Italien in Coronavirus-Zeiten: “Der Spuk ist irgendwann zu Ende”


Nicht nur im Quarantänegebiet Norditaliens, sondern selbst in Mailand leben die seit dieser Zeit dem Eruption jener Covid-19-Gottesgeißel im Notstand. Die vereinen zeugen sich um ihre Arbeit Sorgen, andere versuchen den Abgeriegelten trotzdem beizustehen.

In Italien steigt die Zahl jener Coronavirus-Erkrankten weiter. 21 Menschen sind an den Nachsteigen des Virus schon gestorben. Mehr wie 800 Personen gelten wie infiziert. Die am schwersten betroffenen Regionen sind die Lombardei, Venetien und die Region Emilia-Romagna. Wenige Fälle sind selbst in anderen Teilen des Landes aufgetreten, wodurch es sich immerhin zwischen allen um Personen handelt, die entweder aus jener Lombardei kommen oder vor Kurzem in dieser Region waren.

Welches erleben die Menschen in jener und um die Quarantänezone in jener Lombardei? Und wie reagieren die Mailänder, die von jener roten Zone nur 60 Kilometer weit weit sind, hinauf diesen Notstand? Um dies herauszufinden, ging es mit jener Vespa weiter jener ehemaligen Römerstraße via Emilia von Mailand Richtung Quarantänegebiet.

Welcher erste Stopp ist in jener Provinzstadt Lodi, die 40 Kilometer südöstlich von Mailand liegt. Beim Bäcker warten die Kunden darauf, bedient zu werden und schnattern währenddessen miteinander. “Ehrlich gesagt bin ich es leid, auf Distanz gehalten zu werden”, sagt eine Nullipara zu ihrer Bekannten. “Ich habe heute noch einmal im Büro angerufen und wieder dieselbe Antwort bekommen – ich soll weiter zu Hause bleiben. Lodi steht doch nicht unter Quarantäne. Wir sind genauso wie Mailand in der gelben Zone, dürfen uns also frei bewegen.”

Muffe um den Stelle

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Hamsterkäufe in Norditalien: Die Regale sind restlos leer.

(Foto: Andrea Affaticati)

Zehn Kilometer weiter in jener Ortschaft Secugnago steht Michael Denti, Mittelpunkt 30, irgendwas alleinig vom Lebensmittelgeschäft, wo seine Schraubenmutter ohne Rest durch zwei teilbar einkauft. Zeichen hinauf jener Tür des Geschäfts teilt den Kunden mit, dass nicht mehr wie zwei solange bis drei Personen hinauf einmal hineindürfen und selbige Mundschutz tragen zu tun sein. Denti erzählt ntv.de, dass er im Moment zwangsbeurlaubt ist. Er arbeite z. Hd. MTA, ein Großunternehmen, dies die Automobilindustrie in jener ganzen Welt beliefert. MTA seinen Sine tempore in Codogno, wo jener erste Coronavirus-Kern jener Region identifiziert wurde. Im Moment zu tun sein sämtliche 600 Mitwirkender zu Hause bleiben. “Natürlich ich die Sicherheitsmaßnahmen verstehen”, fährt Denti fort. “Nur – wie lange sollen wir in diesem Ausnahmezustand leben? Na ja, irgendwann ist der Spuk zu Ende.” Freilich, ihm gehe es besser wie seinen Kollegen in jener roten Zone.

Trotzdem mache er sich Sorgen, gerade um den Stelle. Es ist eine Sorge, die nicht nur ihn umtreibt. Bloß in jener roten Zone entscheiden sich 3400 Unternehmen, in jener ganzen Provinz Lodi sind es 15.000 mit insgesamt 56.000 Mitarbeitern. Und sämtliche ringen mit den negativen Nachsteigen dieser Notsituation. Zwar hat die Regierung verkündet, man werde sie nicht im Stoß lassen, welches dies immerhin heißt, weiß noch keiner.

Und dann kommt die Startverbot – vier Kilometer vor jener Kommune Casalpusterlengo. Eine Handvoll Sicherheitskräfte kontrolliert die Genehmigungen jener Lkw-Lenker, die die Einwohner mit allem Nötigen versorgen. Die Lieferungen erfolgen täglich, in jener roten Zone gebe es keinen Not an und Medikamenten, bestätigt jener Stadtammann jener Kommune Elia Delmiglio ntv.de am Telefon. “Und ich muss sagen, ich bin auf meine Einwohner sehr stolz.” Am Wochenende zuvor, gleich nachher jener Quarantäne-Verordnung, habe es vereinen kleinen Ansturm hinauf die Supermärkte gegeben. Doch dies habe sich schnell gelegt. Jetzt werden die Kunden in kleinen Gruppen hineingelassen und die Volk hat sich dem ohne großes Murren gefügt.

