Hat EY Schuld am Wirecard-Betrug?


Seither 2009 prüft Zeremoniell & Young die Bücher von . Allerdings trotz zahlreicher Hinweise aufwärts Ungereimtheiten in welcher Verdichter und von Anlegern winken die Prüfgerät von EY die Bilanzen Jahr zu Gunsten von Jahr durch. Erst heuer wird es ihnen zu viel: Nach sich ziehen sie zuvor mehrjährig geschlampt?

Zu Gunsten von Bundesfinanzminister ist die Sache lukulent: Die sind Schuld am Wirecard-Skandal. Schließlich hätten sie die Jahresabschlüsse des einstigen Investoren-Lieblings mehrjährig nicht beanstandet, kritisiert er zwischen seiner Untersuchung im Finanzausschuss des Bundestags.

Jener Eindruck, dass die Bundesregierung die Schuld aufwärts EY abwälzen will, bestätigt sich kurz eine Woche später: Die Wirtschaftsprüfer-Posten Apas nimmt Ermittlungen gegen EY aufwärts. Sie werde sämtliche Jahres- und Konzernabschlussprüfungen des Unternehmens zwischen Wirecard ab 2015 aufwärts “die Einhaltung der gesetzlichen und berufsrechtlichen Vorgaben untersuchen”, heißt es Werden August.

Denn gleichwohl die Kontrolleure werden kontrolliert. Die Wirtschaftsprüfer. Prestigevoll sind vor allem die großen Vier: Zeremoniell & Young, dasjenige sich heute nur noch EY nennt, KMPG, Deloitte und PricewaterhouseCoopers, gleichwohl qua von Rang und Namen. Sie wachen mehr als die Bücher welcher großen und bekannten Unternehmen und verwichsen Alarmruf, wenn mit deren Zahlen irgendwas verrottet ist. “Das kommt selten vor”, sagt Kai-Uwe Marten im ntv-Podcast “Wieder was gelernt”. Er leitet an welcher Universität Ulm dasjenige Institut zu Gunsten von Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung.

“Bedeutsamer Sachverhalt”

In Deutschland sind sämtliche mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften verpflichtet, zusammensetzen Abschlussprüfer zur Prüfung des Jahresabschlusses zu reservieren. In welcher Realität betrifft es sämtliche Unternehmen, die an welcher Markt notiert sind, damit Investor wissen: Hier geht was auch immer mit rechten Dingen zu. “Der Gesetzgeber erwartet vom Wirtschaftsprüfer stellvertretend für die Öffentlichkeit, dass er ein Urteil abgibt, ob der vorgelegte Abschluss im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften ist”, sagt Könner Marten. Jener sogenannte uneingeschränkte Prüfungsbericht sei welcher Beweismittel zu diesem Zweck.

Den hat gleichwohl Wirecard jedes Jahr aufs Neue erhalten. Seither 2009 hat welcher Kontrollgremium des Unternehmens Zeremoniell & Young mit welcher Prüfung betraut. Die Experten nach sich ziehen die Bücher abgesegnet, obwohl die “Financial Times” schon 2015 erstmals mehr als Ungereimtheiten beim Zahlungsdienstleister berichtet hatte. Mit den Jahren werden die Vorwürfe schärfer und konkreter. Werden 2019 wirft die Finanzzeitung Wirecard Geldwäsche und Kontenfälschung vor, in die ein Unternehmensmanager in Singapur verwickelt sein soll. Weitere Recherchen nachstellen. Darin heißt es, Wirecard fälsche seine Bilanzen.

Diesen Hinweisen geht EY nachher, qua es im Frühlingszeit 2019 den Jahresabschluss zu Gunsten von dasjenige Jahr 2018 kontrolliert. In ihrem Meldung, welcher dem Zahlenwerk anhängt, verdeutlichen die Controller die Vorwürfe sogar zu den “bedeutsamsten Sachverhalten”, mit denen sie sich beschäftigt nach sich ziehen. “Das kann man auch erwarten”, sagt Kai-Uwe Marten. Denn durch die Hinweise aus welcher Verdichter sei dasjenige Prüfungsrisiko zu Gunsten von EY gestiegen – dasjenige Risiko, dass wesentliche Fehler nicht entdeckt werden.

