“Für einige Behörden ist Homeoffice der Horror”


Während die Politik von Unternehmen fordert, ihre Beschäftigten möglichst von zu Hause funktionieren zu lassen, stellt sich die Frage: Welches ist wirklich in dieser Verwaltung los – und möglich? Sind die Selbstverpflichtungen des Staats zur Heimarbeit bislang dürr, weil sie nicht erzielbar sind? Manuel Grubenbecher, dieser Länder- und Bundesbehörden zu Datenschutz und Informationssicherheit berät, spricht mit ntv.de darüber hinaus die Hürden.

ntv.de: männlicher Mensch Grubenbecher, die neueste Verordnung des Bundesarbeitsministers erlaubt dies Homeoffice nur, “wenn keine zwingenden betrieblichen Gründe entgegenstehen”. Ist solche Einschränkung ein Persilschein zum Besten von die Verwaltung, um Homeoffice zu verweigern?

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Manuel Grubenbecher ist qua IT-Rechtler aufwärts die Sicherung von Cyber- Arbeitsplätzen spezialisiert.

(Foto: privat)

Manuel Grubenbecher: Selbst möchte dieser Einschränkung keine taktische Gewicht beimessen. Es gilt, welches dort steht, und zwar zum Besten von Unternehmen wie zum Besten von Behörden: In bestimmten Fällen ist Heimarbeit nur schwierig oder weder noch zu realisieren. Dasjenige leuchtet sofort ein zum Besten von Kundendienst- oder Fabriktätigkeiten, sowie zum Besten von Mitwirkender einer Passstelle oder zum Besten von Polizisten und Soldaten. Manche Aufträge können nicht von zu Hause erledigt werden. Dies herauszufinden, stellt kein großes Problem dar und bedarf nachrangig keiner besonderen Steuerung.

Worauf bezieht sich die Einschränkung dann?

Die wahren Herausforderungen zum Besten von jedes Homeoffice liegen weniger in dieser Natur dieser Tätigkeit oder dieser Unterprogramm dieser Mitwirkender qua vielmehr in den Eingehen aufwärts die Frage: Können Geschäftsinhaber und Beschäftigte die erforderliche Sicherheit gewährleisten? In den Diskussionen dieser vergangenen Wochen habe ich leider den Eindruck gewonnen, dass ausschließlich darüber hinaus die Pflichten von Unternehmen gesprochen wurde, die Voraussetzungen herzustellen und zu gerecht werden, während Heimarbeit zum Besten von den Staat im besten Sachverhalt eine Vorkaufsrecht ist. Unähnlich gesagt, ist eine Situation entstanden, in dieser die vereinen sollen und die anderen können.

Basta einer Umfrage des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, die Herkunft zwölfter Monat des Jahres veröffentlicht wurde, geht hervor, dass rund 50 von Hundert dieser kommunalen Geschäftsinhaber schlicht nicht zum Homeoffice griffbereit sind – sich demnach weigern. Wie exemplifizieren Sie dies?

Die Befragten nach sich ziehen sich dazu selbst geäußert: Es mangele an Technologie, an zum Besten von Investitionen in solche Technologie, die Arbeitsabläufe könnten leiden, die Datenansammlung seien nicht sicher und dies Personal sei nicht in Maßen technisch versiert. Dasjenige die Gesamtheit ist sicherlich zutreffend. Welches nicht hinterfragt wurde, ist die Stellung. Z. Hd. gewisse Behördenleitungen ist Homeoffice unvereinbar mit dem Staat. Oder plakativ gesagt: Dasjenige Homeoffice ist zum Besten von sie eine Horrorvorstellung, weil sie Vertrauen schenken, dass öffentliche Aufgaben von Staatsdienern in öffentlichen Dienstgebäuden zu verrichten sind. Jene Einstellwert existiert darüber hinaus sämtliche praktischen Skrupel und sämtliche tatsächlichen Mankos hinaus – nunmehr ist nicht mehr zeitgemäß. Selbst denke, dass sie ohne Rest durch teilbar in dieser jetzigen Stellung hinterfragt werden sollte.

