Hitler und dasjenige rosa Karnickel: Caroline Sinister Lichtspiel – genau zur richtigen Zeit


Qua Hitler dasjenige rosa Karnickel stahl” ist ein Buch, dasjenige früher in welcher Schulhaus Pflichtlektüre war. Dasjenige ist es heute nicht mehr – leider. Dazu hat die Erfolgsregisseurin Caroline Link Judith Kerrs Roman ganz wunderbar verfilmt. Im Interview mit n-tv.de erzählt sie, wie sie schon wie Kind die Fluchtgeschichte Annas aus Nazi-Deutschland fasziniert hat. Und heute hält sie dasjenige Themenkreis durch von Unverträglichkeit, Fremdenfeindlichkeit und aufkeimendem Judenhass für jedes überaus im Trend. “Das hat sich tatsächlich so ergeben, dass der Film in unsere Zeit passt”, sagt Link.

n-tv.de: “Als Hitler das rosa Kaninchen stahl”, ein Buch aus meiner Kindheit, hat jeder meine Umzüge überstanden und nun habe ich es wieder aus dem Spind geholt …

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Caroline Link mit Hauptdarstellerin Riva Krymalowski.

(Foto: imago images/Future Image)

Caroline Link: Geht mir homolog. Wir mussten es in welcher Schulhaus Vorlesung halten, und ich erinnere mich daran, dass ich sehr happy war, dass die Vergangenheit nicht hart ist. Es hieß in vergangener Zeit, wir würden ein Buch zusätzlich den Vorlesung halten, und ich weiß noch, dass ich sehr große Befürchtung davor hatte. Nichtsdestotrotz Judith Kerr hat ein Buch geschrieben, vor dem die Kinder keine Befürchtung nach sich ziehen zu tun sein. Sie schafft es, große politische Zusammenhänge in sehr speziellen Feinheiten und Szenen zu erzählen. Zurückgezogen welcher Titel des Buches ist großartig. Dasjenige rosa Karnickel steht ja für jedes was auch immer, welches welcher 9-jährigen Anna am Streicheln liegt, und für jedes was auch immer, welches sie verloren hat.

Es ist nicht nur dasjenige Stofftier, dasjenige welcher kleinen Anna so wichtig ist, es ist ja eine ganze Welt, die da verloren geht.

Ja, sie hat es wirklich geschafft zu erzählen, welches in welcher Summe ein Lebensgefühl und eine Positur zum Leben ausmacht. Mit ganz viel Optimismus nach sich ziehen die Erziehungsberechtigte, und speziell welcher Vater, es geschafft, sie große existenzielle Befürchtung, die er ja ganz sicher hatte, zu verbergen. Er hat es immer wieder geschafft, nachdem vorne zu schauen. Er hat den Kindern gesagt, dass sie die neuen Orte wie Eventualität sehen und nicht nur welcher Vergangenheit nachher weinen sollten.

Man kann es sehr gut reproduzieren, wie schwergewichtig es Anna fällt, nur ein Plüschtier auswählen zu die Erlaubnis haben. Wir jeder zu tun sein ständig wählen – ohne Rest durch zwei teilbar können wir zum Denkweise wählen, in welche Richtung wir umziehen wollen …

Dasjenige hat sich tatsächlich so treulich, dass welcher Lichtspiel in unsrige Zeit passt. Die Stimmung welcher Unverträglichkeit und welcher Fremdenfeindlichkeit und welcher taktgesteuert aufkommende Judenhass in unserem Staat – dasjenige passt, leider, gut zu diesem Substanz. meine Wenigkeit werde oft gefragt, ob man die Fluchtgeschichte welcher Familie im Lichtspiel hinaus die heutige Zeit transferieren kann, und da muss ich sagen, dass man dasjenige nicht vergleichen kann. Menschen, die in Todesangst zusätzlich dasjenige Mittelmeer fliehen – dasjenige ist nochmal irgendetwas ganz anderes wie die Winkelzug welcher Familie Kerr, die ja schon 1933 aus Deutschland emigriert ist und deren Leben nicht geradewegs bedroht war.

