In Mali verliert die Bundeswehr gegen den Klimawandel



Dürren befeuern den Konflikt

In Mali verliert die Bundeswehr gegen den Klimawandel

Mali gilt wie welcher gefährlichste Sicherheit welcher Bundeswehr – seither 2013 ist sie wie Teil welcher UN-Mission dort. Doch die jüngsten Angriffe hinauf Bundeswehrsoldaten zeigen: Die Stabilität in dem Nation ist noch nicht gesichert. Dies mag daran liegen, dass eine Ursache des Konflikts im Klimawandel liegt.

Syrien ist wohl dies bekannteste Sichtweise: Dürren und Ernteausfälle zwangen die Menschen, aus den ländlichen Gebieten in die Städte zu ziehen. Dürftigkeit und Ressourcenmangel in den nun überfüllten Städten trugen zu bestehenden sozialen Spannungen im Rahmen – und damit letztlich zum Eruption des Krieges. Dies ist nicht dies einzige Sichtweise und es wird nachrangig nicht dies letzte sein. Welcher Klimawandel verschärft Konflikte. Und er steht schon im Mittelpunkt eines Einsatzes welcher Bundeswehr in Mali.

Seit dem Zeitpunkt acht Jahren ist die Bundeswehr in Mali im Sicherheit. Mit 13.000 Blauhelmsoldaten und sozusagen 2000 Polizisten soll die UN-Mission „Minusma“ dazu hinzufügen, die politische Stabilität in dem westafrikanischen Nation zu sichern. Nachdem dem inzwischen beendeten Afghanistan-Sicherheit ist die Mali-Mission welcher zweitteuerste Sicherheit welcher Bundeswehr – 2019 wurden im Jahresbericht des Verteidigungsministeriums Wert von 286 Mio. Euro genannt. Und: Er gilt wie welcher gefährlichste Sicherheit welcher Bundeswehr. Welcher Übergriff hinauf die deutschen Streitkräfte im Monat des Sommerbeginns dieses Jahres zeigte, welches viele schon vermutet hatten: Ein knappes Jahrzehnt scheint die Stabilität im Nation nicht wesentlich vorangebracht zu nach sich ziehen. Dies könnte daran liegen, dass dies UN-Mandat nur die Symptome bekämpft und nicht die Ursache des Konflikts.

Wie in Syrien spielt welcher Klimawandel eine wichtige Rolle unterdies, den Konflikt zu befeuern. Mali ist längst nicht welcher einzige UN-Sicherheit, im Rahmen dem dies so ist. Untersuchungen des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI zeigen, dass zehn welcher 21 laufenden UN-Friedensmissionen in Ländern stattfinden, die namentlich unsicher zu Händen Nachsteigen des Klimawandels sind. Außerdem entscheiden sich sechs welcher größten Einsätze in Ländern, die durch den Klimawandel namentlich gefährdet sind – 80 v. H. welcher UN-Truppen sind in diesen Ländern stationiert. Die Forscher welcher Studie sehen den Klimawandel wie zusammensetzen welcher Hauptfaktoren zu Händen welche Kriege und Konflikte.

Mali und die Sahel-Zone: Eine Klimakatastrophe

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Welches hilft wirklich gegen den Klimawandel? Witterung-Laboratorium ist welcher ntv-Podcast, in dem Clara Pfeffer und Christian Herrmann Ideen, Mythen und Behauptungen unter die Lupe nehmen, die klipp und klar tönen, es jedoch selten sind. Klimakiller Kuh? Missverständlich. Bewalden? Verschärft Probleme. Künstlicher Regen? Eine Waffe.

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In Mali sind die Auswirkungen namentlich stark zu spüren, denn welcher Klimawandel hat dies Nation schon rigide getroffen: Seit dem Zeitpunkt 1960 ist die jährliche Durchschnittstemperatur in Mali um 0,7 Stufe gestiegen. Zwischen 2000 und 2009 gab es 12 v. H. weniger Regen wie im vorigen Jahrhundert. Größere „Jahrhundertkrisen“ wie Dürren oder Überschwemmungen sind in 20 Jahren fünf Mal aufgetreten. Untersuchungen zeigen, dass die Temperaturen in den nächsten 40 Jahren um solange bis zu 3,6 Stufe ansteigen könnten. Hitzewellen werden länger dauern, Kälteperioden kürzer sein. Ohnehin gilt die Sahel-Zone, in welcher Mali liegt, wie eine welcher durch den Klimawandel am stärksten gefährdeten Regionen welcher Welt.

Dürren und Überschwemmungen sind zu Händen jedes Nation mörderisch – in Deutschland werden die Nachsteigen des Hochwassers im Ahrtal noch mehrjährig zu spüren sein. Doch in Mali erschweren solche Ereignisse die tägliche Lebensgrundlage vieler Menschen. Rund 35 v. H. des Bruttoinlandsprodukts werden in welcher Landwirtschaft erwirtschaftet. 80 v. H. welcher Erwerbstätigen sind in diesem Sektor beschäftigt. Kommen die Regenfälle zu Morgen oder zu tardiv, gibt es in einem Jahr eine Trockenheit und im nächsten eine Überschwemmung. Sphäre dies wirkt sich hinauf dies tägliche Leben welcher Landwirte und Wanderhirten in Mali aus.

