Hoëcker und Yanar kritisieren eigene Gags


Die aktuellen Debatten übrig “Blackfacing” und zeugen gleichermaßen vor jener -Szene in nicht Stopp. Comedians wie Bernhard Hoëcker, Kaya Yanar und Anke Engelke in Betracht kommen in diesem Fall nun rigoros mit sich ins Gerichtshof und kritisieren ihre Sketche von früher.

Die Comedians Bernhard Hoëcker und Kaya Yanar widerspiegeln in einer TV-Show ehemalige Parodien und Sketche und sehen ihre frühere Arbeit heute in anderem Licht. “Natürlich war auch schon 2006 das Blackfacing nicht in Ordnung, deshalb ist es durchaus eine Frage, kann man sich diese Sachen von früher mit dem Wissen von heute völlig unbedarft ansehen”, sagt Hoëcker in jener neuen Show “Walulis Woche”, die für jedes Sonntag im Sendung des SWR Fernsehens stand und seitdem Mitte der Woche in jener Das Erste-Mediathek einsehbar ist. “Eine Möglichkeit wäre: Wir löschen das Ganze. Aber dann gibt es keinen Grund mehr, darüber nachzudenken. Aber genau das ist es, was Comedy, was Parodie, was auch soll – das Gehirn anregen.”

Hoëcker bezieht sich hinaus eine Initiative in jener ProSieben-Sendung “Switch reloaded” mit Michael Kessler denn Florian Silbereisen und Hoëcker denn Rapper 50Cent – schwarz geschminkt. Darin hinschlagen gleichermaßen rassistische Begriffe. Von Blackfacing spricht man, wenn sich weiße Menschen schminken, um schwarze Menschen stereotyp darzustellen und die Hautfarbe zu einer Wandbekleidung degradieren.

Untergeordnet Kaya Yanar geht ungelegen hinaus Sketche ein, in denen er sich schwarz oder dunkel schminkte. “Diese ganze Diskussion, die finde ich großartig. Die zwingt uns Komiker dazu, zu reflektieren. Und 20 Jahre später zu sagen: Hey, was du damals gemacht hast, das geht nicht mehr”, sagt Yanar in jener SWR-Sendung. “Es ist natürlich einfach, eine einzelne Person anzugreifen, aber eigentlich müsste man den ganzen Zeitgeist, der damals herrschte, angreifen, was natürlich viel schwieriger ist.”

Die Sendung “Warum Comedy-Helden jetzt gelöscht werden sollen” aus jener neuen Showreihe “Walulis Woche” mit Philipp Walulis zeigt gleichermaßen frühere problematische Darstellungen von Oliver Pocher, Oliver Kalkofe, Bastian Pastewka und Anke Engelke, in denen oftmals jener einzige Witz jener Aussprache, dies Figur oder vor wenigen Momenten dies Anderssein ist – demgemäß kein weißer Deutscher zu sein.

Sendung soll zum Nachdenken hinreißen

Engelke hatte vor zwei Wochen in einem Interview jener “Süddeutschen Zeitung” gesagt: “Blackfacing, Yellowfacing – einige Parodien würde ich nicht mehr machen.” Heute würde sie solche Schlingern unähnlich in Zusammenhang stehen mit, immer nachprüfen, ob Menschen betroffen seien, die struktureller Exklusion oder Rassismus ausgesetzt seien. “Ich finde es gut, wenn wir heute ein anderes Bewusstsein haben.”

Die neue SWR-Sendung reflektiert dies Themenkreis lang und breit zwischen den Extrempolen “Cancel Culture” – demgemäß was auch immer löschen und verbannen- und “Humor darf alles”-Positur und erklärt zum Leitvorstellung gleichermaßen den oft vernachlässigten Unterschied zwischen Themenkreis und Ziel eines Witzes – demgemäß ob Rassismus etwa nur denn Lacher dient oder dessen ungeachtet entlarvt wird.

Untergeordnet die 90er-Jahre-Comedians Erkan und Stefan kritisieren sich selbst- hinaus ganz spezielle Typ: “Wir haben damals mal öfter das Wörtchen schwul verwendet für Dinge, die uncool waren oder die uns nicht männlich genug waren. Das würden wir heutzutage natürlich nicht mehr so tun. Heute sagen wir nicht mehr schwul, sondern etwas viel Differenzierteres: nicht schwul, sondern vegan.” Moderator Walulis sagte in einem “DWDL.de”-Interview, er habe “festgestellt, dass wenn ich eine Diskussion über etwas anregen will, es nicht zielführend ist, den Leuten die eigene Meinung als einzig wahre entgegenzuschreien und dann im Zweifel alle Kritiker ans heilige Twitter-Kreuz der reinen Lehre zu nageln. Da machen die Leute innerlich sofort zu und es kommt kein Gespräch oder Nachdenken zustande.”