Handelskrieg, Brexit, SUV-Hass: “VW wird es am härtesten treffen”


Welcher Handelsstreit zwischen den USA und Reich der Mitte eskaliert. Welcher Brexit endet im Wirrwarr. Dazu noch Rezessionsängste und Klimawandel: Dies sind keine einfachen Zeiten zum Besten von die deutsche Automobilindustrie. Kurzarbeit, Werksschließungen, Massenentlassungen – welche Konsequenzen drohen? n-tv.de fragt den Autoexperten Helmut Becker.

n-tv.de: Welcher Handelsstreit zwischen Reich der Mitte und den USA dauert an, die Konjunkturaussichten verdüstern sich: Wie ist es um die deutsche Automobilindustrie bestellt?

Helmut Becker: Die Stellung zum Besten von die deutsche Automobilindustrie hat sich rapide verschlechtert. Die Gemengelage an Problemen ist erstklassig. Dies war in dieser Form nicht zu erwarten. Erstens sind da die von extern kommenden, externen Störfaktoren wie welcher Handelsstreit zwischen den USA und Reich der Mitte oder dies Brexit-Geschacher. So irgendetwas lässt sich nur schwergewichtig prognostizieren. Zweitens gibt es die internen strukturellen Probleme in Bezug aufwärts die politisch geforderte Umstellung welcher Verbrennertechnik aufwärts Elektroautos. Und drittens sind da die konjunkturellen Probleme, die wiederum vorhersagbar waren, da welcher Höhepunkt welcher weltweiten Autokonjunktur im letzten Jahr schon überschritten wurde.

Erste Autohersteller wie etwa Opel verordnen Kurzarbeit. Unter den Zulieferern sieht es noch düsterer aus. Selbst Branchengrößen verprügeln Warnsignal: Conti schließt ein Werk, wohnhaft bei Bosch sind Jobs gefährdet. Sind dies die Vorzeichen einer Entlassungswelle?

Dies ist zu befürchten. Denn nur die angesprochenen konjunkturellen Probleme lassen sich solange bis zu einem gewissen Wasserpegel übrig interne Arbeitszeitmodelle a la 2008/09 abfedern: Wenn die Nachfrage zurückgeht und die Produktion entsprechend den Wünschen hergerichtet wird, verlängert man zum Beispiel wie geschmiert den Werksurlaub oder gibt Freischichten, die später via Überstunden wieder hereingearbeitet werden. So hat Wirtschaftslage früher funktioniert. Dies ist nun vorbei.

Ungeachtet die Automobilindustrie sieht sich doch zusätzlich noch einem strukturellen Umwälzung oppositionell?

Richtig, dies ist die zweite Komponente, mit welcher sich die Unternehmen auseinandersetzen sollen: weg vom Verbrenner, hin zur Elektromobilität. Damit purzeln immer während, ich betone immer während, ganze Beschäftigungszweige weg, die Kompensation fehlt und so kommt dann zu Entlassungen.

Gibt es dazu schon konkrete Zahlen?

Nur grobe Schätzungen. Im radikalsten Kasus, worst case sozusagen, mithin wenn die Verbrennertechnologie komplett erschlagen würde und wir nur noch vollelektrisch pendeln, könnte es 250.000 Jobs wohnhaft bei den Herstellern und in welcher Zuliefererindustrie treffen. Dazu kämen Gewiss noch weitere Zigtausende Arbeitsplätze zum Beispiel wohnhaft bei den automobilnahen Dienstleistungen – solange bis hin zum Bäcker um die keilförmiges Stück. Einkommensmäßig betroffen wäre es eine Stadt wie München, die plötzlich vom gesamtwirtschaftlichen Lohnzettel verschwinden würde.

Ungeachtet wird es diesen worst case spendieren?

Nein, sicherlich nicht. So weit wird es nicht kommen, denn die reine Elektromobilität, so hochgepriesen sie wenn schon derzeit ist und so unausgewogen sich die Politik aufwärts die Batterie-Elektromobilität festgesetzt hat, wird sich so radikal nicht durchsetzen. So schnell wie die Politik oder VW AG dies will, wird es die Umstellung vom Verbrenner hin zum Elektroauto nicht spendieren.

Zurück zur Marktlage: Wie stellt sich die Stellung in welcher internationalen Automobilindustrie dar?

