Gut für jedes Leib und Seele: Warum zieht es uns in den Wald?


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Franziska Jebens entdeckte sich selbst im Wald noch einmal neu.

(Foto: Nico Stummelig-Allermann)

Dieser Wald ist ohne Rest durch zwei teilbar hip. Während Spaziergänge unter Bäumen noch vor Kurzem spießig waren, sind sie nun nicht nur in, sondern sekundär noch die neue Medizin. Dies verstehen Franziska und Carsten Jebens nur zu gut, seit dem Zeitpunkt sie vor zwölf Jahren in den Wald zogen.

Wie Franziska und Carsten Jebens vor zwölf Jahren in den Wald ziehen, ahnen sie nicht, dass sie damit zu Trendsettern werden. “Wir hatten die Idee, einen Platz zu finden, an dem wir Ruhe haben und einfach für uns sein können”, erzählt Franziska Jebens n-tv.de. “Dann kam dieses Haus und wir wussten ziemlich schnell, dass wir hier immer sein wollen.”

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Seitdem lebt dies Paar zwischen von Bäumen irgendwo in Mecklenburg. Schluss einem verfallenen Forsthaus von 1860 ist längst ihr Zuhause geworden. Dies Stadtleben in Hamburg gehört dieser Vergangenheit an, plus dieser Vermarktung-Job in dieser Filmbranche und dieser eigene Laden für jedes selbstgebaute Möbelstück. Wenn dies Paar aufwacht, stillstehen Rehe vor dem Fenster und die Vögel zwitschern. Gut allem liegt dies beruhigende Ton von Bäumen, die sich im Wind in Bewegung setzen. Gut ihr Leben im Wald hat Franziska Jebens ein Buch geschrieben: “Kaffee mit Käuzchen”. Die 38-Jährige ist jetzt Selbst… und Trainer, Carsten Jebens baut weiter Möbelstück und vertreibt sie unter anderem übers WWW.

Dieser Wald ist ohne Rest durch zwei teilbar hip. Nicht erst seit dem Zeitpunkt Peter Wohllebens “Das geheime Leben der Bäume” verstehen immer mehr Menschen, dass ebendiese hochkomplexen Ökosysteme geradezu Wunderkräfte nach sich ziehen. Schluss dem simplen Waldspaziergang vergangener Tage ist inzwischen dies Waldbaden geworden. “Schau dir die Farben der Bäume an, atme tief ein, hör die Blätter rauschen”, schreibt Qing Lithium, Professor für jedes Umweltimmunologie an dieser Nippon Medical School. Er hat dies japanische Shinrin-yoku, dies Wald(luft)kraulen, international traut gemacht. Lithium ist überzeugt, dass Menschen im Wald nicht nur Glücksgefühl, sondern sekundär Gesundheit finden.

Keine Waldbader, trotzdem Waldmenschen

Tatsächlich zeigen ärztliche Studien, dass die Terpene, die Pflanzen zur Kommunikation nutzen, sekundär hinaus Menschen wirken. Blutuntersuchungen herausfinden, dass im Zusammenhang Menschen unter Terpenzufuhr dieser Blutzuckerspiegel, dieser Blutdruck und sekundär dieser Stresshormonspiegel sinken. Schon nachdem einer Stunde im Wald steigt demnach die Zahl dieser Killerzellen, dies körpereigenes Abwehrsystem verbessert sich, Heilungsprozesse verlaufen schneller. In Südkorea oder Land der aufgehenden Sonne stellen Ärzte sekundär insofern ganz selbstverständlich Rezepte für jedes Waldbaden aus.

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So weit ist es in Deutschland noch nicht, trotzdem in Heringsdorf hinaus Usedom gibt es schon seit dem Zeitpunkt November 2016 kombinieren Heilwald, in Ribnitz-Damgarten und Heilbad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern entstehen derzeit zwei weitere. Zweite Geige dies nordhessische Heilbad Sooden-Allendorf will dies roter Faden hinaus etwa 50 Hektar umtopfen.