Sehen Sie denn Unterschiede zwischen Unternehmen und Behörden, Heimarbeitsplätze bereitzustellen?

Selbst sehe Unterschiede, die es nicht verschenken müsste! Unternehmen und Staat stillstehen vor denselben Herausforderungen: Ein Heimarbeitsplatz darf nicht dieser Gesundheit dieser Mitwirkender schaden und muss behindertengerecht sein – hier geht es um die Arbeitssicherheit. Es muss sichergestellt sein, dass Betriebsgeheimnisse nicht nachdem äußerlich dringen – hier sprechen wir von Informationssicherheit. Gleich gilt zum Besten von die Datenansammlung von Dritten – dies ist dieser Datenschutz.

Stichwort Geheimnisse: Kann man generell sagen, dass geheime Unterlagen nichts in Privatwohnungen zu suchen nach sich ziehen?

Dasjenige ist eine spezielle Herausforderung, die sich zum Besten von Unternehmen wie zum Besten von Behörden stellt: sogenannte kritikale Datenansammlung, die in irgendwer Weise wertvoll sind oder mit denen Menschen erpresst werden könnten. In diesem Zusammenhang lässt sich zunächst festhalten, dass es nicht selten die wichtigsten Führungskraft sind, die Bundeskanzlerin oder ein Vorstandsvorsitzender, Staatssekretäre oder Entwicklungschefs von Unternehmen, die regelmäßig solche Datenansammlung – in digitaler oder analoger Form – mit nachdem Hause nehmen. Dasjenige ist unproblematisch, wenn vorab zum Besten von die notwendigen Maßnahmen zur Sicherung dieser Information und zum Schutzmechanismus von Personendaten gesorgt wurde. Wenn hier sehr wohl Lücken vorliegen, wird dies Homeoffice zur großen Gefahr.

Weiter  Die Bammel, die Gesamtheit zu verspielen

Konkreter Sachverhalt: Ein Kollege hat Originalbelege zur Steuererklärung beim Fiskus eingereicht und erkundigt sich nachdem dem Bearbeitungsstand. Die telefonische Auskunft des Finanzbeamten lautet: “Ihre Unterlagen liegen noch bei mir zuhause.” Kann und darf dies sein?

Nein! Uff jeden Sachverhalt nicht ohne weiteres, und aufwärts keinen Sachverhalt darf dies dieser Finanzbeamte im Alleingang entscheiden. Es sollen eine ganze Warteschlange Voraussetzungen erfüllt und Maßnahmen getroffen worden sein. Wie sind die Datenansammlung in die Wohnung des Beamten gelangt? Kann er dort denselben Sicherheitsstandard offenstehen wie aufwärts dem Zunft? Nicht frisch er vereinen sicheren Dienstrechner? Ist dieser Gruppenraum gesichert, sodass weder Familienangehörige noch Dritte reinspazieren und Unterlagen stibitzen können? Wohnt er vielleicht Parterre, eventuell mit Galerie, so dass leichtgewichtig von äußerlich eingedrungen werden kann?

Eine Voraussetzung wäre demnach zum Besten von vereinen Finanzbeamten mit kritikalen Datenansammlung: keine Wohnung im Parterre?

Im Idealfall nicht. Verknüpfen Umzug wird er sehr wohl nachrangig nicht finanziert bekommen. Hier gilt wie immer: Es kommt darauf an!

Worauf?

