Gina I. wird zu Lückenkemper II.: Die zum Ritter Geschlagene


Gina Lückenkemper gilt qua talentierteste Sprinterin Deutschlands. Doch 2019 stockt welcher Triebfeder welcher erst 23-Jährigen. Sie entscheidet sich zum Besten von verdongeln Wechsel in eine elitäre Trainingsgruppe in den USA. Dort will sie zu einer welcher besten welcher Welt reifen – und ist parat, Todesopfer zu herbringen.

Gina Lückenkemper ist ein Universalgelehrter. Betritt die Sprinterin verdongeln Raum, zieht sie unwillkürlich die Geschenk welcher Umherstehenden an. Sie kann reden und reden und reden. Doch die 23-Jährige geht mit ihrem Unterhaltungstalent nicht hinaus die Nervenkostüm – weil ihre Postulieren Gehalt nach sich ziehen und weil sie eine natürliche Begabung hat, Personen zum Lachen zu herbringen. Dieser Krauts Verein (DLV) setzt Lückenkemper insofern seitdem ihren ersten Erfolgen gerne qua Vorzeigeathletin ein, bedient sich ihrer Talente, um hinaus sich rücksichtsvoll zu zeugen, setzt sie hinaus die Bühnen Deutschlands. Die Sprinterin nimmt sich selbst nicht zu seriös, dies spürt die Öffentlichkeit und fühlt sich insofern mit ihr verbunden. Lückenkemper kommt nicht hochnäsig rüber, sondern wie ein guter Kumpel, eine Freundin, die man schon ewig zu Kontakt haben scheint und mit welcher man gerne mal wieder ein Schoppen trinken in Betracht kommen würde.

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Im Hintertreffen: Im Semifinale nebst welcher WM in Hauptstadt von Katar belegte Lückenkemper nur Sitz acht.

(Foto: imago images/Sven Simon)

Hinwieder vor allem ist Lückenkemper verdammt schnell. Dasjenige größte Talent welcher 23-Jährigen steckt in ihrem Leib, ihrem Ehrgeiz und Trainingseifer. Erst qua siebte Krauts unterbietet sie nebst welcher WM 2017 die magische 11-Sekunden-Marke. Hinwieder 2019 kommt welcher lückenkempersche Triebfeder irgendetwas ins Stottern. 11,14 Sekunden lautet ihre Jahresbestzeit, damit findet sie sich ohne Rest durch zwei teilbar mal hinaus Sitz 41 welcher Weltjahresbestenliste wieder. Und gleichfalls welcher DLV kann sie nicht mehr zum Besten von öffentlichkeitswirksame Zwecke engagieren, weil sie im November in die USA wechselt, um sich in Florida welcher elitären Trainingsgruppe unter US-Trainer Lance Brauman anzuschließen. Dieser Verein lässt sie zähneknirschend ziehen.

“Akku leer”

Krauts Meisterschaften 2019 in Hauptstadt von Deutschland. Gina Lückenkemper witzelt wie immer vor dem Start noch klitzekleines bisschen herum, erntet den wärmsten Klatschen des Publikums. Erst qua sie zum Start in die Hocke geht, wechselt ihr Gesicht in pure Konzentration. Doch im Rennen muss Lückenkemper Tatjana Pinto vor sich hersprinten sehen, gewinnt im Kontrast dazu jedenfalls noch Silber. Während: 2019 ist die 23-Jährige nicht mehr die schnellste die noch kein Kind geboren hat Deutschlands. Beim Diamond League Meeting in Hauptstadt von Belgien erreicht sie dies Finale – ein Fortuna zum Besten von deutsche Sprinterinnen, die dort normalerweise nie zu finden sind. In dem wichtigen Rennen, dem letzten Wettkampf vor welcher WM in Hauptstadt von Katar, läuft Lückenkemper die 100 Meter dann im Kontrast dazu nur in 11,45 Sekunden. Ein herber Ernüchterung, hinaus Instagram beschreibt sie ihre Leistung qua “für mich persönlich sehr enttäuschend” und fügt hinzu: “Akku leer”. Die lückenkempersche Leichtigkeit scheint erstmals in ihrer Karriere zu bröckeln. Die entspannte Vorzeigeathletin mit Unterhaltungstalent wirkt zu dieser Zeit durcheinander, angekratzt und nicht voll fokussiert.

Dasjenige ist natürlich lediglich die Ziel von draußen. Doch im Interview mit n-tv.de gibt Lückenkemper zu: “Meine Saison 2019 war definitiv nicht das, was ich mir vorgestellt hatte.” Die Spielzeit 2018 mit welcher EM in Hauptstadt von Deutschland habe ihr sehr viel abverlangt und viel Leistungsfähigkeit und Macht gekostet, sagt die Ausnahmesprinterin. Sie pflegt trotz ihres jungen Alters verdongeln reifen, selbstkritischen Umgang mit sich selbst: “Vieles hat dieses Jahr einfach nicht gepasst und am Ende bin ich auch nur ein Mensch.” Schon im August erzählte sie, dass sie jedes Jahr in ein mentales Loch fällt. Unbedingt von kurzer Dauer vor welcher WM in Hauptstadt von Katar stolpert sie diesjährig rein – und verpasst im Einzel prompt dies Finale. Mit einer Zeit von 11,30 Sekunden wird sie im Semifinale Letzte. Dasjenige Lächeln im Gesicht verschwindet.

