Ging deswegen Ost-Rom unter?: Historiker streiten zusätzlich Hören dieser Pest


Zwischen 12 und 100 Mio. Todesopfer soll die Justinianische Pest gefordert nach sich ziehen. Exakte Zahlen gibt es nicht, nur Schätzungen. Wissenschaftler dieser Hebräischen Universität wollten es genau wissen und setzten damit gen Datenanalysen. Ihre Ergebnisse werden nun sehr warm diskutiert.

Die Hören dieser Justinianischen Pest vom 6. solange bis 8. Jahrhundert werden einer Studie zufolge überschätzt. Behauptungen, die weltweite Seuche habe die Population im Mittelmeerraum und in Europa offensichtlich dezimiert, seien kaum belegt, schreibt ein internationales Forscherteam in den “Proceedings” dieser US-Nationalen Hochschule dieser Wissenschaften. “Anhand der vorhandenen Daten war ein plötzlicher und dramatischer Bevölkerungseinbruch fast eindeutig die Ausnahme und nicht die Regel”, schreiben die Wissenschaftler um Lee Mordechai von dieser Hebräischen Universität Jerusalem. Ein deutscher Großmeister widerspricht und kritisiert dasjenige Vorgehen des Teams.

Generell unterscheiden Historiker drei große Pest-Pandemien:

  • die Justinianische Pest mit dieser ersten Woge in den Jahren 541 solange bis 544, gen die solange bis Zentrum des 8. Jahrhunderts mehr qua ein zwölf weitere Wellen in Europa und im Mittelmeerraum folgten
  • dieser Schwarze Tod, dieser Europa, Vorderasien und Nordafrika im 14. Jahrhundert heimsuchte
  • die Dritte weltweite Seuche, die ab Finale des 19. Jahrhunderts in Süd- und Ostasien wütete und sich wiewohl nachher Madagaskar und Lateinamerika ausbreitete

Verursacht wird die Pest vom Bakterium Yersinia pestis, dasjenige vor allem zusätzlich Insekten wie etwa Flöhe verbreitet wird. Schätzungen von Experten zufolge habe die Justinianische Pest zwischen 15 und 100 Mio. Todesopfer gefordert, welches etwa 25 solange bis 60 v. H. dieser damaligen Nation des Römischen Reichs entspreche, wie die Selbst… in ihrem Beitrag schmeißen. Nachdem gängiger Einschätzung habe die Pest zum Niedergang des Oströmischen Reichs und dem Finale dieser klassisches Altertum beigetragen. Sie sind dieser Durchsicht: “Solche außergewöhnlichen Behauptungen erfordern außergewöhnliche Belege.”

Keine Belege zu Gunsten von deutliche Bevölkerungsabnahmen durch Pest

“Wenn die Pest ein Schlüsselmoment der Menschheitsgeschichte war und angeblich binnen weniger Jahre zwischen einem Drittel und der Hälfte der Population des Mittelmeerraums tötete, sollten wir dafür Belege haben”, wird Mordechai in einer Mitteilung zur Studie zitiert. “Aber unsere Datenanalyse fand nichts.” Viele Historiker, so seine Kritik, hätten ihre Annahmen bisher aus den aufrüttelndsten Berichten methodisch und andere Quellen unberücksichtigt.

Zu den wichtigsten Quellen zählt dieser griechische Historiker Prokop, dieser die Seuche in Konstantinopel beschrieb. Dieser beschreibe die Pest in weniger qua 1 v. H. seines Werkes, zusammen mit dem Geschichtsschreiber Gregor von Tours seien es höchster 1,3 v. H.. Dies sei wenig infolge dieser vermeintlich dramatischen Auswirkungen dieser Pest, so die Forscher.

Generell, so exponieren sie, gingen schriftliche Quellen nur vereinzelt gen Pestausbrüche ein. Die Schätzung von Papyri und von Inschriften gäben keine Hinweise etwa gen deutliche Abnahmen dieser Nation. Zweite Geige die Produktion und Zirkulation von Prägen deute nicht gen gravierende Veränderungen hin. Gletscher belegten wiewohl Pollenanalysen keine Dämpfung dieser landwirtschaftlichen Produktion infolge dieser Pest.

Selbst die mitunter angeführten Massengräber aus jener Epoche lassen die Forscher nicht gelten. “Nicht alle Massen- oder Mehrfachgräber sind das Resultat einer Krankheit”, exponieren sie. Bestattungen im selben Gruft würden ungefähr soziale Verbindungen oder Verwandtschaftsbeziehungen widerspiegeln.

Neue Erkenntnisse umstritten

Die Pestmortalität sei in verschiedenen Regionen unterschiedlich hoch gewesen, betont dasjenige Team. “Manche Regionen erlitten vielleicht zeitweilig eine höhere Sterblichkeit, wie etwa Konstantinopel beim ersten Ausbruch, aber wir können nicht davon ausgehen, dass das für alle gilt.” Künftig solle man die Hören dieser Pest lokal untersuchen, anstatt vom “Niedergang der Römer” oder von einem Bevölkerungseinbruch zu sprechen, schreiben sie.

Jener Historiker Mischa Meier von dieser Universität Tübingen hält die Kritik zu Gunsten von unangemessen und die Methodik dieser Forscher zu Gunsten von problematisch. Vom Niedergang des Römischen Reiches sprechen Historiker demnach nicht mehr, sondern von einer Transformation. Zweite Geige dass die damalige Nation um 60 v. H. geschrumpft sei, behaupte – im Kontrast zu den Ausführungen dieser Selbst… – heutzutage niemand mehr, betont dieser stellvertretende geschäftsführende Rektor des Instituts zu Gunsten von Kalter Kaffee Vergangenheit. Er selbst schätzt, dass die Nation von Zentrum des 6. solange bis Zentrum des 8. Jahrhunderts grob um etwa 25 v. H. sank, betont jedoch, dass man letztlich zusätzlich Mutmaßungen nicht weit hinauskomme.

Prinzipiell bemängelt Meier an dieser Studie, dass sie gen rein quantitativen Auswertungen etwa von Erwähnungen dieser Pest in schriftlichen Quellen basiere, ohne solche Quellen selbst qualitativ zu prüfen. Demnach eröffnen etwa die Texte des Kirchenhistorikers Euagrios Scholastikos durchaus Einblicke in lokale Auswirkungen dieser Pest. Generell sei die Quellenlage insbesondere zu Gunsten von dasjenige 7. und 8. Jahrhundert dürftig, so Meier. Umso problematischer sei es, vorhandene Informationen zu ignorieren.



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