Uff den Einzelfall. Erforderlich ist eine Risikoanalyse, in dieser Gefährdungs- und Schadenspotenziale sowie die Eintrittswahrscheinlichkeit abgeschätzt werden sollen. Z. Hd. Unternehmen kann es zum Leitvorstellung eine Herausforderung sein, wenn Mitwirkender eines konkurrierenden Unternehmens im selben Haus wohnen. Eine namentlich große – und nicht seltene – Herausforderung besteht dann, wenn Mitwirkender vereinen Haushalt mit Menschen teilen, die zum Besten von die Wetteifer tätig sind und ständig Gefahr laufen – gezielt oder nicht – zu viel mitzubekommen. Behördenmitarbeiter sollen sich unterdessen fragen, wer ihnen schaden, demnach Information und Datenansammlung zerstören, hineinblicken oder stibitzen könnte. Im Zusammenhang mit organisierter Kriminalitätsrate darf nicht verschwitzen und unterschätzt werden, dass bestimmte Mitwirkender in Finanz- oder Baubehörden, in Gerichten, in Gefängnissen oder Staatsanwaltschaften unter ständiger Observation stillstehen. In solchen Fällen ist ein Homeoffice weder noch immer vertretbar. Die Voraussetzungen müssten jedenfalls genauso streng und fein sein wie etwa zum Besten von Regierungsmitglieder.

Liegen die ersten Risiken nicht schon aufwärts dem Weg ins Homeoffice?

Selbst würde sagen, dass die Probleme mit den Begriffen “Homeoffice” und “Heimarbeit” beginnen. Obwohl sie wie selbstverständlich in unsrige Sprache zusammengeschrumpft sind und inhuman von Politikern und genutzt werden, sind sie ungenau und sogar missverständlich. Denn damit ist weder verbindlich die Arbeit zu Hause noch in einem Büro gemeint. Welches dieser Beschäftigte im eigentlichen Sinne vereinbart, ist irgendwas anderes: dass er bestimmte Funktionieren nicht am angestammten Sitz im Unternehmen oder in dieser Behörde, sondern fern davon verrichten darf – demnach eine Sorte “Out-of-office office”. Erklärt ein Mitwirkender, dass er die Arbeit im Homeoffice verrichtet, kann dies bedeuten, dass er sie in dieser Pfad, in einer Ferienwohnung oder im Freien macht. Dieser Terminus “Telearbeit” ist somit treffender qua Heimarbeit oder Homeoffice – und besser zu umzusetzen.

Welches bedeutet dies konkret?

Dass sämtliche Eventualitäten und Gefahren berücksichtigt werden, nachrangig die dieser mobilen Arbeit. Damit in Betracht kommen unverlangt viele Risiken einher. Stellen Sie sich vor, Ihre Steuererklärung erscheint aufwärts dem Fernsehapparat eines Mitarbeiters in dieser Pfad – eine Sorte fahrendes Homeoffice. Hier muss sichergestellt sein, dass er aufwärts einem Sitz sitzt, dieser nicht eingesehen werden kann, dass er vereinen Fernsehapparat mit Sichtschutz gebraucht oder dass er dies Gerät nicht im Alleingang lässt, wenn er mal von kurzer Dauer verschwindet. Sogar wenn er zu Hause die Gesamtheit richtig macht und rundherum abgesichert ist: Passt er in dieser Pfad einmal nicht aufwärts, kann mit dem Rechner plötzlich dies Pumpe seines gesamten Homeoffice weg sein!

Liegen bestimmte Behördenchefs demnach richtig, wenn sie ungelegen sind und dies Heimbüro versagen?

Selbst erlebe, dass es oft weder noch um Risiken und Sicherheit geht, sondern um die Grundsatzfrage, ob Aufgaben aus dieser bürokratischen Zentrale ewiglich dezentralisiert werden sollen. Vielen geht dies zu weit. Dann bereden sie leicht verständlich mit Kostengründen gegen vorübergehende Maßnahmen – und dass sie so kurzlebig wie kurzfristig seien. Damit sich ewiglich irgendwas bewegt, ist dieser politische Wille erforderlich. Dieser ist aufwärts dieser Bundesebene langsam zu wiedererkennen, nunmehr flächendeckend noch heftige Menstruationsblutung nicht.

Mit Manuel Grubenbecher sprach Peter Littger