Ist Corona am Elefantensterben schuld?


Sie sterben rasch und in großer Zahl: Hunderte sind in Botswana schon verendet. Die Rüsseltier scheinen wie geschmiert tot umzufallen. Experten stillstehen vor einem Rätsel und warnen vor einer möglichen Infektionskrankheit.

Die Luftaufnahmen aus Botswana sind verstörend: Ausgedörrte Elefanten-Kadaver liegen an Wasserlöchern oder mitten in jener Savanne – manche von ihnen hinauf dem Magen, wie wären sie ganz plötzlich tot umgefallen. Seither Mai sind mehr wie 300 hinauf mysteriöse Weise verendet. In Botswana lebt etwa ein Drittel des Elefanten-Bestands des afrikanischen Kontinents.

Fachleute sprechen von einem “beispiellosen Desaster”. Behörden und Tierschützer stillstehen vor einem Rätsel. Wenige Tiere seien beobachtet worden, wie sie “schwach, lethargisch und ausgezehrt” herumgeirrt seien, schrieb die Artenschutzorganisation Elephants Without Borders (EWB) in einem Depesche an die Regierung in Hauptstadt von Botsuana. “Manche Elefanten wirkten desorientiert, hatten Schwierigkeiten zu gehen und lahmten.”

Die Ursache zu Händen dies Massensterben im Okavango-Delta ist fernerhin nachher drei Monaten immer noch unklar. Es könne wirklich nicht Ding der Unmöglichkeit werden, dass dies Phänomen mit jener Corona-Weltweite Seuche zusammenhänge, zitiert jener “Tagesspiegel” den Tiermediziner und Rektor jener britischen Naturschutzorganisation Patriotisch Park Rescue, Niall McCann.

“Die Art und Weise, wie die Elefanten sterben – viele fallen einfach auf ihr Gesicht oder gehen im Kreis -, deutet auf etwas hin, das ihr Nervensystem attackiert.” Dies könnte ein Virus sein – womöglich sogar Sars-Co.-2. “Elefanten sind sehr kontaktfreudige Tiere – wenn es eine Infektion wäre, könnte sich das sehr schnell in der Herde verbreiten”, meint fernerhin die Großwild-Veterinärin Sybille Quandt.

Die meisten Experten halten wirklich vereinen Zusammenhang mit Corona zu Händen praktisch unwahrscheinlich: Eine meist harmlos verlaufende Infektion mit dem Virus ist bisher vor allem zu Händen bestimmte Fleischfresser wie Katzen und Nerze berühmt. Zudem scheine keine andere Wildtierart von dem Massensterben betroffen zu sein, erklärt Heike Henderson von jener Artenschutzorganisation Future for Elephants. Dies gelte fernerhin zu Händen Tiere, die aus denselben Wasserlöchern trinken, oder Aasfresser wie Löwen, Hyänen oder Geier, die sich von den Elefanten-Kadavern ernähren.

Experten tappen im Dunkeln

Dies ist fernerhin jener Grund, warum Tierschützer Vergiftungen mit Zyanid verbieten, die in jener Region häufiger vorkommen. Immer wieder möglich sein dort Menschen gegen Elefanten vor, weil welche in Siedlungen eindringen und Felder zerstören. Insbesondere Kleinbauern vergiften oder Wild erlegen die riesigen Tiere, die täglich 200 Kilogramm Laub fressen und solange bis zu 150 Liter Wasser saufen. Dessen ungeachtet fernerhin Hirten entledigen sich hinauf welche Weise mit Vergnügen Raubkatzen wie Löwen, Leoparden oder Hyänen, die es hinauf ihre Rinder- oder Ziegenherden außer nach sich ziehen.

Neben… Nahrungsmangel könne wegen jener ergiebigen Regenfälle neulich nicht die Ursache zu Händen den plötzlichen Tod Hunderter Elefanten sein, sind sich Experten sicher. Ebenso wenig wie Wilderei: Die toten Tiere nach sich ziehen jedweder ihre Stoßzähne noch.

Parallelen sieht die örtliche Tierschutzorganisation Elephants Protection Society zu einem ähnlichen Massensterben vor gut einem Jahr. Weiland habe schon einmal ein zunächst mysteriöser Erreger die Region heimgesucht, sagt jener Rektor jener Organisation, Oaitse Nawa. Ursache waren seinerzeit Böden, die mit dem Milzbrand-Erreger (Milzbrand) verseucht waren. Diesmal wurde eine Vergiftung durch Milzbrand mit Tests im Gegensatz dazu Ding der Unmöglichkeit. Ob ein neuer Erreger oder doch ein Giftstoff schuld ist, sollen nun Proben säubern, die an Laboratorien in Zimbabwe, Südafrika und Kanada geschickt wurden. Doch solange bis die Ergebnisse vorliegen, werden wohl noch weitere Elefanten sterben.

Um tote Tiere ausfindig zu zeugen, setzen Behörden und Tierschützer zurzeit Helikopter und Flugzeuge ein. Henderson spricht von einem wunderlich dramatischen Ereignis: “Etwas, was sonst höchstens durch eine extreme, langanhaltende Dürre verursacht wird.”

Ein großes Problem sei zudem, dass sich die Regierung von Botswana nicht sehr transparent oder kooperativ zeige, kritisiert sie. Hilfsangebote würden von jener Regierung nicht fiktional. “Warum leugnet die Regierung die Ernsthaftigkeit des Problems?”, fragt die kenianische Wildtier-Expertin Paula Kahumbu hinauf Twitter.

Tierschützer Niall McCann vermutet hinterm Zögern jener Regierung fernerhin den Versuch eines Imagewechsels. Kritiker hätten jener früheren Regierung vorgeworfen, dass sie Elefantenleben stärker gewichten wie Menschenleben. “Die amtierende Regierung ist sehr darauf bedacht, der ländlichen Bevölkerung zu zeigen, dass man das Leben der Elefanten nicht vor das eines Menschen setzt, insbesondere nicht in Zeiten der Corona-Krise”, sagte McCann dem britischen Sender Channel 5.

Er betonte wirklich, wie wichtig es sei, dies Massensterben jener Elefanten so fürderhin wie möglich aufzuklären. “Noch wissen wir nicht, ob es ein Gift oder eine Krankheit ist. Aber wenn dies auf den Menschen übergeht, kann es zu einer Krise für die öffentliche Gesundheit kommen.” Neben… zu Händen den zu Händen dies Staat so wichtigen Tourismus könne dies negative Konsequenzen nach sich ziehen, da viele Menschen nur wegen jener Elefanten nachher Botswana kommen.

Tatsächlich hat dies Staat vereinen guten Ruf in Sachen Natur- und Tierschutz. Im Vorjahr hatte es im Gegensatz dazu international Empörung wegen jener Erlass des Elefantenjagdverbots gegeben. Während die Zahl jener Elefanten in vielen Regionen Afrikas zurückgeht, ist sie in dem Binnenstaat laut offiziellen Informationen von etwa 50.000 im Jahr 1991 hinauf gut 130.000 Tiere angestiegen.



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