Göring-Eckardt deutet längere Spielzeit eines Atomkraftwerk an



Energietalk zusammen mit „Anne Will“

Göring-Eckardt deutet längere Spielzeit eines Atomkraftwerk an

In ihrer letzten Sendung vor jener Sommerpause diskutiert Anne Will mit ihren Gästen zusätzlich die drohende Energiekrise. Grünen-Politikerin Göring-Eckardt schließt derbei kombinieren Streckbetrieb des bayerischen AKWs Isar 2 nicht mehr völlig aus.

Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt hat am Sonntagabend zusammen mit Anne Will all jene Obacht geben lassen, die sich zu Gunsten von eine längere Spielzeit jener noch verbliebenen deutschen Atomkraftwerke einsetzen. Sie deutete an, dass jener bayerische Meiler Isar 2 länger am Netzwerk bleiben könnte. Mit Blick gen Bayern sprach sie von einem „Sonderproblem“. Es gebe zu wenig Windkraftwerke, im Fallgrube einer Gasnotlage sei die Energieversorgung im Republik unter Umständen nicht gesichert. Drum werde dies Atomkraftwerk Isar 2 in Niederbayern einem Stresstest unterzogen. Dasjenige Sonderproblem könne dazu münden, „dass die Brennstäbe ausgebrannt werden müssen, damit man in Bayern über die Runden kommt“. Darüber müsse man reden, wenn es dort zu einer wirklichen Notsituation käme. Göring-Eckardt schwieg, wie die „Zeit“-Journalistin Petra Pinzler in jener Sendung sagte: „Von den drei Kraftwerken werden (Ende 2022) zwei abgestellt, Isar 2 wird weiterlaufen.“

Damit lieferte die Grünen-Politikerin zum Finale jener Sendung die Schlagzeile und überraschte selbst die anderen Gäste – zum Vorzeigebeispiel Alexander Graf Lambsdorff von jener Freie Demokratische Partei. „Ich sehe es bei den Partnern so, dass eine Offenheit da ist, die Dinge zu kontrollieren“, sagt er. Und weiter: „Wenn es nötig sein sollte, entnehme ich den Äußerungen, dass da der Streckbetrieb vermutlich möglich gemacht werden würde, was politisch betrachtet keine leichte Sache ist, aber für die Energieversorgung dieses Landes richtig ist.“ In Bayern setzen sich mittlerweile jedweder demokratischen Parteien zu Gunsten von kombinieren kurzfristigen Weiterbetrieb des Atomkraftwerk in jener Nähe von Landshut ein.

In jener letzten Sendung vor jener Sommerpause diskutiert die Runde weitere Aspekte jener drohenden Energiekrise. Erst am Freitag hatte Kanzler Olaf Scholz angekündigt, jener Kommiss werde dem angeschlagenen Energiekonzern Uniper unter die Arme greifen. Taktgesteuert hatte er erklärt, niemand werde in dieser Leistungsabgabe- und Preiskrise nur gelassen, die jener russische Angriffskrieg gegen die Ukraine ausgelöst hat. „You’ll never walk alone“, zitierte er die legendäre Fußballhymne des FC Liverpool, die seit dem Zeitpunkt sozusagen sechzig Jahren immer wieder aus den Mündern bierseliger Stadionbesucher schallt.

Dieses Zitat habe jener Kanzler klar gewählt, erklärt Freie Demokratische Partei-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff im Das Erste-Talk. Scholz habe damit sagen wollen, nicht nur jener Staat, sondern wir jedweder müssten zusammenstehen, um die Krisis zu bewältigen. Die staatliche Unterstützung von Uniper sei zusammen mit jener Freie Demokratische Partei nicht populär, freilich sie bedeute eine konkrete Stabilisierung des Marktes. Deswegen sei sie zwingend und richtig. Doch Graf Lambsdorff räumt selbst ein: „Die weitere Entwicklung auf der Strecke wird durch Energiesparen, die Mobilisierung weiterer Energieressourcen und durch Entlastung nötig sein.“

„Da können wir durchaus auch mehr Anreize schaffen“

Scholz habe die Balance zwischen Regierungshandlung, gen den Weg zu bringenden Maßnahmen und jener Eigenverantwortung durch die Bewohner im Blick, sagt die energiepolitische Sprecherin jener SPD-Gruppe, Nina Scheer. Fortschrittlich müsse es um massives Energiesparen umziehen. „Da können wir durchaus auch noch mehr Anreize schaffen.“