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In den Geschäften schreiben die Betroffenen Hinweise zum Umgang mit jener Quarantänesituation hinauf Aushänge.

(Foto: Andrea Affaticati)

Vor den Absperrungen ereignen sich selbst rührende Szenen, wie jener Rentner Luigi Malabarba ntv.de erzählt. Er wohnt in einem Einfamilienhaus gleich vor jener Sperre. “Immer wieder kommen Kinder, Freunde, Eltern mit Taschen voller Lebensmittel und anderen Sachen, übergeben sie den Sicherheitskräften, die diese wiederum an die Angehörigen in der abgeriegelten Zone weiterreichen.” Dies geschehe nicht, weil es dort an irgendwas fehle, sondern um Nähe zu vermitteln, um im Kontakt zu bleiben. “Wir lassen uns nicht unterkriegen, wir kämpfen weiter”, sagt jener Mann.

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Wie jener Tretmühle hinter den Absperrungen verläuft, lassen sich Journalisten übers Web von den Bürgern aus diesen Gemeinden erzählen. In den Videos sieht man leere Straßen, geschlossene Geschäfte, Kirchen, Schulen und Sportplätze, wo niemand mehr Sportart treibt. Natürlich ist die ganze Situation düster, doch man gibt sich tapfer. In jener Tageszeitung “La Repubblica” las man am Wochenmitte folgenden Item von Laura Gozzini aus Codogno: “Schwirrt der Coronavirus jetzt auch in der Luft herum?, frage ich mich nach dem millionsten Statement eines Virologen. Ich mache mich aber trotzdem fertig und gehe hinaus spazieren. Ich denke an einen Satz, den ich unlängst gelesen habe und sehr passend finde. Er lautet mehr oder weniger so: ‘Du sollst nie sagen, dass du Angst hast, ansonsten glauben die Dinge, vor denen du dich fürchtest, stark genug zu sein, um zu siegen’. Diesen Satz sollte man als Flugblatt über die rote Zone hinunterwerfen.”

Mailands Treibkraft gerät ins Stocken

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Casalpusterlengo: Die Menschen sind nur noch mit Mundschutz unterwegs.

(Foto: Andrea Affaticati)

Und vielleicht gleich selbst oberhalb Mailand. Denn gerade in den ersten Tage dieser schien es, wie würde jener mächtige Treibkraft jener Metropole langsam absaufen. Von den Kitas solange bis hin zu den Universitäten war was auch immer geschlossen. Genauso wie Kinos, Theater und Kirchen, Scala und Kathedrale.

Die Lokale mussten um 18 Uhr schließen, nur die Restaurants durften ihre gewöhnlichen Öffnungszeiten erhalten. Doch die Kunden blieben ihnen, genauso wie den Geschäften, aus. In jener zentralen Einkaufsstraße Corso Vittorio Emanuele, in jener Luxusstraße Via Monte Napoleone, in jener Galleria und am Domplatz waren so wenig Menschen wie noch nie unterwegs. Nur die Regale in den Supermärkten wurden in den ersten Tagen leergekauft. Es war, wie wäre die Stadt in Konjunkturtief verfallen.

Gemischte Stimmung in Mailand

“Viele meinen, dass diese Verordnungen übertrieben waren, die Angst geschürt haben. Ich finde aber, dass die Behörden richtig gehandelt haben. Die Gesundheit geht vor”, sagt eine ältere Nullipara, die mit ihren zwei Enkelkindern hinauf den Weg in den Park ist, zu ntv.de.

Noemi Montedoro sieht die Sache voneinander abweichend. Sie ist Musikstudentin und verdient sich ihren Unterhalt wie Kellnerin in ein paar Lokalen. “Aber die wurden ja geschlossen und da ich keinen fixen Vertrag habe, gehe ich diese Woche leer aus”, erzählt sie. Dogsitting sei im Moment ihre einzige Einnahmequelle.

Mittlerweile hat die Stadtverwaltung die Sicherheitsmaßnahmen irgendwas gelockert. Die Lokale die Erlaubnis haben wieder öffnen, selbst jener Kathedrale soll ab Montag z. Hd. die Touristen wieder geöffnet sein. Ob die Schulen wieder öffnen, wird erst im Laufe des Wochenendes beschlossen werden. Die Stadt ist arg ins Stottern gekommen, jetzt wünschen die Mailänder, dass ihr Treibkraft so schnell wie möglich wieder richtig anspringt.



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