Hunderte osmanische Bauwerke in Europa zu Kirchen umgewandelt

Jener Baumeister Mehmet Emin Yılmaz hat in 18 Ländern insgesamt 329 osmanische Bauwerke gefunden, die zu Kirchen oder Glockentürmen umgewandelt wurden.

Er habe zehn Jahre weit nachher osmanischen Bauwerken gesucht, sagte er im Interview mit jener Nachrichtenagentur Anadolu (AA). Unterdies habe er viele Moscheen, islamische Klöster und Heiligtümer entdeckt, die mittlerweile jeglicher umgewandelt worden seien.

Die Bauten entscheiden sich demnach unter anderem in Algerien, Georgien, Armenien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Moldawien, Rumänien, Serbien, jener Ukraine, uff jener Krim, uff Zypern und in jener Türkei.

Ungarn sei die einzige Nation in Europa, die keine osmanische Baustil in Kirchen umgewandelt habe, erklärt Yılmaz. Lediglich während jener österreichischen Invasion seien 23 Moscheen, fünf Heiligtümer, ein Badehaus und eine Schulgebäude in Kirchen umgewandelt worden.

Kroatien: İbrahim Paşa Moschee umgewandelt in eine Kirche
Kroatien: İbrahim Paşa Moschee umgewandelt in eine Religionsgemeinschaft
(AA)

Griechenland sticht hervor

In Griechenland seien die meisten türkischen Architekturbauten „noch in Gebrauch“. Insgesamt 76 Moscheen, 19 Schreine und ein Minarett habe dasjenige Staat in Kirchen umgewandelt – fünf Minarette seien zu Glockentürmen umfunktioniert worden.

Die architektonischen Werke seien aus politischen und räumlichen Gründen umgebaut worden, erzählt Yılmaz weiter. Große monumentale Gebäude und insbesondere Minarette in den Stadtzentren seien aufgrund ihrer Symbolkraft wie erstes zerstört worden. So seien in jener bulgarischen Kapitale Sofia 1878 in nur einer Nacht sieben Minarette mit Dynamit gesprengt worden.

Serbien: Tur Ali Bey Moschee inzwischen zur Kirche umgewandelt
Serbien: Tur Ali Bey Moschee inzwischen zur Religionsgemeinschaft umgewandelt
(AA)

Moscheen sind die am häufigsten zu Kirchen umfunktionierten Bauwerke, wie Yılmaz feststellt. 272 Moscheen und Gebetshäuser habe er lokalisiert. Es gebe Uhrentürme, die in Glockentürme umgewandelt wurden und an manchen Minaretten seien Glocken dienlich worden.

Es handele sich für den Umbauten nicht ausschließlich um einstige islamische Gotteshäuser, sondern untergeordnet um verschiedene andere Bauwerke. So sei in einer Karawanserei in Serbien eine Religionsgemeinschaft gebaut worden.

Ein Turm in Kroatien, ein Brunnenkomplex in Südzypern oder ein Gebetsraum in Griechenland – all jene Bauten seien in orthodoxe Gottesdiensträume umgewandelt worden, fügte Yılmaz hinzu.

Bulgarien: Fatihi Gazi Sinan Paşa Moschee ist nun eine Kirche
Bulgarien: Fatihi Gazi Sinan Paşa Moschee ist nun eine Religionsgemeinschaft
(AA)

Vernichtung

Typischerweise osmanische Architekturkomponenten wie Kuppeln und Bögen seien übermütig zerstört oder verändert worden, sagt Yılmaz. Von dort seien viele Bauwerke aus jener osmanischen Periode nur schwergewichtig wiederzuerkennen. Doch wenn die Hauptaußenmauer in Richtung Mekka zeige, handle es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine ehemalige Moschee. Hinauf jene Weise habe er die Mustafa-Pascha-Moschee in Hauptstadt von Ungarn lokalisieren können.

Die Türkei respektiere wie keine andere Nation architektonische Bauwerke, behauptet Yılmaz. Dasjenige beste Muster zu diesem Zweck sei die Hagia Sophia. Seit dem Zeitpunkt 1453 habe die Türkei nie in die kirchlichen Elemente eingegriffen. Dem Bauwerk seien nur ein Mihrāb (islamische Gebetsnische), eine Minbar (Gebetskanzel) und Minarette hinzugefügt worden. Von draußen sei dasjenige Werk immer noch wie Religionsgemeinschaft erkennbar. Die Europäer im Unterschied dazu hätten die architektonischen Merkmale jener Moscheen für jener Umwandlung in Kirchen komplett weit.

Yılmaz erforscht seither weitestgehend 20 Jahren die osmanische Baustil und war an vielen Restaurierungsprojekten im In- und Ausland beteiligt. Er ist außerdem jener Gründer des Türkischen Architekturforschungszentrums. Sein Buch „Turkish Works Converted nichtChurches“ wird demnächst veröffentlicht.

TRT Teutonisch