„In Kasachstan wird Friedhofsruhe herrschen“



Expertin zu heftigen Protesten

„In Kasachstan wird Friedhofsruhe herrschen“

Nachdem welcher gewaltsamen Zerschlagung welcher Proteste in Kasachstan baut dies Regime seine Potenz weiter aus. Doch welcher Marschroute von Vorsitzender Kassym-Schomart Tokajew bewirke statt tatsächlicher Stabilität bloß trügerische Ruhe, befürchtet Beate Eschment vom Krapfen Zentrum zum Besten von Osteuropa- und internationale Studien. Im Interview mit ntv.de resümiert die Zentralasien-Expertin: „So kann ein Staat auf Dauer nicht existieren“. Dies Kasachstan welcher Zeitalter Nasarbajew sei zwar irreversibel Historie. Die politische Ziel bleibe wiewohl dunkel.

ntv.de: Schluss welcher Ferne wirkt es, wie sei die Protestbewegung in Kasachstan eine homogene Gruppierung. Wer ist an den Demonstrationen beteiligt und worum geht es den Demonstrierenden genau?

Beate Eschment ist Zentralasienexpertin und seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien in Berlin.jpg

Dr. Beate Eschment ist seitdem 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum zum Besten von Osteuropa- und internationale Unterrichts… Spreeathen.

(Foto: Annette Riedl)

Die Forderungen, die gestellt wurden, nach sich ziehen zwei Gemeinsamkeiten: Sie knuddeln eine immense ökonomische Unzufriedenheit aus. Und die Volk wendete sich gegen die Korruption, will die alten Eliten absägen, namentlich den bisher immer noch mächtigen ersten Präsidenten des Landes, Nursultan Nasarbajew. Es brodelte deswegen schon länger in ganz Kasachstan. Viele Menschen, die in mehreren Orten des Landes hinaus die Straßen gingen, stillstehen am unteren Finale welcher sozialen Skala. Sie sind unzufrieden und wissen schlicht nicht mehr, wie sie leben sollen. In Almaty scheint jedoch noch irgendwas ganz anderes abzulaufen. Die Neutralleiter an verheerenden Bildern, die uns im Westen gelingen, stammt aus Almaty.

Welches ist in welcher größten Stadt Kasachstans divergent?

Im Streitfrage zu den meist friedlichen Demonstrationen im Rest des Landes herrschte dort von Beginn an eine große Angriffslust. Beiläufig von Seiten welcher Demonstranten, die teils bewaffnet waren. Von von dort habe ich nicht den Eindruck, dass es sich um eine zusammenhängende Regung handelt. Beiläufig eine versteckte Steuerung welcher Proteste „von oben“ schließe ich aus. In diesen Tagen wird schon diskutiert, ob nicht einzelne Vertreter welcher bisherigen Elitefamilien, die ihre Sinekure schwinden sehen, jetzt die Proteste nutzen, um ihre Interessen zu wahren. Dies würde ich nicht ganz die rote Karte zeigen wollen.

Derzeit deutet was auch immer darauf hin, dass Vorsitzender Kassym-Schomart Tokajew die nutzt, um seine Potenz auszubauen. Er genießt schon kaum Sympathien in welcher Interessenverband. Welche Optionen hat er, dies Nationalstaat in zusammensetzen regierbaren Zustand zurückzuführen?

Dies Problem ist, dass es keine Gegenfigur zu Tokajew gibt. Sogar wenn er griffbereit wäre zurückzutreten, welches käme dann? Wodurch dies eh wie undurchführbar gilt. Neoterisch sieht es ja so aus, wie sei in Almaty, zwar nebensächlich in anderen Regionen, weitgehend Ruhe hergestellt. Doch welches dort dann regieren wird, ist eine Friedhofsruhe. So kann ein Staat hinaus Dauer nicht leben. Und dann sind da noch die russischen Truppen, die er ins Nationalstaat geholt hat. Er hat sich damit keine Freunde in welcher Volk gemacht. Selbst unter denen nicht, die vorher hinaus seiner Seite waren. Tokajew wird Putin nun immer zu Dankgefühl verpflichtet sein. Welcher hat ja in welcher Vergangenheit schon die Staatlichkeit Kasachstans angezweifelt. meine Wenigkeit glaube zwar nicht, dass Putin jetzt à la Ukraine anfängt, Teile von Kasachstan zu annektieren. Nichtsdestotrotz dies Verhältnis zwischen den beiden Staaten hat sich mit welcher Kampagne für immer verändert.

Sind die die große Unwägbarkeit zum Besten von Russland, seinen Stärke in Zentralasien massiv zu erweitern?

