Hausschwein-Infektion wäre zerstörend


Die erreicht Deutschland. In wurde vergangene Woche ein infiziertes Wildschwein gefunden. Wie wird die Tierseuche jetzt bekämpft? Und welches passiert, wenn sich unter ferner liefen Hausschweine infizieren?

Ein Wildschweinkadaver uff einem Maisfeld im Brandenburger Spree-Neiße-Ring schreibt deutschlandweit Schlagzeilen. Dasjenige tote Tier nahe welcher polnischen Grenze trägt die Afrikanische Schweinepest in sich. Für jedes den Menschen ist die Tierseuche ungefährlich, wenn auch wir kontaminiertes essen. Für jedes Schweine aller Typ ist dasjenige Virus ungeachtet in den allermeisten Fällen tödlich. Genauso wie im Zusammenhang welcher Klassischen Schweinepest, erklärt Paul Gral, Rektor des Instituts für jedes Virologie an welcher Tierärztlichen Hochschule Hannover, im ntv-Podcast “Wieder was gelernt”: “Dasjenige sind zwei sehr unterschiedliche Erreger. Es sind zweitens Viren, ungeachtet nicht miteinander zugehörig. Beiderlei nach sich ziehen ungeachtet verbinden, dass sie eine sehr ähnliche Krankheit im Schwein hervorrufen.”

Transferieren wird dasjenige Virus jenseits nicht mehr da möglichen Körperflüssigkeiten. Am effektivsten jenseits Lebenssaft, da reichen schon kleinste Tropfen. Beiläufig verwesende Kadaver sind kontagiös – insoweit besteht die Sorge, dass sich an dem infizierten Wildschwein in Brandenburg schon viele andere Wildschweine angesteckt nach sich ziehen könnten.

Um eine weitere Verbreitung zu verhindern, hat dasjenige Landwirtschaftsministerium in Brandenburg in Koordination mit dem Kommiss verschiedene Maßnahmen verkündet. In einem Drei-Kilometer-Radius rund um den Fundort nahe welcher polnischen Grenze wurde eine Sperrzone mit Elektrozaun errichtet. In einem Radius von 15 Kilometern gelten weitere Einschränkungen, zum Musterbeispiel gibt es ein striktes Jagdverbot für jedes nicht mehr da Tierarten, um “kein Schwarzwild aufzuschrecken”, wie Brandenburgs Umweltministerin Ursula Nonnemacher erklärt hat. Außerdem die Erlaubnis haben keine Maisfelder abgeerntet werden, weil sich Wildschweine dort gerne eindämmen und nicht unnötig aufgeschreckt werden sollen. “Mich privat hat es nicht überrascht, dass die Afrikanische Schweinepest jetzt zum ersten Mal in Deutschland aufgetreten ist. Viele meiner Kollegen hatten damit gerechnet, dass dasjenige schon früher passiert. Dasjenige kann man denn ein Non… werten, dass wir gut vorbereitet sind”, sagt Gral.

Wurstbrot “am besten komplett aufessen”

Dasjenige erste Mal ist die Afrikanische Schweinepest schon vor weitestgehend 100 Jahren aufgetaucht: 1921 in Kenia. Den ersten Kernpunkt extrinsisch Afrikas hat man 1957 in Portugal festgestellt. Im Weiteren gab es weitere lokale Ausbrüche in Spanien, Französische Republik, Benelux, den Niederlanden und in Italien. Außerdem wurde die Tierseuche in Brasilien und uff Kuba festgestellt. Für jedes dasjenige aktuelle Seuchengeschehen zu tun sein wir den Blick ungeachtet wahrscheinlich Richtung Osten wenden. 2007 nach sich ziehen sich Schweine in Georgien infiziert. Schuld war vermutlich ein Frachtschiff aus der Schwarze Kontinent. Welcher Müll des Schiffes wurde in Georgien uff eine Deponie gebracht, darunter waren unter ferner liefen Speisereste. Die wurden wahrscheinlich von zu besetzen laufenden Schweinen gefressen. Von Georgien aus breitete sich dasjenige Virus schließlich nachher Russland, ins Baltikum und nachher Tschechien aus.

