Heute vor 30 Jahren: Wie Helmut Kohl zusammenführen großen Streich landet


Am 28. November 1989 legt Helmut Kohl völlig unerwartet zusammenführen Zehn-Punkte-Plan zur Wiedervereinigung vor. Die Reaktionen im In- und Ausland reichen von Jubel droben Skepsis solange bis Dementi. Handkehrum dieser Kanzler schlägt zusammenführen Reiseweg ein, dieser sich denn unumkehrbar erweist.

Helmut Kohl es nun . War dieser Kanzler zusammenführen Tag nachdem dem Mauerfall für dieser Kundgebung vor dem West-Pfannkuchen Rathaus Schöneberg noch ausgepfiffen worden, versucht er nun mit aller Potenz, sich in dieser deutsch-deutschen Frage an die Spitze dieser politische Bewegung zu stellen. Er wittert die Gefahr, dass Volksvertreter wie dieser langjährige SPD-Chef Willy Brandt im Zusammenhang mit den Ereignissen in dieser Deutsche Demokratische Republik klar an Popularität Vorteil verschaffen. Dasjenige kann dieser Christlich Demokratische Union-Chef nicht zulassen, denn er muss denn Bonner Regierungschef in dieser Debatte um die Laufwerk Deutschlands dies Heft des Handelns in dieser Hand behalten.

48390083.jpg

Horst Teltschik

(Foto: picture-alliance / dpa)

Kohl muss, will er sich innerpolitisch die Meinungsführerschaft sichern, aufs Ganze in Betracht kommen. Ein Plan muss her, um die Risiko zu nutzen, die dieser Umwälzung im Osten zu Händen die deutsche Laufwerk bietet. Seine rechte Hand Horst Teltschik berichtet in einer Zweites Deutsches Fernsehen-Dokumentation von einem Treffen mit dem sowjetischen Deutschlandexperten Nikolai Portugalow (“Für mich war er immer die Wetterfahne Moskaus”). Diesmal liegt dies bisherige Tabuthema Ende der deutschen Teilung hinaus dem Tisch. Portugalow sondiert in Bonn, welches die Bundesregierung vorhat. “Wir sind bereit, über bislang Undenkbares zu denken”, sagt er und legt Teltschik ein Papier vor, von dem sein Chef Michail Gorbatschow durchaus keine Kenntnis . Portugalow testet lediglich die Kohl-Regierung, die nun nebensächlich wirklich quicklebendig wird.

Am 28. November 1989 startet dieser Kanzler seinen großen Streich und stellt dem Bundestag seinen Zehn-Punkte-Plan vor. Wie Teltschik in seinem Buch “329 Tage” schreibt, hatten Kohl und seine engsten Mentor große Skrupel, dieser Koalitionspartner Liberale oder die oppositionelle SPD könnten vor Kohl ein roter Faden zur deutschen Wiedervereinigung zusammentragen. Von dort sei Eile geboten gewesen. Dieser Plan sollte vertraulich gehalten werden, damit niemand dem Kanzler noch zuvorkommen konnte. Zur Veröffentlichung wird dieser Tag dieser Haushaltsdebatte im Bundestag in Bonn gewählt.

Nichteingeweihter Genscher bewahrt fassförmig

Kohl weiht die Liberale und damit nebensächlich Außenminister Hans-Nachschlüssel nicht ein. Den Zehn-Punkte-Plan tippt Kohls Ehefrau Hannelore hinaus einer Schreibmaschine ab. Was auch immer ist streng vertraulich. Um im Gegensatz dazu sicherzustellen, dass die Medien gewappnet sind, gibt es am Abend des 27. November zu Händen einige Journalisten eine vertrauliche Unterrichtung im Kanzleramt. Kohl hatte die Idee seines Stufenplans schon Zahlungsfrist aufschieben zuvor im Christlich Demokratische Union-Präsidium angedeutet, ohne ins Detail zu in Betracht kommen. “Diese vertraulichen Partei- und Fraktionsgremien sind so löchrig wie ein Schweizer Käse”, begründet Teltschik in seinem Buch dies vorsichtige Wirken des Kanzlers.

imago93383900h.jpg

Tonus hinaus dieser Regierungsbank nachdem Kohls Referat.

(Foto: imago images / sepp spiegl)

So Kohls Referat zu Händen die meisten Abgeordneten völlig frappant. Am Rednerpult im Bundestag holt er aus: “Erstens: (…) Die Bundesregierung ist zu sofortiger, konkreter Hilfe dort bereit, wo diese Hilfe jetzt benötigt wird. (…) Drittens: Ich habe angeboten, unsere Hilfe und unsere Zusammenarbeit umfassend auszuweiten, wenn ein grundlegender Wandel des politischen und wirtschaftlichen Systems in der DDR verbindlich beschlossen und unumkehrbar in Gang gesetzt wird. (…) Viertens: (…) Diese Zusammenarbeit wird zunehmend auch gemeinsame Institutionen erfordern (…).” Die größte Tragweite hat dann Zähler fünf: “Wir sind aber auch bereit, noch einen entscheidenden Schritt weiterzugehen, nämlich konföderative Strukturen beiden deutschen Staaten in Deutschland zu entwickeln mit dem Ziel, danach eine Föderation, das heißt eine bundesstaatliche Ordnung, zu schaffen. (…). “Sechstens: (…) Die künftige Baukunst Deutschlands muss sich einfügen in die künftige Baukunst Gesamteuropas (…). Siebtens (…) Den Prozess dieser Wiedergewinnung dieser deutschen Laufwerk verstehen wir denn europäisches Anstehen (…). Zehntens:(…) Die Wiedervereinigung, dies heißt die Wiedergewinnung dieser staatlichen Laufwerk Deutschlands, bleibt dies politische Ziel dieser Bundesregierung.”

