„Ich bin nicht Angela Merkel, ich bin Armin Laschet“



Schlusskundgebung jener Union

„Ich bin nicht Angela Merkel, ich bin Armin Laschet“

Die Schwarzen und CSU zeigen sich im Rahmen ihrem Wahlkampfabschluss in München siegesgewiss. Dies zentrale Beweis in den Reden ist die Gefahr einer rot-rot-grünen Regierung. Kanzlerkandidat Laschet wirft seinem Konkurrenten Scholz vor, sich wie neuer Merkel darzustellen.

Mit einer Kundgebung in einer Veranstaltungshalle in München nach sich ziehen Die Schwarzen und CSU ihren Wahlkampfabschluss gefeiert und ihre Parteimitglieder synchron dazu aufgerufen, solange bis zur Bundestagswahl am Sonntag noch um jede Wahlstimme pro die Union zu werben. Sowohl Kanzlerkandidat Armin Laschet wie selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Markus Söder warnten in ihren Reden vehement vor einer rot-rot-grünen Bundesregierung.

„Glaubt irgendjemand, dass eine rot-rot-grüne Regierung zu Wachstum beiträgt?“, fragte Laschet in den Wohnhalle. Unternehmen zu mit einer Steuer belegen sei jener falsche Weg. „Wir stehen an der Seite des Mittelstands in Deutschland.“

Dieser SPD warf er vor, an linken Ideen festzuhalten: „Ich verstehe nicht, warum Sozialdemokraten das nicht begreifen“, so Laschet. „Jetzt ist gerade die Pandemie in der Endphase, und sie fangen wieder an mit ihren alten sozialistischen Zöpfen der Achtzigerjahre: Bürokratie, Steuererhöhung, Leute bevormunden, ihnen vorschreiben, wie sie zu reden haben – nein, wir haben selbstständige Bürger, die wissen das besser, als diese Ideologen, die da herumlaufen!“

Mit Blick hinaus die Fridays-for-Future-Demonstrationen sagte Laschet, selbst jener Union liege jener Schutz des Klimas am Streicheln. Es sei jedoch „grober Unsinn“, Schutz des Klimas durch Verbote durchzusetzen, wie Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock dies wolle. „Kreativität, Erfinderreichtum, Anreize setzen – das ist ein Innovationstreiber, mit dem wir auch die Klimaneutralität in Deutschland erreichen.“

„Man muss doch irgendwie man selbst sein“

Dem Kanzlerkandidaten jener SPD, Olaf Scholz, warf Laschet vor, „nicht authentisch“ zu sein, weil dieser wahlweise so tue, wie sei er eine zweite Angela Merkel oder ein zweiter Helmut Schmidt. „Man muss doch irgendwie man selbst sein. Also, zu sagen, ich bin Angela Merkel, ja … Ich schätze Angela Merkel, aber ich bin nicht Angela Merkel. Ich bin auch nicht Helmut Schmidt. Ich bin Armin Laschet! Selbst muss man sein, eigene Ideen haben, die einbringen in die Politik.“

Laschets Vortrag war jener Höhepunkt jener Veranstaltung und selbst jener fühlbar längste Tagesordnungspunkt. Im Stil war sie phasenweise stupend wenig militant – etwa zu Beginn, wie jener Die Schwarzen-Vorsitzende vorerst obig seine Studienzeit im München jener 1980er-Jahre sprach. Wiewohl skandierte dies Publikum am Finale „Armin Laschet wird Kanzler“.

Klar offensiver war zuvor Söders Show geraten. „Ja, es ist sehr eng. Ja, es wird so knapp wie nie“, sagte jener CSU-Chef. „Aber ja, liebe Freunde, wir werden am Sonntagabend das Spiel noch drehen, die SPD abfangen und die Nummer eins in Deutschland werden.“

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Söder freut sich hinaus „neue Gesichter“ in jener Die Schwarzen

Wie vor ihm Merkel und nachher ihm Laschet ging selbst Söder in seiner Vortrag davon aus, dass die Linke „sich anschickt“, Regierungsverantwortung in Deutschland zu übernehmen. „Mag Olaf Scholz ein netter Mensch sein, mag er die Gesten der Kanzlerin gut nachmachen können, er hat es nicht, das Zeug zu unserem Kanzler, wir wollen unseren Armin Laschet dafür!“

An die Anschrift jener bayerischen Wähler sagte Söder: „Wenn Rot-Rot-Grün kommt, gibt’s nix für uns!“ Er lobte seinen Parteifreund Verkehrsminister Andreas Stadel dazu, dass jener Bundesmittel in den Republik gelenkt habe. Nachdem einem Meldung des „Spiegel“ hat Bayern progressiv viel Geld pro den Bundesfernstraßenbau bekommen, 21 v. H. jener Gesamtmittel, obwohl dem Nationalstaat quasi nur gut 15 v. H. zustehen. „Ein Minister der CSU, der nix nach Bayern bringt, hätte seinen Job ehrlicherweise nicht gut gemacht“, rief Söder.

Den saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans begrüßte Söder mit den Worten, dieser sei „einer der wirklich starken, zukünftigen, großen Kräfte innerhalb der CDU, wenn ich das sagen darf“. Söder fügte hinzu: „Was ja auch nicht schadet, wenn in der CDU dann, auf lange Sicht natürlich, mal ein paar neue Gesichter zusätzlich kommen zu denen, die man schon sehr, sehr, sehr lange kennt.“ Wen er damit meinte, blieb ungeschützt.

Merkel wirbt mit Arbeitsplätzen

Kanzlerin Merkel betonte in ihrer Vortrag, sie habe in ihrer Regierungszeit die Zahl jener Arbeitslosen gesenkt. Sollte jetzt eine rot-rot-grüne Bundesregierung übernehmen, würden die Exodus von Unternehmen und ein Verlust an Sicherheit drohen. Laschet habe „mit Recht von einem Modernisierungsjahrzehnt gesprochen“, dies nun anstehe, „denn die Welt schläft nicht“, so Merkel. Es gehe drum, dass die Menschen in Deutschland am Finale des Jahrzehnts weiter „in Wohlstand, Frieden und mit Arbeitsplätzen leben“.

Im Wahlkampf sei „sehr viel über das Verteilen geredet worden, aber sehr wenig über das Erwirtschaften“, so Merkel. Die Schwarzen und CSU seien von jener sozialen Marktwirtschaft geprägt. „Und die hat eben beides: Marktwirtschaft und Soziales, erwirtschaften und dann gerecht verteilen.“

Laschet zeigte sich zuversichtlich, dass die Union selbst die nächste Regierung führen könne. Er lobte Söder wie starken Ministerpräsidenten, jener selbst in Bundeshauptstadt erwiesen sei. „Und diese Bündelung – ein Nordrhein-Westfale, der nach Berlin wechselt, und ein Bayer, der mit am Koalitionstisch sitzt – das wird unschlagbar sein, und ich sag‘ jedem Koalitionspartner: Zieht euch warm an, Armin und Markus, das wird ein tolles Team und wir werden zusammen die Bundesrepublik regieren.“