Zwischen welcher Verbreitung des Virus spielt welcher Mensch meist die Hauptrolle, erklärt Paul Gral. Schon ein riskant weggeworfenes Wurstbrot kann die Seuche weiterverbreiten. “Man muss sehr darauf achten, dass man solche Lebensmittel, gerade wenn sie aus Ländern stammen, wo es die Afrikanische Schweinepest gibt, am besten gar nicht mitbringt”, sagt welcher Virologe. Dass doch, müsse man die Lebensmittel so entsorgen, dass sie nachher nicht zu einem Schwein gelangen. “Am besten komplett aufessen”, lautet die Leitsatz.

Wie weit sich die Afrikanische Schweinepest in Deutschland schon ausgebreitet hat, wird jetzt untersucht. Denn nationales Referenzlabor für jedes die Tierseuche steuert dasjenige Friedrich-Löffler-Institut (FLI) die Ermittlungen. Institutspräsident Thomas Mettenleiter sagt im Zusammenhang “Wieder was gelernt”, dasjenige gefundene Wildschwein sei unter Umständen aus Polen nachher Deutschland gewandert. Welcher Kadaver wurde etwa sechs Kilometer fern von welcher deutsch-polnischen Grenze gefunden. Wenn man dasjenige im irgendwas größeren Rahmen betrachtet, mithin unter ferner liefen die Fälle in West-Polen in Betracht zieht, ist dasjenige eine naheliegende Interpretation. Hiermit hatte Deutschland uff 120 Kilometern vorwärts welcher polnischen Grenze vereinen Wildschutzzaun errichtet, um die Afrikanische Schweinepest nicht ins Staat zu lassen. “Der Zaun ist keine absolute Garantie. Es gibt auch Unterbrechungen”, erklärt Mettenleiter.

Keulung denn letzte Vorkaufsrecht

Ganz sicher ist welcher FLI-Staatschef, dass zumindest noch kein Hausschwein infiziert ist. Es gebe darauf nix Hinweise, zumal man dasjenige sehr schnell realisieren würde, sagte er. Infizierte Tiere sterben in welcher Regel nachher sieben solange bis zehn Tagen. Damit die Hausschweine weiter verschont bleiben, erinnert Mettenleiter die Schweinebauern an die Grundsätze welcher Schweinehaltungshygieneverordnung. “Ich empfehle jedem Schweinehalter, noch einmal sehr genau zu schauen: Wo gibt es denn mögliche Eintrittspforten, wie wird das Futter gelagert, wie werden die Fahrzeuge desinfiziert und wie ist der Personenverkehr? Es wäre ein GAU, wenn wir den Eintrag in die Nutzschweine hätten.” Dann müssten nämlich sämtliche infizierten und ansteckungsverdächtigen Tiere gekeult werden, wie die vorsorgliche Tötung welcher Tiere heißt.

Schon jetzt drohen den Schweinebauern große finanzielle Einbußen. Weil Deutschland seinen Status denn “seuchenfrei” verloren hat, nach sich ziehen mehrere Länder, darunter Reich der Mitte und Land der aufgehenden Sonne, Importstopps für jedes deutsches Schweinefleisch verhängt. Insofern heißt es jetzt: Hygienemaßnahmen beherzigen, Wildschweine fernhalten und geduldig sein. Die Schilder, die in Brandenburg und anderweitig vor welcher Afrikanischen Schweinepest warnen, werden so schnell nicht verschwinden. “Wir wissen noch gar nicht, ob sich diese Seuche ausgebreitet hat und wie sie sich ausgebreitet hat”, sagt Mettenleiter. Man könne denn Skala nur die Maßnahmen in anderen Ländern nehmen. Somit sei davon auszugehen, dass uns die Afrikanische Schweinepest nicht nur wenige Tage, sondern “eher über Monate und Jahre” in Anspruch nehmen werde.

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