Interview zum Börsengang von Saudi Aramco: “Die Zwei-Billionen-Bewertung ist übertrieben”



Interview zum Aramco-Börsengang

“Zwei-Billionen-Bewertung ist übertrieben”

ist welcher Hünengestalt unter den Ölunternehmen und welcher Schatz des saudischen Königshauses. mehreren Verzögerung soll die Kohlendioxid-Schleuder nun an die Markt möglich sein – doch nicht an den großen Handelsplätzen in New York, London oder Hong Kong, sondern in Riad. Im Gespräch mit n-tv.de erklärt Kapitalmarktanalyst Robert Halver von welcher Baader Geldhaus, wieso Saudi-Arabien die Stabilität des heimischen Tadawul sucht, warum er die Unternehmensbewertung des saudischen Kronprinzen pro unrealistisch, im Kontrast dazu nachvollziehbar hält und warum sich welcher Börsengang so stark hingezogen hat.

n-tv.de: Welcher Börsengang des saudischen Ölriesen Saudi Aramco könnte welcher größte in welcher Vergangenheit werden. Die Banken, die den genauen Zahl des Unternehmens pro Investoren erzwingen sollen, tun sich im Kontrast dazu schwergewichtig damit. Die Geldhaus of America hat bspw. eine Spanne von 1,2 solange bis 2,3 Billionen Dollar angegeben. Dies ist eine Lücke in welcher Größe von Apple oder Microsoft. Woher kommt jene Diskrepanz?

Robert Halver: Es gibt viele Risiken im Ölgeschäft. Öl wird immer weniger gebraucht, es gibt E-Mobilität, in den USA wird Fracking immer stärker. Dies heißt, die Opec hat nicht mehr dasjenige Machtpotenzial, dasjenige sie früher hatte. Dies ist welcher eine Zähler. Welcher andere sind die Risiken im politischen Einsatzfeld. Man kann davon zur Neige gehen, dass Saudi-Arabien unbedingt an die Markt möchte, weil man Bedrohungsgefühl hat, dass die Ölerträge in den nächsten Jahren nicht mehr so sprudeln. Taktgesteuert die Erlaubnis haben viele große Staatsfonds wie welcher norwegische mittlerweile keine Ölaktien mehr kaufen. Es gibt jene Weiterentwicklung hin zu ESG-Aktien, die uff welcher ethischen, uff welcher sozialen und uff welcher Unternehmensführungsebene allgemein gültig sauber sein zu tun sein. Da ist eine Kohlendioxid-Schleuder wie Aramco natürlich nicht dasjenige, welches man möchte. Man macht immer noch gute Geschäfte mit Öl, im Kontrast dazu Öl verliert an Wert. Dies erklärt jene dramatischen Bewertungsunterschiede.

Lukrativer Börsengang

Wie viel Geld Aramco mit seinem Börsengang verdient, ist von zwei Fragen sklavisch: Wie viel ist dasjenige Unternehmen wert? Wie viele Aktien werden beim Börsengang verkauft? Zwei Beispiele: Ist Aramco 1,7 Billionen Dollar wert und verkauft beim Börsengang Anteile in Höhe von 2 von Hundert, nimmt welcher Ölgigant etwa 30 Milliarden Dollar ein. Verkauft Aramco im Zusammenhang gleicher Ordnung 3 von Hundert seiner Anteile, würde dasjenige saudische Königshaus 51 Milliarden Dollar verdienen. Dies Geld möchte Saudi Arabien in die “Vision 2030” stecken. Die soll nun helfen, die Unmündigkeit des Königsreiches von Öl zu reduzieren. Stattdessen sollen bspw. welcher High-Tech-Sektor und welcher Tourismus ausgebaut und gefördert werden.

Welcher saudische Kronprinz Mohammed bin Salman peilt eine Ordnung von zwei Billionen Dollar an. Halten Sie dasjenige pro realistisch?

Zwei Billionen Dollar sind übertrieben, welcher Preis wird darunter liegen. Dass welcher Kronprinz dasjenige Maximale herauskitzeln will, ist lukulent: Aramco ist welcher saudische Staatsschatz, dort kommen 60 von Hundert welcher Staatseinnahmen her. Dies will man möglichst teuer verkaufen. Vermutlich hat man saudische Investoren sogar ein kleinster Teil “angeleitet”, vielleicht sogar gezwungen, im Zusammenhang Aramco einzusteigen. Die Transparenz ist uff dem saudischen Kapitalmarkt nicht so hoch, wie in Europa, den USA oder . Dies sind Risiken, die abgeklopft werden zu tun sein. Mächtigkeit man dasjenige, muss man sagen: fliegen unter zwei Billionen Dollar Marktwert.

Trotzdem ist Aramco ein wahnsinnig profitables Unternehmen. Vergangenes Jahr lag welcher Nettogewinn im Zusammenhang 111 Milliarden Dollar. Apple hat denn zweitprofitabelstes Unternehmen nur die Hälfte verdient.

Dies ist ein sehr großer Konzern. Welcher ist größer denn BP, Chevron, Exxon Mobile, Royal Dutch Shell und Total zusammen – und dasjenige sind die großen, großen, großen Ölkonzerne. Sechzig von Hundert welcher Staatseinnahmen stammen von Aramco. Zehn von Hundert welcher globalen Ölversorgung kommen von Aramco. Dies sind gewaltige Größen. Von von dort ist es nicht erstaunlich, dass man im letzten Jahr 111 Milliarden Dollar verdient hat. Dies ist ein Powerhouse, im Ölgeschäft wirklich die Zahnkrone welcher Schöpfung. Dies erklärt natürlich sogar, dass man zügig an die Markt kommen möchte, um Währungs… verdienen und Saudi-Arabien in die High-Tech-Richtung zu in Bewegung setzen.