Die Familie hatte natürlich selbst Todesangst …

Ja, im Unterschied dazu sie Winkelzug war doch differenzierend. Die Kerrs mussten ja nicht in Zelten wohnen, sie hatten immer ein Gewölbe zusätzlich dem Kopf. Nichtsdestotrotz sie nach sich ziehen selbst ihr Zuhause verloren, ihre vertraute Umgebung, ihre Sprache, und sie mussten sich hinaus eine fremde Kultur legen. Immer wieder mussten sie lernen, wie eine Interessenverband tickt und welches die Spielregeln sind. Vielleicht verstehen Kinder, die diesen Lichtspiel jetzt sehen, welches es bedeutet, fremd in einem Staat zu sein, weil dieses kleine Mädchen, aus deren Ziel wir die Vergangenheit ja miterleben, ein kleinster Teil so ist wie die Kinder heute.

Die Ausgangssituation, die ja selbst im Lichtspiel von Anfang an gezeigt wird, ist ganz homolog wie heute: Ein Festtag wird in welcher Schulhaus gefeiert, die Mütter einfahren Torte mit, die Kinder sind verkleidet, sie spielen und zur Strecke bringen durch die Viertel. Und eine ganze Generation hat große Träume, denn welcher erste Weltkrieg liegt hinter ihnen, und man will sich eine neue Zukunft etablieren.

Dasjenige ist es, welches Kino für jedes mich ausmacht – welcher große politische Zusammenhang ist welcher Rahmen, im Unterschied dazu intrinsisch dieses Rahmens guckt man quasi wie durch ein Vergrößerungsglas hinaus eine Familie, hinaus ein Kind, hinaus seinen Schmerz. meine Wenigkeit habe versucht, Annas Verlust durch die Rolle welcher Haushälterin Heimpi zu verdeutlichen: Sie steht selbst ein Stück weit für jedes Annas Kindheit, die sie zurücklassen muss. Es ist ja schon unter normalen Umständen schwergewichtig genug, erwachsen zu werden.

Kindheit und Heimat sind innig miteinander verbunden, und es stellt sich die Frage: Welches ist Heimat, wenn es kein Ort ist. Die Familie?

Ja, ganz lichtvoll. Judith Kerr hat im Nachhinein gesagt, dass die Winkelzug die schönste Zeit ihres Lebens war, weil sie ihren Erziehungsberechtigte und dem Bruderherz so nah war. Eine kleine Wohnung in Paris unterm Gewölbe ist ja dann genug für jedes ein Kind, wenn es sich in seiner Familie geborgen fühlt. Kinder erfordern nicht wirklich Luxus.

Nach sich ziehen Sie mit Judith Kerr denn noch sprechen können? Leider ist sie ja letzten Mai verstorben …

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Dasjenige rosa Karnickel mit Hauptdarstellerin Riva Krymalowski.

(Foto: imago images/Eibner)

Ja, ich habe mit ihr gesprochen. Sie wollte meinen Lichtspiel “Nirgendwo in Afrika” sehen, da geht es ja selbst um eine jüdische Familie, die auswandert. Zum Glücksgefühl hat welcher Lichtspiel ihr Gefälligkeit, dann konnten wir zusätzlich dasjenige Skript zum “Rosa Kaninchen” reden. Ihr größtes Anstehen war, dass dasjenige Gedenken an ihren Vater nicht in irgendwer Weise mangelhaft wird. Er war ja ein umstrittener Kulturkritiker. Sehr scharfzüngig. Ein Reich-Ranicki seiner Zeit (lacht).

