Fünf Jahre zu Käsemauke durch Europa: “Deutschland ist eine Perle, aber … “


Heiko Gärtner und Tobias Krüger wandern seit dem Zeitpunkt fünf Jahren durch Europa. Die beiden Survival-Experten aus Bayern nach sich ziehen 46 Länder bereist und erzählen nun, von kurzer Dauer vor dieser großen Europawahl, welches sie unterwegs erlebt nach sich ziehen. Warum Montenegro und Slowenien die tollsten Reiseländer sind, wie sie mit verwunderlich freundlichen Flüchtlingsschleusern sprachen und wie sich ihr Gemälde von Deutschland verändert hat.

n-tv.de: Ihr seid seit dem Zeitpunkt fünf Jahren unterwegs. Zu Käsemauke durch 46 Länder in Europa. Wo war es am schönsten?

Dasjenige Projekt

2014 brachen Heiko Gärtner und Tobias Krüger aufwärts. Ihr Ziel: Ohne Geld rund um die Welt. Mittlerweile nach sich ziehen sie Europa erwandert und sind nun aufwärts dem Weg nachher Alte Welt. Ihren langen Sumpfgebiet wollen sie dazu nutzen, Spenden z. Hd. Umweltschutzprojekte zu vereinen und taktgesteuert Wissen droben Naturmedizin und dasjenige Leben im Einklang mit dieser Natur zu untersuchen. Verfolgen kann man dasjenige Spannung dieser beiden Bayern unter www.lebensabenteurer.de

Krüger: Welches die Natur angeht, war es Montenegro. Weitestgehend die Gesamtheit, welches es so an Naturschönheiten irgendwo aufwärts dem Planeten gibt, ist dort vereint. Da gibt es zum Musterbeispiel den zweitgrößten Canyon dieser Welt, Steilklippen, Wälder, wie man sie sich z. Hd. Skandinavien vorstellt, die wir dort nichtsdestoweniger weder noch gefunden nach sich ziehen.

Gärtner: Du hast dort ohne Finale Schlangen, Schildkröten, Echsenarten. Es ist sehr ursprünglich, man kann aus jeder Quelle trinken, dasjenige ist ingeniös.

Krüger: Wenn es nachher den Menschen geht, war es Slowenien. Dort sind die Menschen am gastfreundlichsten. Du kommst irgendwohin und wirst sofort eingeladen.

Gärtner: Frisches Brotlaib, Slibowitz, Torte … wenn du dort jede Ladung nehmen würdest, wärst du an einem Tag zehn Kilo dicker. Du kommst maximal an drei Häusern vorbei, solange bis dich dieser nächste einlädt. Sowie du ein Wandervogel bist, wirst du eingeladen.

Wie kommt dasjenige denn?

Gärtner: Die Menschen dort aufwärts dem Balkanstaaten sehen in einem Wandervogel weniger zusammenführen Fremden, sondern so gut wie zusammenführen, dieser Wissen herbringen könnte.

Ist dasjenige irgendetwas, welches man mitnimmt und übernimmt?

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Heiko Gärtner.

Gärtner: Man nimmt wirklich von jedem einzelnen Staat Eigenschaften mit, die man denn positiv einstuft. Ganz einfaches Musterbeispiel: In Italien gibt es immer ein Mittagsschläfchen. Dasjenige ist so nährend und stärkend, dasjenige nimmst du mit! Wenn du siehst, wie die Griechen ihre Salate zubereiten, mit dem Olivenöl und den gesunden Zutaten, dasjenige nimmst du unter ferner liefen mit.

Gab es unter ferner liefen Länder, die euch geknickt nach sich ziehen?

Krüger: Ja, in Skandinavien. Wir erwarteten wilde Natur und freundliche Menschen, ein Paradies im Norden. Wir sind einmal um die Ostsee herumgewandert und es ist schon richtig, man ist viel im Wald. Demgegenüber jeder Wald ist in Reih und Pillermann gleich aufgebaut, dasjenige ist die reine Forstwirtschaft. Und die Menschen sind sehr vorsichtig. In Suomi wollte uns ein Mann von seinem Grundstück zur Strecke bringen, weil er erst weder noch verstand, dass wir nur Wasser wollten. Dann bot er uns schließlich unter ferner liefen irgendetwas zu essen an. Er meinte, sonst wollten die Menschen immer nur irgendetwas verkaufen.

