“Hart aber fair” zur Seuche: “Kredite helfen nicht allen aus der Krise”


Mio. Kleinbetriebe, Soloselbstständige und Freischaffender, immerhin gleichwohl Privathaushalte in Deutschland wünschen gen finanzielle Hilfe vom Staat. Während in deutschen Ämtern die Server zusammenbrechen, breitet sich die Existenzangst virtuell schneller aus qua dies gefürchtete Virus.

Die Bundesregierung erweckt Hoffnungen c/o kleinen Firmen, Soloselbstständigen und Freiberuflern. Mit insgesamt solange bis zu 50 Milliarden Euro sollen sie aus Bundesmitteln kohlemäßig unterstützt werden. Bundeswehr und Länder einigten sich gen eine Verwaltungsvereinbarung, durch welche Zuschüsse schnell und unbürokratisch auszuzahlen sind. Doch schon zu Beginn treten erste Schwierigkeiten gen. Welcher Ansturm gen die zuständigen Ämter ist riesengroß. Die zahlreich gestellten Onlineanträge legen zeitweise sämtliche Server lahm. Nachdem dieser Zustrom zu weitläufig scheint, pendeln gleichwohl Banken ihre Kreditangebote und Unternehmerhilfen zurück. Nun stellt sich die Frage, wie heftige Menstruationsblutung wird die Corona-Notlage dauern und wie möglich sein wir mit dieser allgegenwärtigen Existenzangst um?

Genau dieser Frage zuwenden sich dieser Moderator Frank Plasberg und seine Gäste in dieser vierten Fassung dieser “Hart aber fair”-Corona-Aufklärungssendung. Zu Gast sind die Wirtschaftspsychologin Eva Schulte-Austum, Professorin für jedes Infektionskrankheiten am Universitätsklinikum Gießen Prof. Susanne Wappenherold, Unternehmensberaterin für jedes Existenzgründer Dagmar Schulz, die Reiseunternehmerin Bettina Sieckendiek und in dieser Sendung dieser “Hahn im Korb”: SPD-Bundesminister für jedes Arbeit und Soziales, Hubertus Heil.

“Nicht allen Unternehmen kann man mit einem Kredit helfen. Es ist sehr schwer, trotz der 90-prozentigen Bürgschaft vom Bund, diese Kredite zu bekommen, da auch die Kreditinstitute jetzt etwas verhaltener reagieren.” Unternehmensberaterin Dagmar Schulz berichtet von Banken, welche den Antragstellern allesamt Kreditlinien gestrichen nach sich ziehen. Salopp ausgedrückt hat man aus Angstgefühl vor mangelnder Kreditwürdigkeit Unternehmern vereinen “Tritt in die Kniekehle” verpasst, statt mit einem Darlehen durch die Notlage zu helfen.

Bettina Sieckendieck ist qua Unternehmerin in dieser Reisebranche stark betroffen. “Wir haben alles das, was kaufmännisch notwendig war veranlasst, um Kosten zu sparen. Wir haben die Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken müssen, was es in unserer 55-jährigen Firmengeschichte auch noch nie gab. Wir hoffen, dass wir nach Corona alle wieder zurück kommen, aber das ‘Wann?’ würde ich auch gerne beantworten.”

Verschmelzen Tipp wie man mit dieser Ungewissheit – “kein Ende zu kennen”, umgehen kann, hat Wirtschaftspsychologin Eva Schulte-Austum: “Wir haben das Gefühl wir müssen irgendetwas tun, weil wir Sicherheit zurückgewinnen wollen. Was keine gute Idee ist, ist in den Supermarkt zu gehen und Berge von Toilettenpapier zu kaufen. Das bringt keinem was. Aber wenn wir die Zeit, die wir vielleicht jetzt mehr zur Verfügung haben, nutzen, weil wir in Kurzarbeit sind (…) und sinnvoll einsetzen um Menschen zu helfen, dann ist das eine gute Idee. Grad die Tafeln brauchen aktuell extrem viel Unterstützung.”

Heil: Lohnarbeiter ins Staat lassen und unter Quarantäne stellen

Viele Menschen wie Bettina Sieckendieck, entscheiden sich nachher dieser landesweiten Schließung von Betrieben in Kurzarbeit. Wenn die Landesgrenzen zum Beispiel geschlossen bleiben, können Vitalität aus Osteuropa nicht c/o dieser hiesigen Ernte helfen. Hier ist die Arbeitsbereitschaft von jenen Menschen gefragt, die hierzulande derzeit nicht ihrem üblichen Fachgebiet nachgehen die Erlaubnis haben. Jene welche sich in dieser Nullarbeit entscheiden. Obst und Grünzeug kann augenblicklich nicht genug geerntet werden, die Angstgefühl vor leeren Regalen in naher Zukunft ist weitläufig. Hubertus Heil bezieht lukulent Stellung und will mit einem bedingten Öffnen dieser Säumen Rechtsbehelf schaffen: “Warum nicht Leute gezielt reinlassen, diese unter Quarantäne stellen und anschließend arbeiten lassen? (…) Wir müssen gesundheitsverträgliche Lösungen finden, dass Menschen Grenzen überschreiten können und auch hier arbeiten können.”

Ebendiese Lösungsansätze lassen c/o Professorin Wappenherold die “Alarmglocken” klingeln. “Wenn man das tut, muss man natürlich das öffentliche Gesundheitswesen auch so unterstützen, dass sie in der Lage sind, das nachzuvollziehen. Dass sie in der Lage sind, Unterkünfte zu schaffen, wo diese Menschen dann eben nicht zusammen irgendwo sind, sondern separiert. Das ist natürlich eine große Aufgabe von Organisationen. Das öffentliche Gesundheitswesen ist schon sehr an seine Grenzen geraten mit der Überwachung von Quarantänemaßnahmen.”

Werden wir genug nach sich ziehen?

Dass neben dieser Landwirtschaft und mittelständigen Unternehmen gleichwohl die zwischenmenschlich Schwächsten unter dieser Notlage leiden, steht außer Frage. Dass zum Beispiel Hartz IV unterhalb dessen liegt, welches zur Existenz in Deutschland ausreicht, macht sich unter anderem durch die Schließung vieler öffentlicher Einrichtungen, Tafeln und gemeinnütziger Ausgabestellen für jedes Esswaren wahrnehmbar. Die Not dieser Ärmsten wird immer größer. In dieser Vergangenheit nach sich ziehen sich gleichwohl viele Tussi Menschen Unterstützung c/o den Tafeln geholt. Punktum Angstgefühl vor dieser Kontamination bleiben sie nun weitab. Plasberg fragt ohne Rest durch zwei teilbar insoweit nachher dieser Verantwortung des Staats. “Gibt es nicht tatsächlich eine moralische Verpflichtung, wenn man sich solange darauf verlassen hat und diese Säule wegbricht, nachzufüttern?”

“Es soll nicht zynisch klingen wenn ich feststelle, dass wir in Deutschland erst mal eine Grundsicherung, ein Existenzminimum haben. Richtig ist aber, dass die Tafeln vielen Menschen das Leben sehr einfach machen und das Leben erleichtern.” Mit diesen Worten übergibt Heil virtuell die politische Verantwortung an dies Republik, un… er an die Volkssolidarität in Kommunen und Bezirken appelliert und zu Initiativen aufruft, die zwischenmenschlich Schwächeren in dieser Notlage privat zu unterstützen. “Der Bundesgesetzgeber wird ‘ne ganze Menge noch machen müssen. Aber es gibt gute Beispiele wie man sich vor Ort, auch im Sinne von kommunaler Selbstorganisation helfen kann.”



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