Hinwieder Lückenkemper sucht keine Zu Ende sprechen, gleichfalls dies ist eine ihrer Stärken. “Das mentale Loch hat meine Vorbereitung auf die WM eigentlich nicht gestört”, sagt sie. Fernerhin die Startblock Voyeur-Cams, die Lückenkemper beim Start blockieren und hinaus die sie berechtigte Kritik hereinprasseln lässt, zählen da nicht. Sie habe sich schlichtweg selbst im Weg gestanden und im Staffellauf-Finale jedenfalls mit starken Zeiten den fünften Sitz erlaufen. Soll heißen: Zum Besten von dies Einzel war welcher Kopf störungsfrei nicht unbesetzt genug. Die von draußen betrachtet immer lebhaft und positiv erscheinende Lückenkemper hat 2019 viel mit sich zu ringen und an mehreren Themen taktgesteuert zu schnurpseln: Mentale Probleme, schlechte Leistungen – und nicht zuletzt eine folgenreiche Wechselentscheidung.

Krönung zu Lückenkemper II.

Im November verkündet Lückenkemper, dass sie ab sofort in Florida in welcher Pure Athletics Sprintgruppe von Trainer Lance Brauman trainieren wird. “Die Entscheidung, in die USA zu gehen, hat sich über die gesamte Saison gezogen”, erklärt sie und sagt: “Das Angebot fühlte sich an wie eine Art Ritterschlag.” Gina I. will sich in Florida zu Lückenkemper II. krönen. Von welcher locker-leichten Gina zur die noch kein Kind geboren hat Lückenkemper, welcher Kämpferin. Dieser Gereiften. Einer Athletin, die noch erwachsener agiert und zum Besten von den Triumph empfindliche Todesopfer bringt.

In den USA misst die 23-Jährige sich nun mit den besten welcher Welt, sprintet mit Doppel-Weltmeister Noah Lyles und Olympiasiegerin Shaunae Miller-Uibo um die Wette. Dieser Schrittgeschwindigkeit weg aus Deutschland, hervor aus ihrer Komfortzone, weg von Familie und Freunden, hat einiges an Mut gekostet. Er soll ihr den Weg in die absolute Weltspitze ebnen. Den Weg in eine erfolgreiche Spielzeit 2020. Zu den Olympischen Spielen in Tokyo, nebst denen die ehrgeizige Athletin mehr klappen will qua nebst welcher WM in Hauptstadt von Katar. “Das sind meine ersten richtigen Profi-Spiele”, sagt sie. “2016 war ich zwar auch dabei und habe das natürlich auch ernst genommen, aber meine Einstellung dem Profisport gegenüber war noch nicht so zielgerichtet, wie das jetzt der Fall ist.” Dieser Reifeprozess ist in vollem Gange.

Dieser Wechsel nachher Florida birgt im Kontrast dazu gleichfalls Gefahren zum Besten von die Sprinterin. Trainer Brauman gilt qua Ausnahmecoach, war im Kontrast dazu in Sportbetrug hinaus verschiedene Stil und Weise involviert. 2006 saß er eine zehnmonatige Haftstrafe ab, weil er Sportlern verbrecherisch Universtitätsstipendien verschafft hatte. Und dann war da noch jene Sache mit Tyson Queer. Solange bis welcher Sprinter 2013 wegen Dopings nicht zugreifbar wurde, war er Schützling Braumans. Dieser Trainer wollte nichts von den Betrügereien Gays gewusst nach sich ziehen und gleichfalls dieser beteuerte Braumans Unschuld. Hinwieder gleichfalls ein weiteres Mitglied welcher Trainingsgruppe, welcher jamaikanische 100-Meter-Sprinter Steve Mullings, wurde zweimal positiv getestet und lebenslang nicht zugreifbar. Kann welcher Trainer davon wirklich nichts gewusst nach sich ziehen? Lückenkemper beteuert, dass Brauman Gegen-Doping-Werte predige: “Er will den puren, den reinen Athleten haben. Keinen, der Nahrungsergänzungsmittel oder sonst was nimmt.” Mit Dingen, die extra welcher Pfad vorbeigehen, habe Brauman sowieso nichts zu tun.

“Mut, etwas zu riskieren”

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Hochkonzentriert: In Tokyo will Gina Lückenkemper wieder voll hart rangehen.

(Foto: imago images/Beautiful Sports)

Bedrohungsgefühl, dass die Trainingsgruppe in Verruf geraten könne, verspüre sie keine, sagt Lückenkemper. Dasjenige Ganze weckt trotzdem Erinnerungen an Konstanze Klosterhalfen und dies Nike Oregon Project und die 100-Meter-Sprinterin wird sich den Fragen zu ihrem Trainer weiterhin stellen sollen. Doch Lückenkemper lässt sich durch nichts mehr von ihrem Plan ausreden. Sie will den US-amerikanischen Ritterschlag nutzen, um was auch immer aus sich herauszuholen. Zum Besten von Tokyo 2020 ist die Athletin parat, die nötigen Todesopfer zu herbringen: “Hier in den USA bin ich wirklich alleine, mein Team und der Kader sind ja nicht mehr da. Das ist schon schwierig. Auch wenn ich sehr nette Trainingskollegen habe, fühlte ich mich anfangs schon mal einsam.”

Ihren Instagram-Postdienststelle zum Wechsel in die USA untertitelt die Sprinterin mit einem Zitat, dies Vincent Van Gogh zugeschrieben wird: “Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren.” Risiken ist schon Gina I. immer gerne komprimiert. Hinwieder Lückenkemper II. weiß jetzt, welches es zum Besten von ganz oben braucht und mit welcher Seriosität sie den Reifeprozess beeinflussen muss. Den Weg seitdem ihrer Krönung betritt sie ohne Rest durch zwei teilbar erst – er soll ihre verschiedenen Talente nachher Tokyo und in die Weltspitze münden.



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