Historischer 200-Meter-Triumph: Asher-Smith ersprintet goldene WM-Geschichte


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(Foto: REUTERS)

Im 200-Meter-Finale der Frauen erlebt die Leichtathletik-WM in Doha Historisches: Gold geht an Dina Asher-Smith, die sich mit Landesrekord zur ersten britischen Sprint-Weltmeisterin überhaupt krönt. Und damit nicht genug, denn: Bronze geht in die Schweiz.

Dina Asher-Smith aus Großbritannien ist neue Weltmeisterin über 200 Meter. Die 23-Jährige sicherte sich in Doha mit Landesrekord von 21,88 Sekunden Gold vor Brittany Brown aus den USA (22,22). Bronze ging an Mujinga Kambundji (22,51), die als zweite Schweizerin der Geschichte eine WM-Medaille holte. Europameisterin Asher-Smith, die in Katar bereits Silber über 100 Meter gewonnen hatte, ist die erste britische Sprinterin überhaupt, die WM-Gold gewinnen konnte. Zudem ging nun dritten Mal in Serie der Titel nach Europa.

Olympiasiegerin Elaine Thompson (Jamaika) war nach ihrem schwachen Auftritt im Vorlauf nicht mehr Halbfinale angetreten, Titelverteidigerin Dafne Schippers (Niederlande) hatte ihren Start verletzungsbedingt abgesagt.

Auch Marie-Josee Ta Lou (Elfenbeinküste), Dritte über 100 Meter, trat über die halbe Stadionrunde nicht an. Die neue 100-Meter-Weltmeisterin Shelly-Ann Fraser-Pryce aus Jamaika hatte ebenfalls auf einen Start verzichtet. Die Weltjahresbeste Shaunae Miller-Uibo (Bahamas) konzentriert sich auf die 400 Meter.

Das deutsche Trio Tatjana Pinto (Paderborn), Lisa-Marie Kwayie (Neukölln) und Jessica-Bianca Wessolly (Mannheim) war im Halbfinale ausgeschieden.

Im Hammerwerfen der Männer ging Gold vierten Mal in Serie an den Polen Pawel Fajdek, seine Siegerweite betrug 80,50 Meter. Silber holte der Franzose Quentin Bigo, der mit 78,19 Meter hauchdünn vor dem Ungarn Bence Halasz (78,18 Meter) lag. Deutsche Teilnehmer waren im Finale nicht vertreten.



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