Ifo – Mehrheit jener Ostdeutschen mit wirtschaftlichen Verhältnissen zufrieden


Spreeathen (Reuters) – Die verbreitete Unzufriedenheit mit dem Überbau Ost ist rund 30 Jahre nachdem dem Mauerfall laut dem Münchner Ifo-Institut durch Fakten nicht matt.

“Die realen verfügbaren Einkommen in Ostdeutschland liegen bei rund 92 Prozent des westdeutschen Niveaus. Und in vielen Regionen wird ein höheres Wohlstandsniveau erreicht als in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens oder Niedersachsens”, sagte Joachim Ragnitz von jener Ifo-Siedlung Tal der Ahnungslosen am Mittwoch. Offensichtlich machten sich viele Bewohner östlich jener Elbe falsche Vorstellungen via dasjenige Wohlstandsniveau im Westen und fühlten sich so gesehen benachteiligt: “Obwohl die große Mehrheit mit ihren persönlichen wirtschaftlichen Verhältnissen durchaus zufrieden ist”, fügte Ragnitz hinzu.

Infolge jener “vielfach verzerrten Darstellung” in den Medien und jener Unkenntnis jener statistischen Fakten verwundere es nicht, dass viele Ostdeutsche sich zig-mal qua “Bürger zweiter Klasse” fühlten. Dasjenige Ifo legt zum Besten von seine Betrachtung unter anderem die “Allgemeine Bevölkerungsumfrage in den Sozialwissenschaften” (ALLBUS) zum Besten von dasjenige Jahr 2018 zugrunde. Es zeige sich, dass Wahrnehmungen und Einstellungen vieler Ostdeutscher noch immer von den in jener Ostdeutschland erworbenen Prägungen geprägt seien: Demnach halten 74,2 von Hundert aller Befragten in Ostdeutschland den Sozialismus in der Regel zum Besten von eine gute Idee (Westdeutschland: 47,5 von Hundert), untergeordnet wenn sie dessen Ausgestaltung in jener Ostdeutschland abweisen. Die hierin zum Fachausdruck kommenden, so gut wie negativen Einschätzungen zu den Lebensverhältnissen in Ostdeutschland stillstehen laut Ifo in scharfem Kontrast zur allgemeinen Lebenszufriedenheit, die ostdeutsche Befragte uff einer zehnstufigen Skala im Durchschnitt mit dem Zahl 7,6 (westdeutsche Befragte: 7,9) beurteilen.

Ebenso die persönliche wirtschaftliche Situation wird von mehr qua zwei Dritteln aller Befragten in Ostdeutschland qua gut oder sehr gut bezeichnet (68,5 von Hundert im Vergleich zu 71,7 von Hundert im Westen Deutschlands). Die allgemeine Stimmung scheine darum offensichtlich unterlegen qua die individuelle, so dasjenige Fazit von Ragnitz: “Die Politik wäre deshalb gut beraten, sich nicht zu sehr von vermeintlichen oder offen artikulierten Stimmungen leiten zu lassen.”



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