Weiter  Heute vor 30 Jahren: Egon Krenz und Großmutters große Zähne

Großer Beifall, nebensächlich von den oppositionellen SPD. In Anbetracht dieser “nationalen Herausforderung”, wie ihr Politische Kraft- und Fraktionschef Hans-Jochen Vogel sagt, unterstützt er Kohl und warnt vor Störungen durch Parteipolitik. Die Grünen halten dagegen dies Ziel dieser Wiedervereinigung zu Händen falsch. Und die Liberale? Dieser nicht eingeweihte Genscher bewahrt hinaus dieser Regierungsbank mit Plage fassförmig. Er kritisiert Kohls Vorgehensweise nebensächlich Jahre später noch. Wegen dieser besonderen historischen Situation ist die christlich-liberale Koalition im Gegensatz dazu nicht in Gefahr.

Verärgerung in Paris, Widerstand aus London

imago90655364h.jpg

Einheitsbefürworter und -gegnerin: George Bush und Margaret Thatcher.

(Foto: imago images / Danita Delimont)

Dasjenige Ausland war irritiert. US-Staatschef George Bush war nicht informiert worden, unterstützt nachdem kurzzeitigem Grollen den Plan im Gegensatz dazu voll und ganz. Dieser Republikaner wird zum größten Unterstützer Kohls im Sinne als dieser deutschen Vereinigung. Sein Außenminister James Baker erklärt: “Laufwerk kann vieles bedeuten: zusammenführen einzigen Bundesstaat etwa, eine Konföderation oder sonst irgendwas.” Etwas positiver äußert sich Bushs Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice: “Ein deutscher Kanzler mit dieser Bedeutung zu diesem Zeitpunkt war revolutionär. Wir waren nicht so sehr bestürzt droben den Inhalt dieser zehn Punkte, sondern darüber, dass wir nicht vorher davon wussten.”

Verärgert droben Kohls Alleingang ist Frankreichs Staatschef François Mitterrand. Bush zitiert seinen Kollegen aus Paris: “Selbst mag Deutschland so sehr. Es sollte zwei davon schenken.” Dieser Élysée-Palast signalisiert wenig später im Gegensatz dazu, man könne damit leben. Dieser Prozess solle nur nicht zu schnell verlaufen.

Ganz entschiedener Widerstand kommt von dieser britischen Premierministerin Margaret Thatcher, deren Verhältnis zu Kohl ohnehin schwierig ist. Die Konservative liebt die Deutschen nicht. Ihre Heimatstadt Grantham war während des Zweiten Weltkrieges ein häufiges Angriffsziel dieser deutschen Luftwaffe. Wenige Tage nachdem dieser Kohl-Referat vor dem Bundestag findet in Straßburg ein EU-Krönung statt. Dieser Kanzler spricht in seinen “Erinnerungen” von einer noch angespannten und unfreundlichen Atmosphäre. Thatcher habe für den scharfen Ton gesorgt: “Zweimal nach sich ziehen wir die Deutschen geschlagen. Jetzt sind sie wieder da.”

“Dieser Kanzler hört wohl schon Marschtrommeln”

imago58260123h.jpg

Wütend: Michail Gorbatschow.

(Foto: imago images / teutopress)

Entscheidend ist im Gegensatz dazu die Stellung dieser UdSSR. In Moskau kommt Kohls Plan gar nicht gut an. Außenminister Eduard Schewardnadse wirft dem Kanzler Verquickung in die Belange dieser Deutsche Demokratische Republik-Bevölkerung vor, die ihren Staat selbst verändern wollten.

Genscher reist am 4. Monat des Winterbeginns nachdem Moskau, wo er hinaus zusammenführen ungehaltenen Gorbatschow trifft, dieser Kohls Alleingang ohne vorherige Abstimmung verurteilt. Gorbatschows Mentor Anatoli Tschernjajew zufolge ist dieser KPdSU-Generalsekretär “an die Hülse gegangen”. Gorbatschow selber sagt in der ZDF-Doku: “Genscher hat unsrige geballte Wut zu spüren bekommen. Selbst sagte ihm: ‘Dieser Kanzler hört wohl schon Marschtrommeln und bringt sich in Stellung.'” Im Kreml herrscht Verärgerung. Kein Wunder, denn dieser Chef steht im eigenen Staat massiv unter Verdichtung. Die Hardliner und Militärs stillstehen einer Wiedervereinigung Deutschlands eisig im Vergleich zu. Gorbatschow muss um seinen Posten fürchten.

Dasjenige Finale des Ostblocks

Die Jahre 1989 und 1990 stillstehen zu Händen den politischen Umwälzung in Osteuropa. Wichtige Ergebnisse sind dies Finale des Kalten Krieges sowie dieser Teilung Deutschlands und Europas. In einer losen Schlange beleuchtet n-tv.de die Ereignisse von vor 30 Jahren.

Zurückhaltend wird in Ost-Hauptstadt von Deutschland reagiert. Dieser Deutsche Demokratische Republik-Staatsratsvorsitzende , dieser in diesen Tagen zusammenführen rasanten Machtverlust erlebt, erklärt, eine Konföderation komme zu Händen die Deutsche Demokratische Republik nur infrage, wenn von zwei souveränen Staaten ausgegangen werde. Für jedes Krenz steht die Wiedervereinigung Deutschlands nicht hinaus dieser Tagesordnung. Dieser damalige SPD-Volksvertreter und spätere Kanzlerkandidat Oskar Lafontaine nennt Kohls Zehn-Punkte-Plan gar zusammenführen “großen diplomatischen Flop”.

Thatcher, Krenz und Lafontaine liegen falsch. Die deutsche Laufwerk kommt dann doch schneller denn gedacht.



Quelle