Franziska und Carsten Jebens sind trotzdem keine Waldbader und sekundär keine Bäumeumarmer. Sie leben simpel dort, dies verändert sie. Freunde behaupten, die beiden seien zu Waldmenschen gemorpht. “Früher hätte ich vieles von dem, was ich jetzt sehe, rieche oder spüre wahrgenommen und auch gedacht, wie schön”, sagt Franziska Jebens. “Aber jetzt berührt es mich tief. Es bringt mein Herz regelrecht zum Hüpfen.”

Welches sie qua Gefühl ausdrückt, nennen Wissenschaftler die Biophilia-Theorie, die dieser Soziobiologe Edward O. Wilson schon 1984 formulierte. Demnach nach sich ziehen Menschen eine innerer Zugkraft zu grünen Landschaften, es ist geradezu in unsrige DNA eingeschrieben. Wissenschaftler dieser Universität von San Franzisko suchten in 127 Studien aus den Jahren 2007 solange bis 2017 nachdem Zusichern für jedes ebendiese These und fanden hervor, dass Menschen “in psychologischer und spiritueller Hinsicht” noch immer spontan wissen, welche “entspannenden, beruhigenden und ‘Ehrfurcht erzeugenden’ -Effekte es hat, Wälder, Pflanzen, Blumen, städtische Grünflächen, Parks und natürliche Holzwerkstoffe zu sehen”.

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Andreas Michaelsen, Professor für jedes Klinische Naturheilkunde und Chefarzt am Immanuel-Krankenhaus… Bundeshauptstadt, vermutet, dass die Wald-Medizin simpel den Nerv dieser Zeit trifft. Dies moderne Leben mit Monitoren, Eile und Stress passe nicht zu den evolutionären Erfahrungen, die sich an einer natürlichen Umwelt orientieren, schreibt er im Vorwort zu dem Buch “Im Wald sein”. Licht, Parfüm, Farben, Geräusche dazu die politische Bewegung im Wald – dies entspreche dem Menschen und wirke holistisch hinaus Leib und Psyche.

Mehr Lebensqualität

“Ich war früher auch schon viel im Wald”, erzählt Carsten Jebens. “Aber im Vergleich zu jetzt habe ich früher nur die Hälfte vom Wald mitbekommen.” Ganz offenkundig macht dieser Wald achtsamer, je länger man sich dort aufhält. Ungeplant beherzigt dies Paar die Schalten, die Waldbaden-Pionier Lithium aufgestellt hat: den Wald mit allen fünf Sinnen wahrnehmen, in diesem Fall gewahr hauchen und sich mit dieser umgebenden Natur verbinden.

Wie “Aussteiger” betrachten sie sich trotzdem nicht. “Wir finden es schön, unabhängig zu sein und Ruhe zu haben”, sagt Franziska Jebens extra ihr Leben im Wald. Dazu gehört sekundär, selbst Grünzeug anzubauen und Holz zu verwichsen. Ihnen sei gewahr geworden, “wie hektisch das Leben früher teilweise war”, ergänzt ihr Mann. “Was man alles tut und kauft.” Im Kontrast dazu es gehe ihnen nicht um Gesellschaftskritik, sondern um Lebensqualität.

Inzwischen sind die Jebens’ manchmal wieder mit Freude in dieser Stadt, für jedes kombinieren Restaurantbesuch oder eine Ballettaufführung. Dann zentralisieren sie ihre Termine, damit genug Zeit für jedes den Wald bleibt. Wenn sie zurück sind, schauen sie den Sciurus in dem riesigen Haselnussbusch neben dem intern oder dieser Singdrossel. Und sie freuen sich, dass dieser Wald inzwischen wieder mehr geschätzt wird.

Denn gut geht es dem deutschen Wald nicht. Dieser aktuellen Waldzustandserhebung zufolge nach sich ziehen 72 von Hundert aller Waldbäume Schäden. Speichern und Eichen geht es speziell schlecht. Trockenheit und Stürme zeugen ihnen zu schaffen, Schädlinge wie dieser Borkenkäfer profitieren davon. Franziska und Carsten Jebens nach sich ziehen ein Waldstück gekauft, dies einfach an ihr Haus grenzt. Mitten unter von Fichten wachsen dort inzwischen die ersten kleinen Eichen.



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