Höcke will sich können: Wie von “fremden Mächten gesteuert”


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“Manchmal hat man den Eindruck, die Regierung wird von fremden Mächten gesteuert”, sagt .

(Foto: picture alliance/dpa)

Unbedingt Parteiidol Björn Höcke könnte in dasjenige schlechteste -Ergebnis welcher drei Landtagswahlen im Osten holen. Rechtsaußen bleibt man von dort hinauf den letzten Metern vorsichtig – zumindest weitgehend.

Wer glaubt, die Anhängerschaft von Björn Höcke entspreche dem primär männlich-gealterten Wutbürger-Publikum von Pegida, welcher irrt. Unter welcher Abschlusskundgebung des AfD-Spitzenkandidaten in Erfurt vernehmen fühlbar viele junge Menschen zu. Es sind vergleichsweise viele Frauen im Publikum. Manche Gäste welcher Veranstaltung scheinen – rein nominell – einem Szenecafé in Spreeathen oder Hamburg entnommen zu sein. Wenn die AfD behauptet, aus Schichten welcher Gesellschaftssystem zu hinhauen, liefert die Kundgebung hinauf dem Domplatz zumindest in kleinen Teilen verknüpfen Demonstration hierfür.

Nichtsdestoweniger freilich vereinen sich beiläufig hier Menschen, denen in den vergangenen Jahrzehnten die politische Heimat fehlte und die sie im Kontext welcher AfD gefunden nach sich ziehen. Höcke sei einer, welcher hierfür sorgen könne, dass die Unterdrückung endlich ein Finale finde, erklärt ein älterer Kerl. “Die Befreier im Zweiten Weltkrieg waren für mich keine Befreier, das muss aufhören.” Nichtsdestoweniger nach sich ziehen die denn nicht eine verbrecherische Diktatur beseitigt? Er schmunzelt. “Sie leben in Ihrer Blase.” War welcher Massenmord an den Juden denn nicht verbrecherisch? Er erklärt, er sei Mediziner und wisse, dass es weder noch möglich sei, sechs Mio. Menschen zu vergasen. “Es waren höchstens 300.000.” Dasjenige Gespräch ist beendet.

Die Dachboden betritt unterdessen Andreas Kalbitz. Jener Brandenburger AfD-Chef hat seinen Fortuna im Kontext welcher Wahl zum Abgeordnetenhaus schon eingefahren – 23,5 v. H.. Er bringt die Menge in Stimmung. Jener Verfassungsschutz sei bloß “Etabliertenschutz”, sagt er. Jener Wohlstand lande nur noch im Kontext “syrischen und afghanischen Deserteuren, die am Bahnhof rumlungern mit Handymodellen, die ich nicht kenne und Kinderwagengespannen”. Die Menge ruft “Abschieben, abschieben, abschieben!” Dann betont er, die “Altparteien” müssten endlich kapieren, dass die AfD eine völlig “bürgerliche” politische Kraft sei.

“Überragende Intelligenz”

Dasjenige besondere an Höcke sei seine “überragende Intelligenz”, sagt ein anderer Zuhörer, welcher sich nur unter Vorlage eines Presseausweises mit Journalisten unterhält. “Auch wenn ich nicht alles von ihm teile: Er soll trotzdem Parteichef werden”, findet welcher Kerl. Welches hat ihm selten in jemanden verliebt sein an seinem Wahlkampf? “Dass er die Dinge klar ausspricht. Zum Beispiel, dass wir nicht die halbe Welt hier aufnehmen können.” Aufwärts den Tabelle, dass Migrationspolitik doch gar kein vorrangiges Themenkreis im Landtagswahlkampf war, entgegnet er: “Trotzdem.” Sollte die AfD in Thüringen ein erstaunlich schlechtes Ergebnis holen, in Folge dessen verknüpfen Zahl von unter 20 v. H., wären seiner Behauptung nachdem “die Medien” schuld mit ihrer “Hetzkampagne”. Im Hintergrund versucht ein junger Mann einem Kamerateam die Sicht zu versperren.

Hinter welcher Dachboden wartet Höcke hinauf seinen Live-Entertainment und seine Zuhörer vor welcher Dachboden hinauf ihn. Die von welcher Polizei bereitgestellte Fläche füllen sie längst nicht aus. Wiewohl sind wohl mehr Menschen gekommen qua im Kontext den Abschlusskundgebungen welcher anderen Parteien. Höcke schüttelt Hände, spricht mit seinen Flugzeugflügel-Freunden Kalbitz und dem sächsischen AfD-Fraktionschef Jörg Urban, welcher aus Tal der Ahnungslosen gekommen ist. Bundestagsfraktionschef Alexander Gauland hatte abgesagt – Influenza. Dann jubelt die Menge und Höcke beginnt.

Thüringen könne an diesem Wahlsonntag Vergangenheit schreiben, ruft er seinen Anhängern zu. Sachsen und Brandenburg hätten vorgelegt. “In diese Fußstapfen wollen wir treten.” In wenigen Jahren werde die AfD “mit eurer Hilfe” die “junge, vitale Volkspartei Deutschlands” sein. Dem positiv-motivierenden Vorausschau folgt die übliche Generalabrechnung, eingeleitet mit einem Klassiker welcher AfD-Begründung: “Wenn unsere Demokratie funktionieren würde, würde es uns gar nicht geben.” Er wäre ja viel tunlichst Lehrer geblieben, sagt Höcke. Nichtsdestoweniger die Sorge um sein “Vaterland” habe ihm keine Ruhe gelassen.

“Wir wollen diese Zustände nicht haben”

Wie erstes sind die Medien dran. “Sie verbreiten nur Regierungspropaganda.” “Lügenpresse”, rufen seine Zuhörer. Manche anwesenden Journalisten sollen sich ersten unangenehmen Diskussionen stellen. Dann widmet er sich den “Kartellparteien”. Sie hätten mit welcher Auflösung welcher D-Mark verknüpfen “historischen Fehler begangen”. “Sie zerstören unsere Energiewirtschaft.” Windkraft sei Naturzerstörung, behauptet er. Die Willkommenskultur in welcher Migrationspolitk müsse endlich zu einer “Verabschiedungskultur” werden. Die Industrie werde bekämpft. “Manchmal hat man den Eindruck, die Regierung wird von fremden Mächten gesteuert”, sagt er. “Ich will ja keine Verschwörungstheorien verbreiten. Aber das muss man doch mal sagen.”

Dann stellt er in Panorama, welches sich was auch immer unter einer AfD-Regierung ändern könnte. Schluss mit verwahrlosten Innenstädten, Drogenkonsum, Vereinsamung, Zusammenrottungen von Jugendlichen, Korsos hinauf den Autobahnen. “Wir wollen diese Zustände nicht haben.” Die Familie müsse wieder im Mittelpunkt welcher stillstehen, genauso wie Thüringen und Deutschland. Ob es ebendiese Regierung jemals verschenken wird, ist mehr qua zur Diskussion stehend. Schillernd ist, dass Höcke im Kontext seiner Referat am letzten Tag vor welcher Wahl nicht weiterführend dasjenige gewohnte Messung hinaus provoziert. Im letzten Moment noch Wähler verschrecken, mag er nicht riskieren. In welcher letzten Umfrage wurden zum Besten von die AfD 21 v. H. prognostiziert. Unbedingt dasjenige Parteiidol würde damit dasjenige schlechteste Ergebnis welcher drei sehr warm ersehnten Ost-Wahlen einfahren.



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