Herthas allerletzte Hoffnung vor dem großen Tohuwabohu


Die Ausgangszustand z. Hd. Hertha BSC vor dem Relegations-Revanche beim Hamburger SV ist schlecht. Um die Stil zu halten, sollen Tore her, doch jener Sturm ist eine große Baustelle. Und so setzt Trainer Felix Magath vor allem gen zwei „Mentalitätsspieler“, die im Hinspiel fehlten.

„Im Moment sind wir raus“, fasst Felix Magath die Situation von Hertha BSC vor dem Relegations-Revanche beim Hamburger SV (20.30 Uhr/Sky, Sine tempore1 und im ntv.de-Liveticker) zusammen – und verdreht dies Negative sogleich ins Positive: „Wir können ja nur noch gewinnen. Jetzt ist der Druck beim HSV. Ich sehe die Situation als die bessere an. Deswegen glaube ich, dass wir gute Chancen haben, das Spiel zu drehen.“ Heute Abend wird es vorbei sein. So oder so. Universum dies Bangen, dies Wünschen, all die Ernüchterung, mit dem Abpfiff im Hamburger Volksparkstadion wird es vorbei sein. Dann werden die Hertha-Fans wissen, ob sich dies Lugdunum Batavorum jener letzten Wochen doch noch ausgezahlt hat. Ob Hertha BSC in jener Spiel um das runde Leder-Bundesliga bleibt, oder jener Hamburger SV den Treppe schafft – und die Pfannkuchen nachdem zehn Jahren wieder ins Unterhaus sollen.

Dann wird jener Klub wissen, wie jener Auftakt jener richtungsweisenden Woche gelaufen ist. Ob die am Sonntag anstehende Mitgliederversammlung denn Erst- oder Zweitligst ausgetragen werden wird. Hiermit hätte was auch immer schon tief geklärt sein können: Dreimal hatte dies Team von Felix Magath in jener Bundesliga zuletzt die Unwägbarkeit, den direkten Klassenerhalt zu schaffen, dreimal wurden tardiv Punkte verspielt.

Und so kommt es in jener Relegation zum Aufeinandertreffen jener Klubs, die nicht wenige miteinander vergleichen: Dasjenige Tohuwabohu eint Hertha BSC und den Hamburger SV, dies große Geld jener Investoren – Lars Windhorst und Klaus-Michael Kühne – die riesigen Ansprüche – „Big City Club“ lässt grüßen – andauernde Machtkämpfe, die stete Unruhe, beständig wechselnde Trainer – jeweils acht in den vergangenen fünf Jahren – und dies hämische Lästern jener anderen. Während beim HSV zuletzt tatsächlich so irgendetwas wie Ruhe eingekehrt ist und es nachdem vier Jahren in jener 2. Spielklasse aufwärtsgehen könnte, sieht es c/o jener Hertha nachdem dem viel zu leichtgewichtig weggeschenkten Hinspiel und vor jener anstehenden Mitgliederversammlung, c/o jener es untergeordnet um den Klub-Präsidenten geht, was auch immer andere denn ruhig aus.

Wer soll denn die Tore schießen?

Denn die Unwägbarkeit am vierter Tag der Woche, sich zumindest eine gute Ausgangsposition im Hinspiel jener Relegation zu verschaffen – im vollen Olympiastadion, vor Zehntausenden lautstarken eigenen Fans – sie wurde ebenfalls verspielt. 0:1, jener HSV geht dank des Tores von Ludovit Reis mit jener Vorhut ins Revanche. Dasjenige Wahrnehmen von Möglichkeiten, es ist nicht die Stärkemehl jener Hertha. Und so wünschen und leiden die Fans weiter. Die Statistik spricht z. Hd. den Bundesligisten, die Historie jener Relegation ist da unzweideutig. 23 Mal gab es bislang eine Relegation zwischen 1. und 2. Spielklasse, 17 Mal jubelte am Finale jener Klassenhöhere. Nicht wenige ungeachtet meinen, dass Hertha diesmal jener Einzelgänger ist.

