Interview zum neuen Pflege-Tüv: Freie Heim-Wahl gibt es “längst nicht mehr”


Mit dem 1. November beginnt im Rahmen des neu überarbeiteten Pflege-Tüvs die Evaluation von Pflegeheimen durch den Medizinischen Tätigkeit welcher Krankenkassen. Welcher deutsche Fachschaft pro Pflegeberufe begrüßt die Neuregelung, warnt im Interview mit n-tv.de jedoch zweitrangig: Auswählen man seinen Heimplatz schon lange Zeit nicht mehr.

n-tv.de: Die bisherige Durchschnittsnote aller 13.000 Pflegeheime in Deutschland liegt für 1,2. Synchron gibt es Kritik am Zustand vieler Heime. Wie ist es tatsächlich um die Pflegeheime in Deutschland bestellt?

Carola Stenzel-Maubach: Im Grunde wird unter den vorhandenen Bedingungen eine gute Pflege geleistet. Es gibt natürlich Ausnahmen, die dann zweitrangig sehr öffentlichkeitswirksam dargestellt werden. Schluss meiner Sicht versucht gleichwohl welcher große Quotient welcher Pflegeheime, mit den vorhandenen Ressourcen eine gute Versorgung aufrechtzuerhalten. Welches fehlt, ist die Zeit pro Kommunikation, nebenstehend und individuelle Zuwendung. Dies ist insbesondere pro Menschen ohne Verwandtschaft zerstörend.  

Ist die Note 1,2 dementsprechend doch gerechtfertigt – oder lief bislang irgendwas schief für welcher Priorisierung welcher Pflegeheime?  

Wir nach sich ziehen bislang bemängelt, dass die Gesamtnote nichts aussagte. Eine schlecht bewertete Unterkategorie konnte durch eine gute cool werden. Außerdem wurde in aller Regel die Dokumentation geprüft. Zu Gunsten von die Note war dementsprechend nicht kritisch, wie die pflegerischen Maßnahmen gewirkt nach sich ziehen, sondern ob richtig dokumentiert wurde. Wenn z. B. im Ernährungsprotokoll nicht jede Mahlzeit aufgeführt war, wurde welcher Spannweite schlecht bewertet, obwohl die Bewohnerin wohlgenährt war. Von von dort war die bisherige Priorisierung sicher nicht optimal und es ist gut, dass wir ein neues System bekommen.

Welches soll sich mit dem neuen Pflege-Tüv ändern?

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Carola Stenzel-Maubach ist Referentin beim Deutschen Fachschaft pro Pflegeberufe.

(Foto: privat)

Welcher neue Pflege-Tüv gliedert sich in drei Bausteine: Zunächst werden von den Einrichtungen halbjährlich für allen Bewohnern sogenannte Indikatoren oder Kennzahlen erhoben. Es wird zum Paradebeispiel geschaut, ob sie im letzten halben Jahr ein Druckgeschwür bekommen nach sich ziehen und ob dieses Ulkus in welcher Mechanismus entstanden ist. Ein weiterer Einzelheit ist die Qualitätsprüfung durch externe Prüfdienste. Sie kontrollieren, ob die von den Einrichtungen erhobenen Kennzahlen plausibel sind. Außerdem wird weiterhin die Dokumentation geprüft und es soll ein Fachgespräch mit den Pflegefachpersonen geführt werden. Welcher dritte Einzelheit sind detaillierte Informationen jenseits die Pflegeeinrichtung: Besteht die Möglichkeit von Probewohnen? Wie viele Mitwirkender sind schon länger wie fünf Jahre in welcher Mechanismus? Insgesamt ist es dementsprechend eine klar differenziertere Betrachtungsweise wie beim alten Pflege-Tüv.

Die externen Prüfdienste weggehen sich zusammenführen Tag im Vorn an und untersuchen nur neun Patienten pro Heim. Kann so gar gen die Situation im gesamten Pflegeheim geschlossen werden? 