Ganz lapidar: Die beiden größten Personenwagen-Absatzmärkte welcher Welt, Reich der Mitte und die USA, aufwärts die etwa 50 von Hundert des Weltmarkts entfallen, treiben sich reziprok ins Versauen. Hier schaukelt sich welcher Handelsstreit immer weiter hoch und in Reich der Mitte schlägt dies voll aufwärts den Automarkt durch. Reich der Mitte wird in diesem Jahr übrig zehn von Hundert weniger Neuzulassungen nach sich ziehen, welcher US-amerikanische etwa zwei solange bis drei von Hundert weniger. Welcher Abwärtstrend ist vorgezeichnet – wie stark er am Finale ausfallen wird, hängt vom Handeln welcher politischen Personen ab. Ungeachtet wir schreiben schon zehnter Monat des Jahres, vieles wird sich da nicht mehr zum Besseren wenden.

Dies sind keine guten Aussichten. Welches bedeutet denn ein Absatzrückgang in Reich der Mitte zum Besten von die deutsche Automobilindustrie?

Die deutsche Automobilindustrie hängt sehr stark am chinesischen Markt. VW zum Beispiel erzielt 50 von Hundert seines Absatzes in Reich der Mitte, BMW und Daimler jeweils rund ein Drittel. Die in Reich der Mitte verkauften deutschen Autos – im Übrigen was auch immer Verbrenner und viele SUV – werden natürlich nicht jeder hierzulande hergestellt, sodass ein Nachfragerückgang im Reich welcher Mittelpunkt nicht unbedingt gleichbedeutend mit einem Produktionsrückgang in den deutschen Werken sein muss. Die deutschen Hersteller zusammensetzen mittlerweile weltweit rund 17 Mio. Fahrzeuge, davon stammen lediglich noch 5 Mio. aus deutschen Werken.

Neben dem Handelsstreit gilt welcher nachher wie vor nicht vollzogene Brexit denn externer Risiko- und Störfaktor. Finale zehnter Monat des Jahres will welcher britische Premier Boris Johnson Großbritannien aus welcher EU heraushaben, wenn nötig “tot im Graben” und wenn schon ohne Handel. Die Autokonzerne nach sich ziehen schon reagiert, ziehen sich von welcher Non… zurück. Wie sieht es hier aus?

Die britische Automobilindustrie existiert schon lange Zeit nicht mehr, sie ist stramm in ausländischer Hand. Momentan produzieren schwerpunktmäßig japanische Autohersteller, welcher französische PSA-Konzern via Opel/Vauxhall und Jaguar/Landrover sowie BMW dies Gros, welcher Rest sind kleinere Exoten. Zwei Drittel welcher britischen Autoproduktion geht aufwärts dies Konto welcher Japse wie Nissan und Honda – dies entspricht weitestgehend einer Million Fahrzeugen welcher jährlich 1,7 Mio. aufwärts welcher Non… gebauten Selbst…von denen 1,3 Mio. nachher Europa exportiert werden. Selbige ausländischen Hersteller verabschieden sich nachher und nachher von welcher Non…. Dies braucht wenn schon irgendetwas Zeit, dies ist ein Hochgefühl zum Besten von die Briten. Ungeachtet ganz allgemein: Welcher Brexit ist nicht nur welcher Kalium.o. zum Besten von die britische Automobilindustrie, sondern zum Besten von die gesamte Industrie dort, die schon jetzt nur noch aus Maschinenbau, Automobilbau und Chemie besteht. Fällt die Automobilindustrie aus, wirkt sich dies wenn schon geradewegs aufwärts die Wirtschaftsleistung Großbritanniens aus – und nicht in geringem Metrik.

Dies klingt nachher Wirtschaftskrise …

Uneingeschränkt, zum Besten von die gesamte britische Wirtschaft. Die Automobilindustrie fährt seitdem zwei Jahren im Flaute. Dies trifft Gewiss wenn schon Europa und damit die deutsche Automobilindustrie, die bislang jährlich rund 750.000 Pkw dorthin exportierte, etwa ein Viertel unseres Gesamtexports.

Wird es Ihrer Meinung denn Wirtschaftswissenschaftler nachher zu einem ungeregelten Brexit kommen?

meine Wenigkeit kann es mir wie geschmiert nicht vorstellen. Nein. So verrückt können die Briten und selbst Premierminister Boris Johnson weder noch sein, dass sie jetzt von heute aufwärts morgiger Tag blindlings jeder Handelsbeziehungen zur EU kappen würden. Welches ich mir vorstellen kann, ist eine Weise lockere Zollunion welcher Non… mit welcher EU, homolog welcher Situation wie sie zwischen welcher EU und welcher Schweiz herrscht. Die Insulaner sollen sich in diesem Zusammenhang Gewiss klarmachen, dass die EU denn wesentlich größerer Wirtschaftsraum in allen Handelsbelangen am längeren Hebel sitzt, sodass sich Großbritannien den Regelungen, Normen und Vorschriften welcher EU individuell herrichten muss – sonst können sie ihre Waren in welcher EU nicht mehr verkaufen. Dies wäre welcher optimale Kasus und die klügeren Briten wissen dies wenn schon.