Gärtner: Wenn man nichtsdestoweniger mit den Einheimischen in Suomi, den Samen, rausgeht, ist dasjenige voneinander abweichend. Sie nach sich ziehen uns unter ferner liefen in die Fischgründe in den Mooren geführt, wo noch dieser Gemahlin Reichtum war. Da wirfst du die Rute aus und während dieser Blinkleuchte noch nicht dasjenige Wasser berührt hat, hast du schon den ersten Hecht am Pferdefuß herunterhängen. Ingeniös.

Europa wird manchmal denn Maß beschrieben. Wie habt ihr dasjenige erlebt?

Gärtner: Dasjenige Europa eine Maß ist, stimmt meiner Meinung nachher nur in dieser Industrie und dieser Wirtschaft. Die ähnelt sich überall. Demgegenüber wenn man die Länder selbst durchwandert, sieht man riesige Unterschiede. Im Norden Schweden gibt es Gebiete, wo man im Winter mit Ofen, Elektroheizung und Kachelofen zusammen zusammenführen Raum ohne Rest durch zwei teilbar einmal aufwärts 13 Qualität geheizt bekommt. Zusammensetzen Menschen dieser dort lebt, kann ich doch niemals vergleichen mit einem Menschen dieser in Süditalien lebt und mir sagt: “Ich habe gar keine Heizung. Wenn Winter ist, habe ich 19 Grad in meiner Bude.”

Wie ist euch die EU unterwegs begegnet?

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Tobias Krüger.

Krüger: Europa ist ein absoluter Segen. Du brauchst kein Visum und hast immer eine Arbeitserlaubnis. Demgegenüber es gibt unter ferner liefen die Negativseite dieser EU. Geisterflughäfen und Geisterstädte in Spanien zum Musterbeispiel. Oder von Hauptstadt von Belgien finanzierte öffentliche Trimm-Dich-Fitnessgeräte in ganz Europa, die kaum Leckermaul nutzt. In Portugal nach sich ziehen wir viele arbeitslose Jugendliche getroffen, die störungsfrei nur frustriert sind.

Eure Reise begann 2014 und fällt damit in die Zeit dieser Flüchtlingskrise. Wie habt ihr die wahrgenommen?

Gärtner: Wir nach sich ziehen Orte in Schweden gesehen, die wieder aufblühten, weil ein syrischer Doktor eine Realität aufgemacht hat. Wir nach sich ziehen mit Schleusern in Griechenland gesprochen, die selbst Flüchtlinge waren und verwunderlich nett waren. Die sagten, “Ich finde hier keinen Job, also helfe ich anderen Familien herüberzukommen.” Gen dem Balkanstaaten sprachen wir mit Menschen, die glaubten, in Deutschland erwarte sie ein Geldregen. Wir nach sich ziehen nichtsdestoweniger unter ferner liefen Kriminelle getroffen, die ihre Ausweise wegwarfen, da sie nicht mehr einreisen durften. Sie wollten eine neue Identität nehmen, um dasjenige zu umgehen.

Welches z. Hd. Veränderungen habt ihr aufwärts eurer Reise durch Europa bemerkt?

Krüger: Dasjenige klingt jetzt strikt, nichtsdestoweniger wir nach sich ziehen dasjenige Gefühl, Europa stirbt. Wie wir 2014 losgewandert sind, wollten wir ohne Geld auskommen. Unsrige Strategie war, in den kleinen Orten immer beim Bäcker, beim Schlachter oder unter kleinen Läden nachher irgendetwas zum Nahrungsmittel zu fragen. In Grande Nation gab es da in jedem Ortschaft kleine Läden z. Hd. Käse, Obst oder Grünzeug. Im gleichen Sinne in Italien hatte jedes Ortschaft seinen Obsthändler. Und dasjenige hat insgesamt wahnsinnig stark abgenommen.

Und wie ist es jetzt?

