmuster womöglich die Verlängerung welcher Kernkraftwerk-Laufzeiten eingefallen ist.

Dass Merz eine neue Brille hat, ist in jüngster Zeit schon einigen aufgefallen. In anderer Hinsicht hingegen hat er sich seit dem Zeitpunkt vielen Jahren optisch kaum verändert. Uff die Frage, ob er gleichsam von jeher „so ein dünner Hering“ gewesen sei, antwortet er schließlich: „Bei uns in der Familie haben sich alle überflüssigen Pfunde auf einen Onkel konzentriert. Ich versuche, mit Bewegung und etwas Disziplin mein Idealgewicht zu halten – 89 Kilo bei 1,96 Meter Größe. Mit 92 Kilo fühle ich mich schon unwohl.“ Und seine Nullipara ergänzt: „Friedrich war und ist immer sportlich. Früher haben wir auch Tennis gespielt, meine Stoppbälle waren gefürchtet bei ihm. Jetzt machen wir Radtouren.“

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„Noch nie enttäuscht“

Die Fitness-Qualitäten ihres Mannes sind dennoch nicht dies Einzige, welches Charlotte Merz, die Direktorin des Amtsgerichts Arnsberg ist, ausplaudert. „Es war bei mir Liebe auf den ersten Blick“, verrät sie in welcher Rückschau gen ihre 41-jährige Ehe. Und weiter: „Es hat gefunkt, als ich Friedrich bei einer Examensfeier zum ersten Mal sah. Ich habe ihn gesehen und gedacht: ‚Das ist er!‘ Da hatte er noch volles Haar.“

Den Zeiger gen sein Deckhaar-Haushaltsloch will Merz dann dennoch doch nicht unkommentiert stillstehen lassen. Getreu dem in welcher Politik erlernten Schlagwort „Angriff ist die beste Verteidigung“ gibt er Oppositioneller: „Ich finde aber meine heutige Frisur ungemein praktisch.“ Dann kehrt dennoch genauso er in den liebevollen Schonmodus zurück: „Charlotte ist mir auch gleich aufgefallen. Wir sind dann um die Häuser gezogen, und ich dachte mir: ‚Diese Frau solltest du wiedersehen.‘ Ich war vier Semester über ihr, aber an der Uni sind wir uns täglich begegnet.“

Natürlich sei ihre Bindung nicht mehr „wie am ersten Tag“, räumt Charlotte Merz ein. Im Kontrast dazu ihr Mann habe sie „noch nie enttäuscht“ und habe sich mit ihr zusammen weiterentwickelt. „Ich möchte keinen Tag unserer gemeinsamen Zeit missen.“ Ob Merz wohnhaft bei diesen Worten womöglich vor Rührung SPD-rot geworden ist, wissen wir nicht. Doch er pflichtet seiner Gattin wohnhaft bei: „Wir haben ein bewegtes Leben und uns immer verändert – aber eben gemeinsam.“

„Traum meiner Jugend“

Ehe es im „Bunte“-Interview dann doch noch irgendwas politisch wird, spricht Friedrich Merz genauso verbleibend sein Hobby, dies ihm zuletzt einiges an Kritik eingebracht hatte. „Fliegen war schon immer der Traum meiner Jugend. Wenn man durch die Wolkendecke stößt, den blauen Himmel sieht und die Motoren friedlich vor sich hinlaufen – das ist für mich eine große Freude“, erklärt er, weshalb er noch mit 53 Jahren verdongeln Pilotenschein machte und so vor Kurzem mit seiner Nullipara an seiner Seite im eigenen Pilot zur Hochzeit von Bundesfinanzminister Christian Lindner nachdem Sylt jetten konnte.

Im gleichen Sinne mit seinen 66 Jahren fühle er sich nicht zu betagt, um wohnhaft bei welcher Bundestagswahl 2025 unter Umständen denn Kanzlerkandidat welcher Union anzutreten, macht Merz schließlich merklich. „Alter ist an sich keine Kategorie, es geht nur um die individuelle Spannkraft und Leistungsfähigkeit“, lautet seine Philosophie. Und sollte die Spannkraft dann doch mal ein kleinster Teil verloren umziehen – genauso hierfür lassen sich in Magazinen neben „Bunte“ im Schrank ganz sicher rasch ein paar nützliche Tipps finden.