Dies nur führt schon zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu Händen zusammensetzen großen Teil welcher Volk. Andererseits Ernteausfälle zur Folge haben nicht zwangsläufig zu Konflikten. Nicht zuletzt in Syrien waren die Dürreperioden nicht nur zu Händen den Krieg zuständig. Es gab nachrangig eine große politische Unzufriedenheit – dies Regime in Syrien nahm die Sorgen seiner Volk nicht zeremoniell. In Mali dagegen zwingen Dürren, Überschwemmungen und Temperaturschwankungen die Wanderhirten, ihre bisherigen Wanderrouten zu ändern. Sie kommen deshalb mit Bauern in Kontakt, die ihre Ressourcen bislang nicht teilen mussten. „Und das führt zu Konflikten“, sagt Farah Hegazi, Wissenschaftlerin am SIPRI.

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Klimawandel und Extremismus

Welches zu Händen die malischen Bauern eine schwindende Lebensgrundlage bedeuten kann, spielt extremistischen Gruppen in die Hände. Vor allem welcher Norden Malis diente Terroristen aus Libyen und Algerien tief wie Rückzugsgebiet. Viel wichtiger zu Händen die Verteilung dieser Gruppen war jedoch die Unzufriedenheit welcher Menschen vor Ort. Und die hängt innig mit den Nachsteigen des Klimawandels zusammen.

Mali ist eines welcher ärmsten Länder welcher Welt. Die Beschäftigungslosigkeit und die Armutsquote, insbesondere unter jungen Menschen, sind sehr hoch. Ein Viertel welcher Familien hat keinen gesicherten Zugang zu Nahrungsmitteln. Hinzu kommt dies schnelle Bevölkerungswachstum: Jedes Jahr nimmt die malische Volk um drei v. H. zu. Nicht nur welcher Klimawandel führe zu einem Ressourcenmangel, nachrangig dies starke Bevölkerungswachstum führt zu einer Verknappung wichtiger Ressourcen wie Erdboden, so Hegazi.

Und dies wiederum übt Pressung hinauf den größten Wirtschaftszweig aus: die Landwirtschaft. Aus diesem Grund suchen die Menschen eine Weitere. „Wenn die Menschen kein Einkommen haben, schließen sie sich leichter bewaffneten Gruppen an“, sagt Hegazi. „Das ist eine Einkommensquelle für sie.“

Welcher Krieg in Mali ist deshalb ein komplexer, nicht nur durch den Klimawandel beeinflusster Konflikt. „Es wäre falsch, von einem Klimakrieg zu sprechen“, sagt Hegazi. „Was wir aber schon sagen können: Der Klimawandel verschlimmert die Situation.“

Gibt es schon Klimakriege?

Dass welcher Klimawandel Konflikte verstärken kann, ist in welcher Wissenschaft unbestritten. Alexander De Juan, Professor zu Händen vergleichende Politikwissenschaften an welcher Universität Osnabrück, hat untersucht, wie Umweltbedingungen Konflikte vortäuschen. Sein Ergebnis: Es gibt zusammensetzen klaren Zusammenhang zwischen welcher Wahrscheinlichkeit und Intensität von Gewaltausbrüchen und welcher Verfügbarkeit von Wasser und fruchtbarem Nation. Nicht zuletzt welcher Weltklimarat IPCC schreibt in seinem jüngsten Lagebericht, dass welcher Klimawandel den Kampf um schwindende Ressourcen verschärfen wird.

Ob man von „Klimakriegen“ sprechen kann, ist umstritten. Denn oft, wie in Mali und nachrangig in Syrien, gibt es keinen direkten Zusammenhang zwischen den Nachsteigen des Klimawandels und dem Konflikt. Es gibt viele Zwischenschritte wie Wanderung oder politische Unzufriedenheit, die ebenfalls zur Kriegsursache hinzufügen.

Lichtvoll ist durchaus: Die Bundeswehr investiert derzeit Hunderte Mio. Euro in die Stabilität eines Landes, dies vom Klimawandel stark betroffen ist und in Zukunft noch stärker betroffen sein wird. Dies UN-Mandat sieht die Bekämpfung des Klimawandels zwar wie wichtigen latente Größe welcher Arbeit vor Ort an, doch werden die malische Regierung und die Vereinten Nationen lediglich dazu aufgerufen, „Strategien der Bewertung und des Managements der Risiken“ im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu gedeihen. „Die Ziele des Mandats sind klar formuliert“, sagt Hegazi. „Der Kampf gegen die Folgen des Klimawandels gehört überhaupt nicht dazu.“ Und dies, so die Forscherin, müsse sich in Zukunft ändern.