Die Kennzahlen an und für sich werden von welcher Mechanismus ja pro Bewohner erhoben, nur die vertiefende Qualitätsprüfung wird lediglich für neun Personen durchgeführt. Dies ist natürlich nicht sehr viel, es reicht gleichwohl, um zu sehen, ob irgendwas nicht richtig erfasst wurde. Zusammen mit den von den Einrichtungen erhobenen Kennzahlen ist die Messzahl dann viel höher. Dass die Evaluation angekündigt wird, ist meiner Durchsicht nachher nicht negativ – es geht ja vor allem um den fachlichen Transition mit den Pflegefachpersonen. Und jenseits Nacht kann man am Zustand welcher Bewohner ohnehin nichts ändern.

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Gibt es Kriterien, die Ihrer Meinung nachher beim neuen Pflege-Tüv fehlen?  

Welches aus meiner Sicht fehlt, ist die Messung welcher Lebensqualität. Dies ist aus wissenschaftlicher Zweck natürlich sehr schwierig zu bewerkstelligen, weil Wohlfühlen und Lebensqualität subjektive Größen sind, die sich nicht so wie am Schnürchen messen lassen. Derbei entscheidet genau dieser Zähler darüber, wie sich Menschen in einer Mechanismus wahrnehmen.

Wird es pro Verwandtschaft künftig obschon einfacher, ein passendes Heim zu finden?

Im Grunde ja, weil es klar mehr Informationen jenseits die Heime gibt, die man zweitrangig filtern kann. Dies gilt gleichwohl nur, wenn sich die Angehörigen gut im Wide Web zurechtfinden und genau wissen, worauf sie suchen. Und es darf an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, dass man wie Teilnehmer in weitestgehend allen Regionen welcher Bundesrepublik zufrieden sein kann, wenn man gar zeitnah zusammenführen Sitz in einer Pflegeeinrichtung bekommt. Auswählen kann man die Mechanismus tatsächlich schon längst nicht mehr.

Am Finale muss man dementsprechend sowieso dies Heim nehmen, in dem man zusammenführen Sitz bekommt. Hat eine schlechte Priorisierung durch den Pflege-Tüv dann gar Konsequenzen?

Ja, denn wenn eine Pflegeeinrichtung schlecht bewertet wird, können die Pflegekassen bestimmte Maßnahmen ergreifen. Dies können etwa Auflagen sein, die zeitnah erfüllt werden zu tun sein. Im schlimmsten Sachverhalt wird eine Mechanismus geschlossen. Dies muss dann zusammen mit welcher zuständigen Heimaufsicht geschehen.  

Die Priorisierung welcher Heime soll mit dem neuen Tüv besser werden – mehr Geld oder Personal gibt es gleichwohl nicht. Vertrauen Sie, dass sich durch die neue Priorisierung trotzdem irgendwas an welcher Qualität welcher Pflegeheime ändert?

Durch die halbjährliche Bewertung welcher Kennzahlen bekommen die Pflegeeinrichtungen eine detaillierte Übersicht darüber, wo sie stillstehen – wo es gut läuft und wo irgendwas verbessert werden muss. Hinauf Grundlage dieser Informationen kann dies interne Quality Management Verbesserungsmaßnahmen in Sturm nehmen. Zu Gunsten von die Umsetzung dieser Maßnahmen werden sehr wohl Pflegefachpersonen gewünscht und genau dies ist nachher wie vor welcher Knackpunkt: Man kann die Qualität nur steigern, wenn in Maßen Personal vorhanden ist. Darüber hinaus lassen sich mit den gesammelten Datenmaterial aller Einrichtungen Schlüsse gen übergeordnete Defizite ziehen. Wenn z. B. intrinsisch eines Jahres die Zahl an Druckgeschwüren im Hauptteil welcher Pflegeeinrichtungen klar zunimmt, muss hinterfragt werden, womit dies zusammenhängt. Ggf. muss dann politisch gen diesen Not reagiert werden.

Welches müsste sich aus Sicht des Pflegeberufsverbands ändern, damit eine bessere Betreuung garantiert werden kann?

Wir nötig haben mehr und vor allem gut qualifizierte Pflegefachpersonen. Außerdem benötigen wir motivierende Führungskräfte, eine angemessene Vergütung und vor allem bessere Arbeitsbedingungen. Wenn man jedes oder jedes zweite freie Wochenende einspringen muss, dann bringt dies jungen Leuten den Fachgebiet nicht unbedingt näher. 

Mit Carola Stenzel-Maubach sprach Franziska Türk



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