Hintergründe welcher griechisch-türkischen Spannungen in welcher Ägäis

Am 25. zwölfter Monat des Jahres 1995 schmetterte ein Sturm den türkischen Frachter Figen Akat gegen die Felsen welcher Kardak-Nicht in welcher Ägäis, die etwa sechs km von welcher türkischen Küstenlinie weit liegt. Welcher Käpt’n sandte verdongeln Notruf an die türkischen Behörden aus. Die griechische Marine behauptete daraufhin, dasjenige Schiff befinde sich in griechischen Hoheitsgewässern und müsse von dort c/o Griechenland um Hilfe bitten. Im Streit um die unbewohnte Felseninsel wäre es zwischen den beiden Anrainerstaaten weitestgehend zu einer kriegerischen Brüche gekommen. In welcher Ägäis gibt es weiterführend 3000 Inseln, Felsen und Riffe, wovon die meisten unbewohnt sind. Die Türkei und Griechenland streiten sich seit dieser Zeit Jahrzehnten um die Erklärung welcher Territorialgewässer, den Kontinentalsockel und den Luftraum weiterführend welcher Ägäis.

Die Erklärung welcher Territorialgewässer

Mit dem 1923 geschlossenen Vertrag von Lausanne nach sich ziehen sich beiderlei Staaten hinaus die Festlegung welcher Hoheitsgewässer hinaus drei Seemeilen geeinigt. Doch am 17. September 1936 weitete Griechenland nicht objektiv seine Gewässer hinaus sechs Seemeilen aus. Mit diesem Vorstoß konnte Hauptstadt von Griechenland seine Territorialgewässer in welcher Ägäis von 21,8 von Hundert hinaus 43,6 von Hundert steigern. 1964 zog die Türkei mit einem Verordnung weiterführend die Dilatation seiner Territorialgewässer nachdem, wodurch sich welcher Verhältnis welcher türkischen Gewässer hinaus 7,47 von Hundert erhöhte. In Anlehnung an die internationale Seerechtskonvention welcher Vereinten Nationen von 1982, die die Türkei nicht unterschrieben hat, nach sich ziehen griechische Regierungen seitdem ihrem Rechtsanspruch, die eigenen Hoheitsgewässer zu gegebener Zeit von sechs hinaus zwölf Seemeilen auszudehnen, Nachdruck verliehen.

In diesem Kernpunkt würde welcher Verhältnis welcher griechischen Territorialgewässer in welcher Ägäis von 43,6 von Hundert hinaus 71,5 von Hundert steigen und welcher Verhältnis welcher internationalen Gewässer von 48,8 von Hundert hinaus 19,7 von Hundert sinken. Zum Besten von die Türkei hätte dies zur Folge, dass die Zufahrt zu den wichtigsten türkischen Häfen weiterführend griechische Gewässer verlaufen würde. Die türkische Seite bestreitet zwar nicht die internationale Festlegung hinaus zwölf Seemeilen, wohl immerhin, aufgrund welcher besonderen Situation, deren Eignung in welcher Ägäis. Eine mögliche Umsetzung bewertet Hauptstadt der Türkei denn Missachtung welcher Seerechtskonvention welcher Vereinten Nationen und dem Völkerrecht. Den Kernpunkt einer Dilatation welcher griechischen Hoheitsgewässer in welcher Ägäis hinaus zwölf Seemeilen betrachtet die türkische Regierung denn Kriegsgrund (casus belli).

Welcher Luftraum weiterführend welcher Ägäis

1931 hat Griechenland durch ein Dekret die Grenze seines Luftraums von drei hinaus zehn Seemeilen ausgeweitet. Nachher welcher Chicagoer Konvention welcher internationalen zivilen Luftfahrt (ICAO) aus dem Jahre 1944 entspricht die Ausmaß des Luftraums dem welcher Territorialgewässer eines Landes – in diesem Kernpunkt danach sechs Seemeilen. Die Türkei erkennt den griechischen Anspruch welcher Luftraumgrenze von zehn Seemeilen von dort nicht an und sieht darin verdongeln klaren Verstoß gegen internationales Recht. Darüber hinaus richtet Griechenland weiterführend internationalem Luftraum „kontrollierte Flugzonen“ ein, ohne die Nachbarstaaten darüber vorher zu informieren. Damit schränkt Hauptstadt von Griechenland die Nutzung des internationalen Luftraums ein.

Welcher Kontinentalsockel

Dies Ozean und welcher Meeresgrund gelten nachdem welcher Seerechtskonvention welcher Vereinten Nationen („jenseits des Küstenmeers“) denn die natürliche Verlängerung des Festlandssockels. Nachher griechischer Behauptung verfügen die Inseln in welcher Ägäis weiterführend verdongeln eigenen Festlandsockel und folglich obliege es Griechenland, die Hoheitsrechte weiterführend die Inseln auszuüben. Zum Besten von die Türkei hingegen sind die vor dem türkischen Land vorgelagerten griechischen Inseln eine natürliche Verlängerung des anatolischen Festlandssockels und besitzen deswegen keinen eigenen Kontinentalsockel.

Wirtschaftszone

Die sogenannte Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) beginnt von welcher Basislinie des Küstenstaates und breitet sich solange bis zu 200 Seemeilen aus. Welcher jeweilige Staat verfügt in diesem Gebiet, wenn im gleichen Sinne im begrenzten Umfang, souveräne Rechte: so wie die wirtschaftliche Nutzung welcher Meeresfläche. Zwischen den Hoheitsbefugnissen geht es um die Untersuchung des Meeresbodens und die Errichtung von Bohrtürmen zwecks Gewinnung von Erdöl- und Erdgas.

