Heute vor 30 Jahren: Wie Honecker gestürzt wurde


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Egon Krenz (r.) betreibt siegreich Erich Honeckers Lösung.

(Foto: imago/photothek)

Die innenpolitische Position welcher Ostdeutschland spitzt sich im zehnter Monat des Jahres 1989 zu. Dieser schwerkranke Erich Honecker steht welcher Situation ohnmächtig oppositionell. In welcher politische Kraft ist die Unruhe so weithin, dass langjährige Weggefährten den Sozialistische Einheitspartei Deutschlands-Chef loswerden wollen. Die Spiel fällt hinauf einer Politbürositzung.

„Er war einer von vielen Menschen auf der Welt, die den kommunistischen Idealen angehangen haben und die nicht erkannt haben, dass ihre tatsächliche Praxis sich immer weiter von ihren Idealen entfernte.“ Helmut Schmidts Urteil via Erich Honecker ist streng. Dieser ehemalige Kanzler kannte den langjährigen Sozialistische Einheitspartei Deutschlands-Generalsekretär von einigen Treffen. Im letzter Monat des Jahres 1981 war welcher SPD-Volksvertreter sogar pro drei Tage zu Visite in welcher Ostdeutschland. Einmal gab er preis, dass er 1987 Honecker den Rücktritt empfohlen habe, ehe er von seinen Leuten gestürzt würde.

Jene kommunistischen Ideale, von denen Schmidt sprach, sind dem größten Teil welcher Ostdeutschland-Volk in den Oktobertagen des Jahres 1989 egal. Sie erwarten von ihrem Staat nichts mehr. Nachdem den Jubelfeierlichkeiten zum 40. Wiederkehr eines Gedenktages welcher Ostdeutschland nimmt die Quantität welcher Demonstrationen gegen die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands-Regentschaft zu. Am Abend des 9. zehnter Monat des Jahres möglich sein in Leipzig Zehntausende Menschen pro Reformen hinauf die Straße. Eine Eskalation wird vermieden, die Staatsmacht greift nicht ein. Hinzu kommt: Immer mehr Menschen verlassen via die Tschechoslowakei und Ungarn ihre Heimat in Richtung Westen.

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Ein Portrait mit Symbolik: Honeckers Zeit wie Sozialistische Einheitspartei Deutschlands-Generalsekretär ist allseitig. Er verdrängt zum 40. Ostdeutschland-Geburtstag (hier mit Michail Gorbatschow c/o welcher Militärparade am 7. zehnter Monat des Jahres) die Wirklichkeit.

(Foto: imago/Sven Simon)

Dieser schwerkranke Honecker steht den Ereignissen ohnmächtig oppositionell. Widerwille seines politischen Starrsinns spürt welcher 77-Jährige, dass seine Zeit an welcher Spitze von politische Kraft und Staat abläuft. Mitglieder des Sozialistische Einheitspartei Deutschlands-Politbüros wenden sich von ihm ab, weil sie ahnen, dass sich die Machtverhältnisse schon verschieben. Sein langjähriger „Kronprinz“ Egon Krenz sagt später in einer Das Erste-Dokumentation, dass er schon im August 1989 dasjenige Gespräch mit Honecker gesucht habe, um mit ihm verbinden Reformen in welcher Ostdeutschland anzugehen – ohne Fortuna.

Moskau gibt grünes Licht

Wie Reaktion hinauf die Ereignisse tritt am 10. und 11. zehnter Monat des Jahres 1989 dasjenige Sozialistische Einheitspartei Deutschlands-Politbüro zu Krisensitzungen zusammen. Die langjährigen politischen Weggefährten fordern Honecker zur Preis eines Lageberichts hinauf. Zudem wird hinauf dem Treffen welcher geplante Staatsbesuch des ersten Mannes welcher Ostdeutschland in Dänemark abgesagt. Doch eine Spiel fällt noch nicht. In den folgenden Tagen sondiert Krenz, wie man Honecker zum Rücktritt in Bewegung setzen kann. Er sichert sich die Unterstützung welcher Vorhut von Nationaler Volksarmee und Staatssicherheit. Zudem arrangiert er ein Treffen zwischen KPdSU-Generalsekretär Michail Gorbatschow und Politbüromitglied Harry Tisch, welcher dem Kremlchef am Rande eines Besuchs in Moskau am 12. zehnter Monat des Jahres via die geplante Entthronung Honeckers informiert.

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Willi Stoph stellt den Vorschlag zu Honeckers Lösung.

(Foto: imago images / warme Jahreszeit)

Vom „großen Bruder“ UdSSR kann Honecker keine Hilfe mehr erwarten. Sein Verhältnis zu Gorbatschow ist ohnehin zerrüttet, dieser lässt den Sozialistische Einheitspartei Deutschlands-Chef hinschlagen. In Moskau ist man sich im Klaren, dass die Ostdeutschland nur ohne Honecker gerettet werden kann. So werden die Weichen zu seiner Entthronung gestellt. Den gebürtigen Saarländer ereilt damit dasjenige gleiche Schicksal wie Walter Ulbricht, welcher 1971 Honecker Spielfeld zeugen musste.

