Fünf Tipps zur Orientierung: Wie man ohne Navigationssystem überlebt.


Ohne sein Smartphone mit dem Kartendienst ist manch einer hinaus fernen Autobahnen oder in fremden Städten hilflos. Welches tun, wenn dieser aufladbare Batterie mal leer ist? Oder man seinen Orientierungssinn nicht vollwertig im Rahmen Google dispensieren will? Fünf Tipps.

Ein Navigationssystem ist eine wunderbare Sache – ob im Smartphone oder im Pkw, es bringt den Nutzer ohne Rest durch zwei teilbar in fremden Umgebungen meist sicher ans Ziel. Doch immer funktioniert es nicht. Dasjenige nach sich ziehen Heiko Gärtner und Tobias Krüger aus eigener Erleben gelernt. Die beiden Survival-Experten sind in den vergangenen fünf Jahren durch 46 europäische Länder gewandert – nahezu nonstop, nur mit kurzen Aufenthalten zuhause, wenn sie sowieso ohne Rest durch zwei teilbar in dieser Nähe waren. Gärtner und Krüger nach sich ziehen n-tv.de verraten, wie man seinen Orientierungssinn trainieren kann und sich in fremder Umgebung ebenfalls ohne Navigationssystem schnell zurechtfindet.

1. Tagtäglich zusammensetzen neuen Weg möglich sein

Dasjenige Training des Orientierungssinns fängt vor dieser Reise an – zuhause. “Man sucht sich einen Sitzplatz im Wald”, sagt Gärtner. “Und dann schaut man sich die Dinge in einem Umkreis von fünf Metern an.” So beginne man, die Pipapo schier vorerst wahrzunehmen. Dann erweitert man den Radius immer weiter, solange bis man jeden Schleichweg in seinem Heimatdorf oder ebenfalls Stadtteil kennt. Dazu müsse man jeden Abend zusammensetzen neuen Weg möglich sein.

Beim Training hilft es dann, wenn man dann versucht, auswendig eine Straßenkarte aufzuzeichnen, und dort jeder neu entdeckten Wege einträgt. “Die gedankliche Karte aus dem Kopf zu Papier zu bringen, hilft ungemein, das Gesamtbild zu verstehen”, sagt Krüger. Derbei gelte es, Kirchtürme, Hochhäuser, markante Hügel oder andere Landmarken wahrzunehmen und in die Straßenkarte einzubauen. Wenn man sich dann immer wieder neu fragt, wo jetzt vom aktuellen Zähler aus dieser Kirchturm ist, wo dieser Fernsehturm oder dieser Kliff, wird dieser Orientierungssinn trainiert.

2. Songline – Mit einer Historie zum Ziel

Nur welches tun, wenn man ohne Rest durch zwei teilbar erst in einer fremden Stadt angekommen ist und sich möglichst schnell zurechtfinden will? Dann kommt eine Gemahlin Strategie dieser Aborigines zum Kapitaleinsatz. Die Ureinwohner Australiens singen Lieder, um sich zu orientieren. Dasjenige hat damit zu tun, dass im kargen australischen “Outback” markante Wegpunkte rar sind.

“Wenn man nun ein Lied hat, das acht Minuten dauert, dann weiß ich, dass ich es zweimal komplett zu singen habe, bis ich rechts abbiegen muss”, erklärt Krüger. Und so geht es weiter. Denn Nächstes muss man dasjenige Song vielleicht dreimal durchsingen – solange bis dieser Wandernde schließlich am Ziel ist. “Songline” wird dasjenige genannt, da man sich gewissermaßen an dieser Gesangsleine entlanghangelt.

Krüger und Gärtner nutzen welche Strategie in vereinfachter Form. “Wenn wir in eine neue Stadt kommen, erzählen wir eine Geschichte”, sagt Krüger. “Zum Beispiel, wie Bob mit seinem Großvater in die Stadt geht – dabei bauen wir dann markante Punkte ein, die uns unterwegs auffallen.” So verspeisen Bob und sein Großvater etwa ein fiktives Eiskrem in dieser realen Eisdiele, die Krüger und Gärtner unterwegs sehen. Die Historie mache es dem Gehirn einfacher, sich die Wegpunkte zu realisieren, erklärt Krüger.