Dies dritte große Personenwagen-Themenbereich im abgelaufenen dritten Quartal hieß Klimawandel. Gen welcher Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt/Oder schien welcher ubiquitär: So wenig Hersteller wie selten, viel elektromobile Zukunftsvisionen, Proteste drinnen wie unter freiem Himmel von Umweltschützern gegen SUV und Verbrennermotoren. Ungeachtet genau wegen Benzinern und Dieselkraftstoff hat VW seine Absatzzahlen zuletzt ausgeweitet. Danach viel Lärm um nichts?

(lacht) Große Worte! Zunächst: Dies Absatzplus wohnhaft bei VW AG ist ausschließlich Sonderfaktoren geschuldet, die Vertriebspolitik und neue Zulassungsverfahren lassen grüßen. Jenseits hohe Rabatte werden Fahrzeuge zum Beispiel in den Markt gedrückt. Die positiven Zahlen sind nur temporär und nach sich ziehen rein gar nichts mit Wirtschaftslage zu tun. Im Gegenteil: Wenn sich welcher Handelsstreit zwischen Reich der Mitte und den USA noch verstärkt und welcher Brexit doch kommt, ist VW am härtesten betroffen – wegen welcher Suchtverhalten vom chinesischen Markt, Gewiss natürlich wenn schon, weil welcher Konzern welcher weltgrößte Autohersteller ist.

Pro Hektik sorgte zudem ein tödlicher Unfall in Bundeshauptstadt, denn ein SUV in mehrere Fußgeher gefahren ist. Seitdem wird übrig Sinn und Unsinn dieser Autos in den Städten sehr warm diskutiert.

Helmut Becker schreibt für n-tv.de eine monatliche Kolumne rund um den Automarkt. Becker war 24 Jahre Chefvolkswirt bei BMW und leitet das "Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK)". Er berät Unternehmen in automobilspezifischen Fragen.

Helmut Becker schreibt zum Besten von n-tv.de eine monatliche regelmäßig erscheinender Artikel eines Autors rund um den Automarkt. Becker war 24 Jahre Chefvolkswirt wohnhaft bei BMW und leitet dies “Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation (IWK)”. Er berät Unternehmen in automobilspezifischen Fragen.

Ja, zu Recht, womit dies wenn schon mit einem normalen Mittelklassewagen hätte vorbeigehen können: Ab km/h 50  nach sich ziehen sie denn Fußgeher keine Möglichkeit mehr. Ungeachtet es war zuletzt ein SUV, ein großer und zudem einer Nobelmarke, und insofern entlädt sich nun welcher geballte Volkszorn an dieser Wagenklasse und die SUV stillstehen unter Generalverdikt. Zu Unrecht: Vor allem kleine SUV sollte man aus welcher ganzen Debatte um Verbote und Einschränkungen heraushalten.

Weshalb?

Man kann kleine SUV nicht mit den “Land-Kreuzern” vergleichen. Die kleinen, kompakten SUV sind keine Verbrauchsmonster, sind nicht größer denn Limousinen, weil aufwärts welcher gleichen Plattform gebaut, und sind wenn schon insofern so beliebt wohnhaft bei den Käufern. Wo käme sonst ein Marktanteil von übrig 30 von Hundert her, wenn solche Kategorie nicht den Kundenwünschen nachher Komfort und Wirtschaftlichkeit so entgegenkäme?

Trotz gibt es laute Rufe nachher Verboten von SUV …

meine Wenigkeit denn Wirtschaftswissenschaftler bin strikt gegen staatliche Verbote, wenn welcher Markt dies wenn schon reglementieren kann. Wir leben in einer Marktwirtschaft. Wenn die Politik und die Verbindung SUV nicht will, sollen sie sie insofern nicht zensieren, sondern übrig Steuerungsmaßnahmen wie Gebühren, Kraftfahrzeugsteuer oder Emissionsabgaben lenkend Einmischung. Und zum Besten von die Großstädte wäre eine City-Zoll erdenklich, wohnhaft bei welcher kleinere Autos entlastet und große stärker belastet werden. Ganz wie geschmiert.

Mit Helmut Becker sprach Thomas Badtke



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