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Nichtsdestotrotz noch einmal: Welcher Ölpreis schwankt sehr stark. Wir sehen dasjenige im Zusammenhang Förderkürzungen welcher Organisation Erdöl exportierender Länder, um den Ölpreis zu stabilisieren oder um dem Fracking-Boom entgegenzutreten: Dies trägt vor allem Aramco. Dann bricht welcher 100-Milliarden-Dollar-Siegespreis uff 60 Milliarden ein.

Erstaunlicherweise soll Aramco nicht an den großen Handelsplätzen in New York, London oder Hong Kong gelistet werden, sondern am heimischen: dem saudischen Tadawul. Warum?

Die Börseneinführung am Tadawul ist ein Testballon. Die saudische Vorhut möchte sehen: Wie kommt dasjenige an? Die Sorge welcher Saudis ist sogar, dass sie ihre Perle zu günstig an die Markt einbringen. Erdacht, welcher Börsengang in New York stünde von kurzer Dauer im Vorhinein, im Kontrast dazu kombinieren Tag vorher facht US-Staatsoberhaupt Donald Trump per Tweet den Handelskrieg wieder an: Die Märkte würden katastrophal nachgeben, die Saudis müssten ihren Staatsschatz zu einem sehr geringen Preis an die Markt einbringen. Insoweit fangen sie mit dem saudischen Aktienmarkt an. Dort können die Freunde des Königshauses besser “anleiten”, zu investieren und den Kurs pflegen, damit er nicht nachgibt. Wenn sich dasjenige etabliert hat und gut läuft, wird man sicherlich sogar versuchen, Aramco in New York oder in Europa an die Markt zu einbringen.

Spielen rechtliche Verunsicherung ebenfalls eine Rolle? An welcher New Yorker Markt hätten Investor und Investoren sehr viel mehr Rechte und könnten im Zusammenhang finanziellen Ungereimtheiten vor einem US-Gerichtshof Klage hineinreichen. In Saudi-Arabien wäre dasjenige schwieriger.

Die Transparenz am saudischen Kapitalmarkt ist sicherlich nicht so weit, wie in New York. Dort ist man nachdem diversen Bilanzskandalen, welcher Finanzkrise, etlichen anderen Problemen sehr genau und sehr pingelig und möchte sich keine neuen Probleme schaffen. Insoweit kann ich mir gut vorstellen, dass in New York gesagt worden ist: Mächtigkeit dasjenige zuerst im Zusammenhang euch Zuhause. Seht zu, dass es halbwegs klappt und dann reden wir weiter.

Saudi Arabien hat im Kontrast dazu sogar ein großes Motivation daran, diesen Börsengang nicht weiter zu verzögern. Öl verliert an Wert, darob muss man in die Pötte kommen. Wenn sich welcher Börsenwert halbwegs hält und sogar die Transparenz dem Gusto welcher US-Amerikaner entspricht, kann man den an die Wall Street wagen.

Sie nach sich ziehen die Verzögerungen angesprochen. Wenn welcher Börsengang im letzter Monat des Jahres gelingt, kommt er mit vier Jahren Verzögerung. Welches war welcher Grund hierfür?

Wir hatten an welcher Markt in den letzten Jahren hatten viele Schwankungen. Wir hatten den Handelskrieg, damit ist die Ölnachfrage eingebrochen. Wir hatten den Drohnenangriff uff saudi-arabische Ölanlagen. Es handelt sich im Zusammenhang Aramco um den saudischen Staatsschatz, dasjenige muss man immer wieder exponieren. Den möchte man nicht zu fair an die Markt einbringen. Saudi-Arabien möchte sich von einer Ölnation zu einer High-Tech-Nation wandeln, hierfür will man den höchstmöglichen Preis erzielen. , wo sich die Börsen stabilisiert nach sich ziehen und wo welcher Handelskrieg ein kleinster Teil befriedet ist, kann man es wagen.

Offiziell ist Amin H. Nasser welcher Vorstandschef von Aramco. Die Entscheidungen trifft im Kontrast dazu welcher saudische Kronprinz, richtig?

Davon können Sie zur Neige gehen. Es ist ein staatliches Ölunternehmen und dasjenige saudische Königshaus ist am Drücker. Dies kann man ein für alle Mal so sagen.

Würden Sie denn Kapitalmarktanalyst unter diesen Bedingungen in Aramco investieren?

Fangen wir mit dem Positiven an: Wir wissen nachdem wie vor, dass man mit Öl sehr viel Geld verdienen kann. Aramco wird hohe Dividenden Tränen vergießen und man wird viele Aktien zurückkaufen, damit sich welcher Kurs stabilisiert. Doch muss man sogar die Probleme sehen: Große Investmentfonds investieren immer weniger in Kohlendioxid-Schmettern. In puncto Transparenz gelten in Saudi-Arabien keine Idealbedingungen wie in den USA. Wir nach sich ziehen politische Probleme. Kosmos dasjenige sind große Risiken.

Mit Robert Halver sprach Herrmann



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