Aufwärts dem Weg zurück zum Hotel können sie dasjenige Navigationssystem so meist schon weglassen. Dann finden sie den Weg schon via dieser markanten Landmarken – ob Eisdiele oder Reiterstandbild -, die ihnen zuvor aufgefallen waren. Wichtig dieserfalls sei, sich hinaus dem Weg in die Stadt immer wieder mal ebenfalls umzudrehen, sagt Krüger. Dasjenige Navigationssystem bräuchten sie nicht zwingend, um dasjenige Zentrum zu finden. Dasjenige sei recht leichtgewichtig, weil man dazu nur den Ausfallstraßen Richtung Stadtmitte nachsteigen müsse, sagt Krüger. Doch dort kutschieren viele Selbst…Lastwagen verpesten die Luft – schön ist voneinander abweichend. Von dort vertrauen sie dann möglichst hinaus die Hilfe, um zusammensetzen schöneren Weg zu finden.

3. Dieser intern und dieser äußere Kompass

“Beim Orientieren gibt es immer drei Fragen”, erklärt Krüger. “Wo bin ich, wo will ich hin und wie mache ich das?” Wenn man nun wisse, man befindet sich Nord… und dasjenige Ziel liegt praktisch südlich, kann man in die richtige Richtung laufen und dasjenige mit dem Kompass revidieren. “Ansonsten laufen wir einen perfekten Kreis, weil wir ein dominantes Bein haben.” Genau dasjenige sei ihm mal hinaus Island passiert, erzählt Gärtner. Denn er Jungfüchse verfolgte, um sie zu fotografieren, geriet er in reimen Nebel und verlor seinen Hut. Gut 20 Minuten später lag er wieder vor ihm. “Das war wie im Film.”

Dann gibt es noch den inneren Kompass. Damit meinen Krüger und Gärtner die intern Wahlstimme, die einem sagt, welche die richtige Richtung ist. Die Wahlstimme speise sich aus dem Unterbewusstsein und habe eine immens größere Datengrundlage denn dieser rational agierende Verstand. Exakt und verlässlich ist dieser intern Kompass nicht, doch zumindest solle man pausieren, wenn man dasjenige Gefühl habe, ohne Rest durch zwei teilbar in die völlig falsche Richtung zu laufen, rät Krüger. Wissenschaftlich ist dasjenige schwergewichtig zu fassen – 2011 wiesen Forscher dieser Universität von Massachusetts in Boston im Unterschied dazu jedenfalls nachdem, dass Menschen zumindest dasjenige erforderliche Gen besitzen, um wie Brieftauben ein Magnetfeld wahrzunehmen.

4. Stadtgrundrisse Kontakt haben

Keine Stadt ist wie die andere, doch gibt es Probe, die sich wiederholen. “Es gibt immer Grundsysteme, wie eine Stadt aufgebaut ist”, sagt Gärtner. Wer die kennt, kann sich leichter orientieren. “In Lateinamerika sind die Städte meist quadratisch aufgebaut”, erzählt Krüger. In dieser Zentrum die Plaza, drum herum verschiedene Wohnviertel in Blöcken. In Grande Nation und Deutschland ähneln sich die historischen Kerne dieser im Mittelalter gegründeten Städte – darin stets zu finden: Religionsgemeinschaft oder Rathaus mittig, dazu oft ein Marktplatz.

5. Sich nicht vom Navigationssystem die Eindrücke nehmen lassen

Dass zusammensetzen dasjenige Navigationssystem “verblöden” lässt, vertrauen Gärtner und Krüger nicht. Doch es kann die Wahrnehmung verkümmern lassen. “Wenn ich weiß, ich muss mich an einem Ort selbst orientieren, nehme ich ihn ganz anders wahr”, sagt Krüger. “Dann höre ich die Vögel zwitschern, dann höre ich, wie weit die Autobahn entfernt ist, dann schaue ich, wo die Sonne steht und welche Farbe die Häuser haben, an denen ich vorbeilaufe.”

Dasjenige ist kein Selbstzweck, sondern hat den schönen Nebenerscheinung, dass die Retraumatisierung an die besuchten Orte viel intensiver ist, denn wenn man von einem Gerät herumgeführt worden wäre. “Wir waren auf unserer Wanderung nun schon mehrmals an denselben Orten in Frankreich und es war wirklich sagenhaft, wie viel ich noch wiedererkannt habe.”  

Wer sich nur vom Navigationssystem leiten lasse, dem gehe es wie dem Beifahrer im Pkw, meint Krüger. Dieser macht es sich geschenkt und weiß am Finale weder noch, wie dasjenige Ziel erreicht wurde. “Dem Fahrer passiert das nicht. Er weiß, wo er lang gefahren ist.”



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