Kein Fund trotz forensischer Experten

Am Ergebnis ändert sich andererseits nichts: In seinem Meldung betont EY, man habe sogar eigene forensische Experten eingesetzt, um den Vorwürfen nachzugehen, Unregelmäßigkeiten habe man im Jahresabschluss von Wirecard andererseits nicht entdeckt. Im vierter Monat des Jahres 2019 erteilen die Prüfgerät dem Skandal-Unternehmen zu Gunsten von 2018 zusammensetzen uneingeschränkten Prüfungsbericht. Die Gesamtheit super demgemäß, nichts daran auszusetzen. Die Prüfgerät sind aufwärts Wirecard reingefallen. Allerdings nach sich ziehen Sie gleichwohl geschlampt?

Nicht unbedingt. Es kann durchaus sein, dass EY in den Bilanzen trivial an welcher falschen Stelle nachher Ungereimtheiten gesucht hat. Die Vorwürfe waren zwar sehr konkret, andererseits dasjenige Zahlenwerk ist umfangreich. Und welcher Gesetzgeber verlange intellektuell keine Vollprüfung, so Kai-Uwe Marten. Jener Prüfgerät müsse seine Arbeit aufwärts welcher zusammensetzen Seite effektiv, andererseits aufwärts welcher anderen Seite gleichwohl effizient zeugen können. “Und das kann natürlich dazu führen, dass Fehler unentdeckt bleiben.”

Niemand kann was auch immer kontrollieren, ist welcher Prozedere. Dies wäre unmöglich, zwischen Tausenden Rechnungen, Dokumenten und Zeigen. So gesehen werde welcher Prüfungsbericht gleichwohl nur mit “hinreichender Prüfungssicherheit” festgestellt, nicht mit absoluter, sagt Marten. “Es bleibt immer ein Restrisiko.”

Allerdings sie Realität hat Konsequenzen: Jener Betrug von Wirecard blieb trotz Prüfung unentdeckt, die deutschen Kontrollbehörden nahmen stattdessen die Kritiker ins Visier. Im gleichen Monat, qua dasjenige Unternehmen seinen abgesegneten Jahresabschluss zu Gunsten von 2018 welcher Öffentlichkeit vorstellte, zeigt die deutsche Finanzaufsichtsbehörde Bafin die Journalisten welcher “Financial Times” und kritische Investor an. Sie wirft ihnen Marktmanipulation vor.

Brachte EY KMPG aufwärts die Spur?

Dies Kartenhaus bricht erst ein Jahr später zusammen: Um die Vorwürfe welcher “Financial Times” ein zu Gunsten von sämtliche Mal auszuräumen, bestellt welcher Kontrollgremium von Wirecard im zehnter Monat des Jahres 2019 eine Sonderprüfung. Jener Auftrag geht dieses Mal nicht an EY, sondern an KPMG. Ein anderes welcher vier großen Prüf-Häuser. Ein halbes Jahr später stellen die Experten ihr Ergebnis vor. Zu Gunsten von manche Umsätze fehlen Nachweise. Es geht um Einzahlungen aufwärts Treuhandkonten in Höhe von rund einer tausend Millionen Euro, die unter Umständen nicht leben.

Arbeitet KPMG sorgfältiger qua EY? Unklar. Dies können Außenstehende schlecht beurteilen. Es sei andererseits ein großer Unterschied, ob man eine normale gesetzliche Abschlussprüfung durchführe oder präzise nachher Betrug suche, sagt Kai-Uwe Marten. Er geht davon aus, dass EY die Sonderprüfung mit aufwärts den Weg gebracht hat: Vermutlich habe man “tiefer gebohrt als bei einer üblichen Abschlussprüfung”, sei dieserfalls aufwärts verdächtige Zahlen gestoßen, habe andererseits kein Fehlverhalten beweisen können, tippt er. Dies habe EY dem Kontrollgremium berichtet, welcher habe dann den Auftrag zur Sonderprüfung erteilt. Da ging es dann nicht mehr drum, Rechnungslegungsstandards zu kontrollieren, sondern Manipulationsvorwürfe aufzuklären.

Den turnusmäßigen Jahresabschluss zu Gunsten von 2019 übernahmen dann wieder die Prüfgerät von EY. Und dank KPMG wussten die Prüfgerät dieses Mal vermutlich gleichwohl, wo sie nachher Ungereimtheiten suchen mussten. Mittelpunkt Monat der Sommersonnenwende, nur zwei Monate später, verweigerten sie schließlich dasjenige Testat: Nun fehlten in welcher Erfolg von Wirecard Belege mehr als 1,9 Milliarden Euro, die aufwärts Treuhandkonten aufwärts den Philippinen liegen sollten. Wenig später meldete dasjenige Unternehmen Insolvenz an.

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