Weil die Auswärtstorregel völlig fertig wurde, ist jener Vorsprung des HSV ziemlich kurz. Schon ein 1:0 z. Hd. Hertha würde nachdem 90 Minuten die Verlängerung bedeuten. Gewiss liegt genau da die wohl größte Baustelle jener Pfannkuchen: im völlig harmlosen Übergriff. Strecke einmal 37 Tore nach sich ziehen sie in jener gesamten Spielzeit geschossen, weniger stillstehen nur z. Hd. die beiden direkten Absteiger Arminia Bielefeld und Greuther Kleeblattstadt zu Buche. „Wir haben leider in der Offensive keinen, der über eine konstante Torgarantie verfügt“, konstatiert untergeordnet Magath. Sieger Torjäger jener Spielzeit ist Stevan Jovetic mit ohne Rest durch zwei teilbar einmal sechs Toren. Zum Vergleich: Robert Lewandowski traf 34-mal, jener Zweite in jener Rangfolge, Patrik Schick, jedenfalls 24-mal.

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Und weil Hertha trotz des mauen Sturms mindestens zwei Tore braucht, um die Stil zu halten, setzt Magath seine Hoffnung gen zwei Spieler im defensiven Mittelfeld: Santiago Ascacibar und Kevin-Prince Boateng. Jener quirlige Argentinier fehlte im Hinspiel nicht zugreifbar, Boateng kam nicht zum Hinterlegung. Die beiden sollen z. Hd. eine sichere Grundordnung sorgen, sich dem Gegner nicht so untätig treugesinnt wie im Hinspiel. Und im besten Kern Möglichkeiten herausspielen, denn am vierter Tag der Woche gab es von den Berlinern ohne Rest durch zwei teilbar einmal sechs Torschüsse.

Bobic wandelt gen den unglücklichen Spuren von Preetz

„Mit Santi als Zweikämpfer, als sehr laufstarkem Mittelfeldspieler, der für den Gegner unangenehm ist, werden wir jemanden haben, der den Spielaufbau der Hamburger besser stören kann, als es im Hinspiel der Fall war“, sagt jener 68-jährige Magath und betonte untergeordnet dessen Rolle denn „wichtiger Mentalitätsspieler“. Und oberhalb Boateng sagt Magath: „Prince ist ein Finalspieler. Er weiß, wie das geht. Ihn braucht die Mannschaft jetzt beim Finale.“

Es ist untergeordnet z. Hd. Magath selbst ein Finale – seine Zeit an jener Seitenlinie endet unbedingt in dem Stadion, in dem er erst zehn Jahre denn Spieler spielte und dann später denn Cobalt-Trainer und Cheftrainer agierte. Verschiedenartig geht es Fredi Bobic. Jener Geschäftsführer Sportart hatte seinen Tätigkeit in Hauptstadt von Deutschland erst zur Spielzeit angetreten, hat sein Können bislang nicht unter Vorführung stellen können und steht nun vor dem Hinuntersteigen. Dann würde es ihm genauso möglich sein wie seinem Vorgänger Michael Preetz, jener die Geschäfte 2009 von Dieter Hoeneß übernommen hatte und gleich in die 2. Spielklasse runtermusste – nachdem Sitzgelegenheit vier im Vorjahr. Preetz durfte denn trotzdem weitermachen und untergeordnet Bobic soll seinen Job behalten, sogar wenn Hertha die Spielklasse verlässt.

„Es ist immer schön, wenn eine Saison vorbei ist. Dann kann man einen Schlussstrich ziehen“, erklärt Bobic, jener zusammensetzen großen Kaderumbruch vor sich hat. „Dann kann man die Planungen, die man für beide Szenarien machen musste, auch angehen. Dann weiß man, wovon man spricht – und muss nicht die ganze Zeit warten, warten, warten. Deswegen bin ich froh, wenn das letzte Spiel gespielt ist – hoffentlich mit einem Sieg. Dann wird es vielleicht einen Tick einfacher.“

Ruhe kann er ungeachtet in keinem Kern erwarten. „Die Woche wird sicher nicht langweilig. Aber was ist in dem Jahr schon langweilig gewesen?“, fragt er denn untergeordnet rhetorisch. Alleinig drei Trainer – Pal Dardai, Tayfun Korkut und grade Magath – in dieser Spielzeit zeugen dies Tohuwabohu klar. Jener älteste, jener erfahrenste von ihnen, er soll es nun c/o seiner „alten Liebe“ urteilen. Zu verlieren gibt es z. Hd. Hertha vieles, ungeachtet Magath schwört sein Team ja tunlichst darauf ein, dass es förmlich nur noch profitieren kann.