“Intrige” – Roman Polanskis Streifen via die Dreyfus-Liebesverhältnis



Polanskis Justizskandal-Streifen

kam Dreyfus in die Geschichtsbücher

“Die Römer gaben den Löwen Christen, wir geben ihnen Juden”, sagt ein französischer Oberst, denn welcher jüdische Offizier Dreyfus 1895 wegen Landesverrats verurteilt wird. Polanski hat mit “Intrige” die Vergangenheit des Mannes verfilmt, dem großes Unrecht geschah. Welcher Skandal erschütterte ganz Grande Nation.

Welcher Regisseur Roman Polanski ist seitdem Jahrzehnten aus zweierlei Gründen in den News – wegen seiner Filme, gleichwohl gleichfalls wegen Vergewaltigungs- und Missbrauchsvorwürfen. Sein neuestes Werk bekam schon verschiedenartige Preise verliehen, wurde gleichwohl wegen Protesten gegen den mittlerweile 86-Jährigen gleichfalls schon aus dem Kinoprogramm genommen: “Intrige”. Ein historischer Substanz: Polanski hat sich zusammenführen großen, wenn roh den größten Justizskandal des 19. Jahrhunderts vorgenommen, welcher denn Dreyfus-Liebesverhältnis in die Geschichtsbücher einging.

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Alfred Dreyfus in seiner Zelle uff welcher Teufelsinsel, vor welcher Küstengebiet von Frz.-Guayana.

(Foto: © Guy Ferrandis)

Es geht um den jungen jüdischen Offizier Alfred Dreyfus (Louis Garrel), welcher 1895 in Grande Nation fälschlicherweise des Landesverrats beschuldigt, degradiert und zu lebenslanger Haft uff einsame Non… verbannt wird. Major Georges Picquart (dargestellt von Oscar-Preisträger Jean Dujardin, “The Artist”), Leiter der Abteilung im Auslandsnachrichtendienst, entdeckt im Kontext seiner Arbeit gleichwohl verschiedenartige Ungereimtheiten und Unstimmigkeiten, geht ihnen nachdem und findet bevorstehend hervor: Dreyfus kann es nicht gewesen sein, er sitzt deshalb unschuldig uff welcher Teufelsinsel.

Desinteresse, Ignoranz und Dementi

Mit diesen Erkenntnissen stößt Picquart gleichwohl uff allen offiziellen Ebenen – von Generälen solange bis hoch zum Kriegsminister – uff Desinteresse, Ignoranz und Dementi. Lass gut sein, ist doch nur ein Jude, er ist verurteilt, er sitzt weit in Haft, wen neugierig dasjenige noch? Piquart neugierig dasjenige. Obwohl er selbst “kein Judenfreund” ist, wie er sagt, ist es für jedes ihn eine Sache welcher Ehre, den wahren Verräter zu finden und den unschuldigen Dreyfus zu wiederherstellen, ihm zu seinem Recht zu verhelfen. Deshalb geht er denn eine Modus Whistleblower des 19. Jahrhunderts mit seinen Informationen an die Öffentlichkeit. Welcher berühmte Schreiberling Emile Zola schreibt daraufhin seinen sagenhaft gewordenen Schreiben “J’accuse!” (so lautet gleichfalls welcher Filmtitel im französischen Urschrift, teutonisch: “Ich klage an”), welcher uff welcher Titelseite welcher Zeitung “L’Aurore” erscheint und großes Clou erregt. Ein Schreiben, gerichtet an den französischen Präsidenten.

Hass bricht sich Bahn: Bücherverbrennungen und Ausschreitungen 09_Intrige_c_Guy_Ferrandis.jpg

Nachher Zolas “J’accuse!” es in Grande Nation zu Bücherverbrennungen und Ausschreitungen.

(Foto: © Guy Ferrandis)

Die Gehorchen: Zola wird wegen “Diffamierung” angeklagt und verurteilt, geht daraufhin nachdem London ins Verbannung; es gibt Empörung und Demonstrationen im ganzen Nationalstaat, Zolas Bücher werden verbrannt, es kommt zu antisemitischen Ausschreitungen, Schaufenster jüdischer Geschäfte werden beschmiert und eingeschlagen. Nachrangig Picquart kommt in Haft. Erst Jahre später, nachdem erneuten Prozessen und einer Begnadigung, kommen er und Dreyfus leer, werden wieder beim Militär aufgenommen. Dreyfus wird sogar Ritter welcher Ehrenlegion und Picquart Kriegsminister. Späte Rehabilitation nachdem Jahren welcher Schmach. Die Dreyfus-Liebesverhältnis erschütterte und spaltete weiland und Menorrhagie daraufhin die französische Gesellschaftsstruktur.