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Viel wichtiger finde ich, dass die ganze Situation hinaus russischer Seite große Unruhe ausgelöst nach sich ziehen wird. Im Kreml glaubt man seit alters, aus Zentralasien komme welcher Islamismus, welcher Terror, die Unbeständigkeit. Russland teilt eine tief Grenze mit Kasachstan – einem Nationalstaat, dies bislang wie eine Menge Pufferzone zu weitaus instabileren Staaten wie Kirgistan oder Tadschikistan galt. Dass dieser direkte Nachbar wackelt, nährt mit Sicherheit nebensächlich eine diffuse Befürchtung, die zum Besten von Russlands Blick hinaus Zentralasien typischerweise ist.

In Kirgistan ist es 2020 zu schweren gekommen, 2021 nach sich ziehen in Afghanistan die Taliban wieder die Potenz per se gerissen. Welches bedeuten die Unruhen in Kasachstan zum Besten von die Region?

meine Wenigkeit denke, dass Kasachstan halbwegs zur Stabilität zurückkehren wird. Von einem kirgisischen Szenario gehe ich nicht aus. Dort entscheiden sich mehrere Elitegruppen quasi in einem permanenten Machtkampf miteinander. In Kasachstan ist die Situation divergent. Die Elite ist lütt und war bislang intim mit den Präsidenten verbunden. Newcomer, Menschen, die ganz andere politische Ideen nach sich ziehen, hatten es schwergewichtig. Unter Nasarbajew oder später Tokajew konnte sich keine andere politische Kraft oder Gruppierung wirklich gut positionieren. Sowie sich Leckermäulchen unbequem geäußert hat, wurden Parteien entweder verboten oder keiner erst zugelassen und Volksvertreter ins Verbannung ruhelos. Dies kasachische Regime schließt eine Opposition wissenschaftlich aus. Nichtsdestotrotz natürlich werden die Präsidenten welcher anderen zentralasiatischen Staaten, die ja in den meisten Fällen ein sehr viel rigideres Regime zur Folge haben, mit großer Nervosität nachdem Kasachstan schauen.

Vorsitzender Tokajew wurde bisher praktisch wie Apparatschik wahrgenommen, wie verlängerter Bedürftig von Ex-Vorsitzender Nasarbajew. Vor wenigen Tagen ließ er dies Feuer hinaus Demonstrierende eröffnen und bezeichnete sie wie „Terroristen“. Wie passt dies zusammen?

Tokajew ist ein erfahrener Volksvertreter, welcher sich bislang völlig unscheinbar verhalten hat. Kein großer Reformer, zwar nebensächlich kein Gewaltherrscher. Vor diesem Hintergrund sind die aktuellen Entwicklungen umso irritierender. Hätte mir vor zwei Wochen Leckermäulchen erzählt, dass Tokajew russische Truppen ins Nationalstaat holt und zusammensetzen Schießbefehl gegen die eigene Volk erlassen wird, hätte ich mich gefragt, ob die Person halluziniert. Eine klare Einschätzung welcher Standpunkt ist jedoch wegen des seitdem Tagen abgeschalteten Internets beinahe unmöglich. Selbst Telefonieren ist praktisch nicht möglich, Tokajew hat in Windeseile eine Informationsblockade errichtet.

Hinzu kommen Dutzende Tote und Tausende Verhaftungen. Die Ergebnis welcher ist jetzt schon verheerend. Wie kann es weitergehen?

Dies wäre schon unter normalen Umständen schwergewichtig vorherzusagen, wegen welcher Informationsblockade ist es noch schwerer. Die Ereignisse werden hinaus jeden Kasus ein großer Spalte sein, dies Kasachstan welcher Zeitalter Nasarbajew ist irreversibel Historie. meine Wenigkeit fürchte, dass die Vorhut des Landes versuchen wird, die Demonstrationen zu kriminalisieren und möglichst schnell zum Routine zurückzukehren. Und dass sie keine wirklich einschneidenden politischen und wirtschaftlichen Reformprojekte in Offensive nehmen wird. meine Wenigkeit bin erschüttert und taktgesteuert unschlüssig. Qua Nasarbajew 2019 zurückgetreten und die Machtübergabe an Tokajew geradezu orchestriert allseitig ist, hofften viele in Kasachstan hinaus zusammensetzen Reformprozess. Doch unter dem neuen Präsidenten nach sich ziehen nur minimale Veränderungen stattgefunden. Schnell wurde lichtvoll, dass er nur eine Puppe ist, deren Fäden Nasarbajew zieht. Deswegen nach sich ziehen die Demonstranten ja nebensächlich gebrüllt „Alter, hau ab!“. Jetzt scheint welcher „Alte“ weg zu sein und die Frage nachdem Zukunftsperspektiven drängt sich hinaus. Doch wie es weitergehen soll, weiß man in Kasachstan zurzeit nicht.

Mit Beate Eschment sprach Aljoscha Prange