Er konnte wie Theaterkritiker Existenzen vernichten …

Ja, Alfred Kerr war sehr bewiesen und gefürchtet, im Unterschied dazu taktgesteuert war er ein unglaublich warmer und liebevoller Vater, sehr klug. Er hat die Kinder hinaus Augenhöhe erzogen.

Jene Zweiseitigkeit hat ja nachdem einem ganz speziellen Schauspieler verlangt …

Ja, ich brauchte eine echte Persönlichkeit, ein Schlag. Dieser musste den Intellektuellen verschenken können, im Unterschied dazu selbst ein kleinster Teil eitel spielen, man musste ihm Sinken, dass er sich im Verbannung gekränkt und gedemütigt fühlt, weil keiner mehr welches von ihm wissen will, im Unterschied dazu selbst, dass er sehr stolz ist. Ein komplexer Mensch demgemäß. Und welcher Oliver Masucci ist tatsächlich selbst ein liebevoller Vater und hat viele Seiten, die vereinen Menschen interessant zeugen.

Dasjenige Buch ist welcher Herkunft einer Trilogie – welcher Lichtspiel selbst?

Naja, es ist schon interessant, wie die Familie dann in London ihr Zuhause gefunden hat. Dasjenige kann man ja nachlesen. Nichtsdestotrotz ich denke nicht, dass ich die beiden anderen Bände noch verfilmen möchte. meine Wenigkeit liebe es , mit Kindern zu kreisen. Im nächsten Teil ist die Anna schon ein Teenager und wird berufstätig, und dasjenige ist ein kleinster Teil weniger speziell. Alfred Kerr sehr wohl bleibt eine sehr interessante geometrische Figur.

Riva Krymalowski, die die Anna spielt, ist ein wahnsinniges Highlight …

Ja, sie war großartig. Ohne Erlebnis, mit einem riesigen Talent, konnten wir beiderlei viel miteinander herstellen. Riva hat die Leichtigkeit im Unterschied dazu selbst den Tiefgang, den wir für jedes die Rolle welcher Anna gesucht nach sich ziehen. Beim Trudeln muss man dann viel ausprobieren, nachdem Gesten und Körperhaltungen suchen, die ein Gefühl zum Ausgabe einfahren. Kinder sind Laien. Man muss ihnen genau sagen, welches man sich von ihnen wünscht, dann stellt sich durch die äußere Inszenierung selbst ein innerliches Fühlen für jedes die Szene ein. Die Zeiten, wie Judith Kerr Kind war, waren ja ganz andere wie heute. Erziehungsberechtigte nach sich ziehen sich wegen ihrer Kinder nicht so viele Gedanken gemacht. Meine Erziehungsberechtigte hatten in meiner Kindheit ein Restaurant, meine Schwesterherz und ich waren jeden Abend solo, selbst wie wir noch relativ stummelig waren. Es gab keine andere Vorkaufsrecht. Dass in welcher Kindheit ein Trauma entstehen kann – dasjenige war in vergangener Zeit ja noch keiner von Rang und Namen. Man hat den Kindern viel abverlangt, im Unterschied dazu selbst viel zugetraut.

Vertrauen Sie, dass Judith Kerr im Nachhinein was auch immer ein kleinster Teil bunter gesehen hat, ein kleinster Teil leichter wie es wirklich war?

meine Wenigkeit bin mir sicher, dass sie viel Verzweiflung verdrängt hat. Sie hat ja den Roman erst mit Finale 40 geschrieben. Es kann keiner sein, dass sie wie 10-Jährige die existenziellen Sorgen welcher Erziehungsberechtigte nicht mitbekommen hat. Vielleicht war es ihre Form welcher Spontanheilung, sie positiven Erinnerungen aufzuschreiben. Nichtsdestotrotz dass sie Vertriebene waren, dasjenige hat sicher vereinen Vertiefung hinaus ihrer Seele vererben.

Mit Caroline Link sprach Sabine Oelmann

Qua Hitler dasjenige rosa Karnickel stahl” startet am 25.12. im Kino



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