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Langsam und genau inszeniert

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“Intrige” (französischer Titel “J’accuse”, englischer Titel “An Officer and a Spy”) läuft ab 6. Februar in Deutschland im Kino.

(Foto: Weltkino Filmverleih GmbH)

Polanski inszeniert “Intrige” sehr genau, sehr langsam – minutiös wird etwa die demütigende Prozedur welcher Degradierung von Dreyfus gezeigt – und sehr romantisch: Dielen quietschen, Schritte hallen, Substanz raschelt. An Zeitmaß und damit gleichfalls an Tonus gewinnt welcher Streifen im letzten Drittel, wenn sich die Ereignisse überschlagen mit “J’accuse”, den Attentaten und Unruhen, dem neu aufgerollten Prozess.

Welcher Hauptaugenmerk des Historiendramas liegt nicht uff Dreyfus selbst, sondern uff dem Kavalier Picquart – privat ist welcher zwar gleichfalls nicht ohne Fehl und Tadel, denn er hat eine dauerhafte Liebesaffäre mit welcher Nullipara eines Beamten aus dem Außenministerium (dargestellt von Polanskis Ehefrau Emmanuelle Seigner). Gewiss im Tätigkeit ist er welcher Wahrheit, Ehre und Korrektheit verpflichtet, dazu steht er, gleichfalls wenn er damit aneckt und sein bisheriges Leben beim Militär aufs Spiel setzt. Folgender Dialog zeigt seine Geisteshaltung: “Sie befehlen mir, einen Mann zu erschießen und ich tue es. Wenn Sie mir danach sagen, Sie hätten sich im Namen geirrt, tut es mir leid, aber es ist nicht meine Schuld. So ist die Armee”, sagt ein Major zu Picquart. Welcher erwidert: “Vielleicht Ihre Armee, aber nicht meine.”

Deutliche Parallelen zu heute

*Datenschutz

Nachrangig wenn die skandalösen Vorkommnisse schon Menorrhagie zurückliegen – die Wurzeln welcher folgenden Kreation via die 1930er-Jahre solange bis heute sind unübersehbar: die Bücherverbrennung, die Hetzjagd uff Juden, die antisemitische Stimmung, die schnelle und freudig angenommene (Vor-)Verurteilung. Nachrangig heute erfordert es Mut, dem entgegenzutreten, gegen den Strom zu schwimmen, für jedes die Wahrheit und Recht einzutreten und dazu vielleicht im Verlies zu landen oder sogar zu sterben.

Polanski, denn Kind mit seiner Familie ebenfalls welcher Judenverfolgung ausgesetzt, nahm den historischen Substanz, welcher uff dem Verkaufsschlager “Intrige” von Robert Harris beruht, gleichfalls wegen des seitdem Jahren zunehmenden Judenhass uff. Generell sei die Vergangenheit eines Mannes, welcher zu Unrecht verurteilt wird, immer interessant – gleichwohl er behandele gleichfalls ein leider sehr aktuelles Themenkreis, sagte er in einem .

“Besonders wertvoll”

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Nachrangig aus diesem Grund wurde “Intrige” von welcher Deutschen Streifen- und Medienbewertung (FBW) mit dem Prädikat “besonders wertvoll” ausgezeichnet: “In fast jeder Wendung, in fast jeder Szene kann man die Spiegelung aktueller Geschehnisse und politische Strömungen erkennen”, heißt es in welcher Bekräftigung.

Nicht die einzige Würdigung und Ehrung, die welcher Streifen schon routiniert hat: Er gewann 2019 den Großen Preis welcher Jury im Kontext den Filmfestspielen von Venedig, im Kontext den französischen Prix Lumières bekam er den Preis für jedes die Beste Regie. “Intrige” ist zudem für jedes insgesamt zwölf Césars nominiert, darunter in den Hauptkategorien Champion Streifen und Beste Regie; Verleihung ist am 28. Februar.

Eine andere Sache ist kocht die Debatte um Polanski nachdem neuen Vergewaltigungsvorwürfen in Grande Nation wieder hoch; einzelne Kinos nahmen dort den Streifen von dort wieder aus dem Sendung. Die César-Universität kommentierte Kritik an den Nominierungen Polanskis mit: “Wir sind keine Instanz, die eine moralische Haltung vertreten muss”. Mindestens eineinhalb Mio. Franzosen hätten den Streifen schon gesehen.

“Intrige” startet am 6. Februar in Deutschland im Kino.



Quelle