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Dieser Staat könne unmöglich was auch immer rückvergüten, welches gen die Menschen jetzt zukomme, sagt selbst Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt. „Ich finde, man muss ehrlich sein und klar sagen: Das machen wir als Mann- oder Frauschaft“, erklärt die stellvertretende Bundestagspräsidentin politisch triftig. „Denen, die es besonders schwer haben, müssen wir dringend helfen. Bei anderen muss man sagen: Du kannst Dir selbst helfen und sogar noch was dazugeben.“

Journalistin Petra Pinzler von jener „Zeit“ ist zusammen mit dem Themenkreis noch skeptisch. Sie habe genau diesen Funktionsaufruf an dies Volk bisher vermisst. Scholz habe nie wirklich zum Fachausdruck gebracht, dass er die Probleme nicht nur schultern könne.

„Es ist nichts passiert“

Scholz‘ Worte hätten keinen Folge in jener Körperschaft ausgelöst, will Die Schwarzen-Außenpolitiker Norbert Röttgen erkannt nach sich ziehen. Dieser Kanzler habe taktgesteuert zu viel und zu wenig versprochen. Man müsse zusätzlich den Krieg reden, den jener russische Vorsitzender Wladimir Putin führe: „Er führt einen Energiekrieg und einen Hungerkrieg.“ Deutschland habe versäumt, zu einer Zeit eingeschaltet zu werden, wie Putin noch schwach gewesen sei, dementsprechend in den ersten Monaten des Krieges. „Ein sozialstaatlicher Ansatz, diesem Krieg zu begegnen, wird nicht ausreichen. Da verspricht Scholz mehr, als er halten kann.“

An anderer Stelle seien die Versprechen des Kanzlers zu zart gewesen. Es gebe keine Einsparstrategie jener Regierung, kritisiert Röttgen. „Wir müssten unseren Strommarkt und unsere Stromproduktion anpassen, und wir müssten aus dem Gas raus. Und es ist nichts passiert.“ Die Bundesregierung habe ein halbes Jahr vertrödelt.

Dasjenige können die drei Ampelkoalitionäre nicht gen sich sitzen lassen. In jener 16-jährigen Regierungszeit von Angela Merkel, in jener selbst Röttgen von 2009 solange bis Mai 2012 Umweltminister war, habe man schon versäumt, sich von Putins Gas unabhängig zu zeugen und man habe zu wenig gen erneuerbare Energien gesetzt. Die jetzige Regierung kläre Einsparmöglichkeiten, sorge zu Gunsten von fossile Energien, wolle erneuerbare Energien nachrüsten. Röttgen lenkt ein: „Es gab Fehler in der Vergangenheit“, um dann hinzuzufügen: „Aber es gibt Fehler in der Gegenwart, und dafür sind sie verantwortlich.“

Nun mischt sich selbst Freie Demokratische Partei-Volksvertreter Graf Lambsdorff ein: „Die Behauptung, wir sitzen alle nur herum und tun nichts, die stimmt einfach nicht.“ So hätten viele Menschen ihren Stromverbrauch schon nachhaltig umgestellt. „Die Menschen wissen, was die Stunde geschlagen hat.“ Es seien Gesetze beschlossen worden, die jetzt in jener Umsetzung seien, erklärt selbst die SPD-Umweltpolitikerin Scheer.

Graf Lambsdorff lobt Esken

Dann geht es Schlaghose gen Schlaghose. Graf Lambsdorff lobt den Vorschlag von SPD-Chefin Saskia Esken, die Pendlerpauschale schon ab dem ersten Kilometer zu zahlen. Sie gelte schließlich nicht nur zu Gunsten von Fahrzeuglenker, sondern selbst zu Gunsten von Menschen, die mit dem Bus zur Arbeit fuhren, sogar zu Gunsten von Fußgeher. „Das ist eine Entlastung in der Breite der Gesellschaft.“ Und weil grade gute Stimmung herrscht, spricht sich jener Freie Demokratische Partei-Volksvertreter noch zu Gunsten von Preissenkungen im öffentlichen Nahverkehr aus, wofür wirklich die Länder zuständig seien. Nur ein Tempolimit lehnt er ab: Symbolpolitik.