Krüger: Es gibt weitestgehend nur noch Supermärkte. Schon 2014 nach sich ziehen uns viele Gemahlin Bäcker und Schlachter erzählt, dass sie dasjenige noch vielleicht zwei Jahre zeugen und dann aufhören und ihr Laden dann schließt, weil ihre Kinder andere Jobs in dieser Stadt nach sich ziehen. Innenstädte und Dörfer sterben so aus. Am stärksten nach sich ziehen wir dasjenige in Grande Nation wahrgenommen. Beim ersten Mal hat es uns begeistert, wie dasjenige Nahrungsmittel in jeder Familie zelebriert wurde. Beim zweiten Mal war es schon weniger und beim dritten Mal nach sich ziehen sich die Familien vornehmlich aus Konserven ernährt. Es geht kaum noch voneinander abweichend, wenn man einmal im Monat 50 Kilometer mit dem Karre zum Supermarkt gondeln muss.

Gärtner: Man merkt in vielen Ländern, wie gestresst die Menschen sind. Die Arbeitsbelastung scheint immer größer zu werden. In Serbien dagegen umziehen die meisten keiner geregelten Arbeit nachher. Sie leben störungsfrei von ihren Gärten. Kaum Leckermaul stirbt am Myokardinfarkt. Die Menschen riefen uns nachher, wir sollten nicht so schnell laufen. olympische Gottheit, waren die unbeschwert! Dasjenige hat mich am Zustandekommen rasend gemacht, wie kann man so unbeschwert sein!

Krüger: Im gleichen Sinne so ein Phänomen: In Mitteleuropa werden wir ganz oft gefragt: “Warum fahrt ihr nicht mit dem Fahrrad? Dann seid ihr doch viel schneller.” Obwohl es z. Hd. uns ja nicht drum geht, irgendwo anzukommen. Wir nach sich ziehen dasjenige Gefühl, egal, wo man hinwill, man müsste fast wie schneller dort sein. Und dasjenige war nur aufwärts dem Balkanstaaten nicht so.

Hat sich euer Blick aufwärts Deutschland unter ferner liefen verändert?

Gärtner: Oh ja, oh ja. Deutschland ist aufwärts jeden Kernpunkt eine Perle. Nirgendwo kann man so gut von seiner Arbeit leben wie in Deutschland und unter ferner liefen Ostmark und dieser Schweiz. Demgegenüber wir nach sich ziehen unter ferner liefen viele Menschen erlebt, die Bammel nach sich ziehen. Eine Gemahlin Nullipara, die sich vor herumlungernden Jugendlichen fürchtet. Ein Schüler, dieser Bammel hat, in die Schulgebäude zu umziehen, weil da 30 oder 40 v. H. aus anderen Ländern kommen. Ein Hauptschullehrer, dieser von seinen Schülern an die Tisch geschubst wird. In Sachsen und Brandenburg ist uns unglaublich negativ aufgefallen, welches es da z. Hd. eine Rechtsradikalität gibt. Supernette Menschen, nichtsdestoweniger jene Grundeinstellungen! Selbst kann doch nicht via dieser Hautfarbe verdonnern, ob Leckermaul ein guter oder ein unterlegen Mensch ist!

Gab es denn unter ferner liefen positive Überraschungen aufwärts eurer Wanderung durch Europa?

Gärtner: Selbst muss ganz lukulent sagen, egal, wo man in Europa ist, man hat nirgendwo tiefere spirituellere und höflichere Gespräche denn in Dönerbuden. Und die Menschen helfen dir, wenn du irgendetwas Gutes tust. Wir nach sich ziehen unterwegs von dieser Menschlichkeit ein ganz neues Gemälde bekommen. Zuvor wir losgegangen sind, dachten wir, die Menschen seien so gut wie miesepetrig und wollen nicht so gerne helfen. Dasjenige stimmt gar nicht.

Krüger: Wir sind seit dem Zeitpunkt rund 1500 Tagen unterwegs und nach sich ziehen vielleicht in 10 solange bis 15 Nächten, in denen uns die Menschen nicht aufgenommen nach sich ziehen, keinen Schlafstelle gefunden.

Gärtner: Wir sind ein Europa voller liebender Menschen. Dasjenige ist so. Dasjenige sind makellos herzallerliebste Steffenmäuschen. Wenn wir uns seltsam und lächerlich verhalten, dann liegt dasjenige daran, dass wir Bammel nach sich ziehen. Dann verwichsen wir dem anderen die Türe vor dieser vorstehender Teil zu.   

Dasjenige Interview führte Volker Petersen



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