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Die Spiel darüber fällt am 17. zehnter Monat des Jahres 1989. Sozusagen aus Politbüromitglieder sind c/o welcher Sitzung zugegen. Nur Verteidigungsminister Heinz Keßler – ein enger Kollege Honeckers seit dem Zeitpunkt Jugendjahren – fehlt, weil er sich im mittelamerikanischen Nicaragua befindet. Honecker kommt irgendwas verspätet zur Sitzung, laut Krenz ist er „locker drauf“. Dieser Generalsekretär will die normale Tagesordnung verarbeiten. Doch dann meldet sich welcher Ministerratsvorsitzende Willi Stoph. Dieser verlangt, Honeckers Entthronung hinauf die Tagesordnung zu setzen und darüber zu diskutieren. Synchron schlägt Stoph vor, Krenz zum neuen Sozialistische Einheitspartei Deutschlands-Generalsekretär zu wählen. Wie Krenz später erklärt, reagiert Honecker gefasst hinauf Stophs Äußerungen. Günter Schabowski spricht dagegen von einer gewissen Fassungslosigkeit.

Mittags unterirdischer Live-Veranstaltung und Mielkes Ausfälle

Stärker belastet Honecker welcher Live-Veranstaltung von Günter Mittag – einem seiner engsten Untertanen in welcher Sozialistische Einheitspartei Deutschlands-Spitze, laut Krenz sind zweierlei „wie Pech und Schwefel verbunden“. Dieser pro die Wirtschaftsmisere verantwortliche Funktionär sagt, dass die Spiel zu Honeckers Entthronung schon stark fällig sei. Dies sorgt pro Unmut c/o den Anwesenden. Schabowski spricht von einer „widerlichen Situation“. So wird nebensächlich die Entthronung von Mittag beschlossen. Zudem muss welcher pro Täuschung verantwortliche Joachim Herrmann seinen Hut nehmen.

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Günter Mittag, ein enger Vertrauter Honeckers.

(Foto: www.imago-images.de)

Sekundär Stasi-Chef Erich Mielke ergreift hinauf welcher Sitzung dasjenige Wort. Er macht Honecker privat pro aus Missstände in welcher Ostdeutschland zuständig. Zum ersten Mal reagiert Honecker wütend und sagt, Mielke solle seine „Klappe nicht so weit aufreißen“. Doch dieser gerät in Rage und droht mit kompromittierendem Insiderwissen. Es würden sich noch aus wundern, wenn er mal richtig entpacken sollte. Letztlich jedoch akzeptiert Honecker, ganz Parteisoldat, den Entschluss. Er stimmt sogar selbst pro seine Lösung. Wirklich geht er mit welcher Notiz, dass mit seinem Sturz kein Thema welcher Sozialistische Einheitspartei Deutschlands-Vorhut gelöst wäre. Er wird Recht behalten.

Krenz‘ misslungener Start

Um Zusammenhalt an welcher Parteispitze zu vormachen, wird noch einmal kräftig gelogen. Die Funktionäre setzen ein Schreiben hinauf, in dem Honecker angibt, dass es sein Gesundheitszustand nicht mehr zulasse, an welcher Spitze von politische Kraft und Staat zu stillstehen. In seiner letzten Referat vor den Politbürokraten warnt er noch davor, den Sozialismus zur Verfügungsrecht zu stellen.

Dies Finale des Ostblocks

Die Jahre 1989 und 1990 stillstehen pro den politischen Umwälzung in Osteuropa. Wichtige Ergebnisse sind dasjenige Finale des Kalten Krieges sowie welcher Teilung Deutschlands und Europas. In einer losen Warteschlange beleuchtet n-tv.de die Ereignisse von vor 30 Jahren.

Neuer Generalsekretär welcher Sozialistische Einheitspartei Deutschlands ist nun Egon Krenz. Er hält vor dem am nächsten Tag eilig einberufenen Zentralkomitee welcher politische Kraft eine schon vorbereitete Referat, in welcher er von einer „Wende“ spricht, die die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands unter seiner Vorhut eingeleitet hätte. Krenz gibt den verständnisvollen Reformer. Er räumt ein, die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands habe „in den vergangenen Monaten die gesellschaftlichen Entwicklungen in unserem Lande in ihrem Wesen nicht real genug eingeschätzt und nicht rechtzeitig die richtigen Schlussfolgerungen gezogen“.

Am Abend wendet sich welcher neue Generalsekretär via dasjenige In die Röhre gucken an die Ostdeutschland-Nation. Er hält noch einmal die Referat, die er vor dem Zentralkomitee gehalten hat. Die Menschen spricht er mit „Genossinnen und Genossen“ an. Krenz‘ Start in sein neues Zunft misslingt. Dieser Funktionär, welcher noch im Typ von via 40 Jahren den Ostdeutschland-Jugendverband FDJ führte, gilt wie Hardliner. In welcher Nation ist er unbeliebt. Seine Zeit an welcher Spitze welcher Ostdeutschland wird nur von kurzer Dauer sein.



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