Am 9. Juno nach sich ziehen die Außenminister Italiens und Griechenlands ein Seerechtsabkommen zur Festlegung einer Ausschließlichen Wirtschaftszone unterzeichnet. Schon 1977 hatten beiderlei Staaten verdongeln Vertrag zur Erklärung ihres Festlandssockels abgeschossen. Zwischen welcher Ausschließlichen Wirtschaftszone zwischen Griechenland und Italien fällt ein interessantes Detail hinaus: Zwischen welcher Kalkulation welcher Wirtschaftszone im ionischen Ozean wurden hinaus griechischer Seite nicht die Inseln Othoni, Kefalonia und Strofades denn Grundlage für jedes den Kontinentalsockel herangezogen, sondern dasjenige griechische Land.

Griechenland hat danach beim Übereinkunft mit Italien hinaus seine bisher im Gegensatz zu welcher Türkei vorgetragene politische Leitlinie, worauf die Inseln verdongeln eigenen Kontinentalsockel hätten, verzichtet. Dies bestätigte zusammen die Behauptung welcher türkischen Regierung. Die Türkei hatte am 27. November 2019 ein Seerechtsabkommen mit Libyen unterzeichnet und darin die Seegrenzen zwischen beiden Staaten im östlichen Mittelmeer definiert.

Remilitarisierung

Ein weiterer Kriterium, welcher für jedes Spannungen zwischen beiden Staaten sorgt, ist die Remilitarisierung welcher ostägäischen Inseln durch Griechenland. Es geht in diesem Fall um die Inseln, die sich in welcher nördlichen und südlichen Ägäis Ergehen. Welche Sorte von militärischen Einrichtungen hinaus diesen Inseln stationiert werden die Erlaubnis haben, ist in den internationalen Verträgen von Lausanne und im Kernpunkt welcher zwölf Inseln (Dodekannes) im Vertrag von Paris geregelt.

Im Vertrag von Montreux 1936 ist dasjenige Meerengenstatut mit Bezug auf welcher Dardanellen und dem Bosporus neu spezifisch worden. Die Türkei erhielt die volle Souveränität weiterführend die Meerengen zurück, und im gleichen Sinne die Remilitarisierung des Gebiets wurde explizit erlaubt.

Die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Staaten hatten sich durch den Vertrag von Lausanne gefestigt und durch die solange bis 1936 gültigen Übereinkunft von drei Seemeilen in welcher Ägäis existierte in gewisser Hinsicht ein Gleichgewicht c/o welcher Nutzung des Meeres. Dies wurde immerhin durch den unilateralen Schrittgeschwindigkeit Athens zur Ausmaß seiner Hoheitsgewässer hinaus sechs Seemeilen ausgehebelt. Die Türkei weitete im Gegenzug ihre Territorialgewässer 1964 zwar im gleichen Sinne hinaus sechs Seemeilen aus, dasjenige änderte immerhin nichts an welcher großen Varianz.

Eine Dilatation welcher griechischen Hoheitsgewässer hinaus zwölf Seemeilen würde dasjenige ägäische Ozean zu einem rein griechischen Binnenmeer verwandeln und enorme Nachteile für jedes die Türkei mit sich schaffen. Mit welcher Unterzeichnung des Vertrags mit Libyen und welcher Verkündung welcher Ausschließlichen Wirtschaftszone in welcher Levante hat Hauptstadt der Türkei hinaus die von Griechenland und dem griechischen Teil Zyperns initiierte sogenannte Sevilla-Landkarte reagiert, die für jedes die Türkei denn Wirtschaftszone verdongeln schmalen Küstenstreifen vor ihrer Küstenlinie vorsieht und selbst sehr kleinen Inseln verdongeln überproportionalen Kontinentalsockel zuspricht. Demnach wird den griechischen Inseln in welcher südlichen Ägäis eine Ausschließliche Wirtschaftszone zuerkannt.

Durch dasjenige türkische Seerechtsabkommen mit Libyen und welcher Festlegung welcher Ausschließlichen Wirtschaftszone im östlichen Mittelmeer hat Hauptstadt der Türkei im Rahmen des internationalen Seerechts verdongeln strategischen Schachzug bewerkstelligt und dies wird sehr wahrscheinlich dasjenige Gleichgewicht im östlichen Mittelmeer verändern, denn dasjenige 21. Jahrhundert ist ein Säkulum welcher Ozeane und Meere. Endlich bleibt die Frage, warum die Türkei c/o welcher von Griechenland 1936 durchgeführten Dilatation seiner Territorialgewässer von drei hinaus sechs Seemeilen solange bis 1964 nichts unternahm, und weshalb sie erst seit dieser Zeit 20 Jahren hinaus ihre im internationalen Seerecht formulierten Rechte besteht. Zu diesem Zweck gibt es mehrere Gründe.

Ein Grund ist, dass die Beziehungen welcher Türkei zu Griechenland solange bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts keine nennenswerten Konfliktlinien veranschaulichen. Dies änderte sich mit dem „Akritas-Plan“ welcher zyperngriechischen Seite, welcher eine Vereinigung welcher Nicht mit Griechenland vorsah. Um die Zyperntürken zu schützen, sah sich die Türkei 1974 denn Garantiemacht gezwungen zu intervenieren, um verdongeln Knotenpunkt an Griechenland zu verhindern. Weitere Gründe sind die Veränderungen in Europa, die einher umziehen mit welcher Zentralisierung welcher USA hinaus den Fernen Osten (Reich der Mitte); die Umbrüche im Nahen Osten sowie dasjenige Erstarkung welcher Türkei in ökonomischer und militärischer Hinsicht, welches eine unabhängige und pragmatische Außenpolitik ermöglicht.

AUTOR

Kemal Bölge ist Politologe, Historiker, Verleger und freier Journalist.