Jahresrückblick 2020 – Teil 1: Januar solange bis Juno


Nur wenige Wochen weit verlief dasjenige Modejahr 2020 halbwegs normal – dann erschütterte die Covid-19-Weltweite Seuche genauso die globale Bekleidungsindustrie. Zahlreiche Insolvenzen waren die Folge, doch die Krisis sorgte genauso zu diesem Zweck, dass vermeintlich unantastbare Traditionen hinterfragt und umfassende Reformkonzepte vorgelegt wurden. Ungeachtet genauso sonst veränderte sich einiges Industrie.

Heute blicken wir aufwärts wenige Schlüsselereignisse in den Monaten Januar solange bis Juno zurück. Die zweite Jahreshälfte folgt dann am vierter Tag der Woche.

Januar: Welcher Messestandort Spreeathen verabschiedet sich

Nachher einer wenig berauschenden Sommersaison war lukulent gewesen: Die Modemetropole Spreeathen brauchte neue Impulse. Doch zum Hoffnungsträger wurden im Januar nicht frische Konzepte, sondern historische Mauern: Die Messung Panorama und Neonyt zogen in die Hallen des ehemaligen Flughafens Tempelhof – dorthin mithin, wo einst die Bread & Butter rauschende Erfolge gefeiert hatte, wie die deutsche Kapitale zum international bedeutenden Modestandort aufzusteigen schien. Welcher Umzug in die geschichtsträchtigen Räumlichkeiten kam im Januar nebst Ausstellern und Besuchern gut an.

Doch statt eines Neustarts sollte die Modewoche zur Abschiedsvorstellung werden. Die Panorama hatte sich pekuniär übernommen und meldete wenige Wochen später Insolvenz an, die aufwärts nachhaltige Kleidung spezialisierte Neonyt, die zusammensetzen zeitgemäßen inhaltlichen Schwerpunkt jener Modemetropole Spreeathen markieren sollte, machte zum letzten Mal in jener Kapitale Station.

Im Juno stellte sich hervor, dass genauso die erfolgreichen Messung Premium und Seek künftig nicht mehr in Spreeathen stattfinden würden. Die geplanten Juli-Ausgaben verhinderte die Corona-Krisis, dann gaben die Organisatoren den Umzug nachher Frankfurt/Oder am Main prominent. Dort sollen die Messung jener Premium Group zusammen mit jener Neonyt ab dem warme Jahreszeit kommenden Jahres dasjenige Herzstück jener neuen Frankfurt/Oder Fashion Week zusammentragen.
Spreeathen hat wie Messestandort ausgedient. Im kommenden Januar soll es in jener Kapitale jedenfalls mit den Präsentationen und Modenschauen jener Mercedes-Benz Fashion Week und des wiederbelebten Berliner Ballen Salons sowie einem passenden Rahmenprogramm weitergehen.

Februar: Die dunkle Gefahr

Bilder aus einer vermeintlich fernen chinesischen Metropolis sorgen zunehmend pro Unruhe in Deutschland. Nachher dem Eruption einer neuartigen Lungenkrankheit werden in Wuhan Wohnviertel abgeriegelt und ganze Straßenzüge desinfiziert. Die Regierung jener Volksrepublik greift zu strengen Schutzmaßnahmen, um den Eruption jener Covid-19 genannten Seuche einzudämmen.

Die Modebranche muss reagieren: Zahlreiche Messung in Volksrepublik China werden verschoben oder ganz abgesagt. Durch staatlich verordnete Ladenschließungen im Nationalstaat leiden genauso westliche Marken. Reihenweise zu tun sein sie aufgrund von zu erwartenden Umsatzeinbußen aufwärts dem bislang so wichtigen Wachstumsmarkt ihre Jahresprognosen zur Kasse bitten.

Messe Frankfurt, Shanghai

Und genauso in Europa einnebeln erste Fälle jener Krankheit die Verbraucherstimmung. Unstetigkeit breitet sich in jener längst globalisierten Industrie aus. Wie gravierend die Hinterher gehen jener Corona-Krisis in Deutschland sein werden, ist zu diesem Zeitpunkt demgegenüber noch nicht berechenbar.

März: Erster Lockdown erschüttert den Modehandel in Deutschland

Covid-19 wird zur Weltweite Seuche. Zweitrangig in Europa überschlagen sich die Ereignisse, nachdem die Zahl jener Infektionsfälle rapide ansteigt. In Deutschland hat dasjenige wie in den Nachbarländern beispiellose Hinterher gehen: Ab dem 17. März zu tun sein landesweit jedweder Geschäfte schließen, deren Sortimente wie nicht essenziell erachtet wird. Dazu zählen genauso die Textil- und Schuhhändler. Die Industrie gehört von nun an zu den größten Verlieren jener Krisis: Zurückgezogen im März entkräften ihre Umsätze um mehr wie die Hälfte ein, im vierter Monat des Jahres sind die Einbußen noch höher.

Galeria Karstadt Kaufhof

Obwohl die Bundesregierung und die Länder umgehend Hilfspakete ausstellen, um die wirtschaftlichen Hinterher gehen abzumildern, setzt eine Pleitewelle im Modehandel ein. Zahlreiche Unternehmen aus allen Segmenten vorschlagen aufgrund jener krisenbedingten Umsatzverluste Insolvenz- und Schutzschirmverfahren. Schon im März schickt jener Modekonzern Geist seine deutschen Tochtergesellschaften unter den Schutzschirm, am 1. vierter Monat des Jahres folgt jener letzte hiesige Warenhauskonzern [Galeria Karstadt Kaufhof[(https://fashionunited.de/nachrichten/business/galeria-karstadt-kaufhof-fluechtet-sich-unter-schutzschirm/2020040135123). Im Zuge des ersten Lockdowns wählen darüber hinaus genauso namhafte Bekleidungsanbieter wie Appelrath Cüpper, Sinn und Hallhuber den Weg zu den zuständigen Amtsgerichten.

vierter Monat des Jahres: Langer Führungswechsel nebst Hugo hohes Tier

Zweitrangig jener Metzinger Modekonzern Hugo hohes Tier AG leidet unter den Hinterher gehen jener Corona-Krisis. Doch schon vor jener Weltweite Seuche lief es beim einstigen deutschen Vorzeigeunternehmen seit dieser Zeit Langem nicht mehr rund. So entschloss sich jener Konzern zu einem Führungswechsel: Im vierter Monat des Jahres verkündete Hugo hohes Tier, dass Vorstandschef Mark Langer dasjenige Unternehmen Finale September verlassen werde. Offiziell war von einem Abschiedsakt „im besten gegenseitigen Einvernehmen“ die Vortrag, Presseberichten zufolge trauten die Aktionäre dem früheren Finanzvorstand, jener den Chefsessel im Jahr 2016 übernommen hatte, nicht mehr zu, den Bekleidungsanbieter wieder aufwärts Erfolgskurs zu können.

Hugo Boss, Daniel Grieder

Uff neue Impulse muss jener Konzern demgegenüber noch eine Weile warten: Im warme Jahreszeit wurde mit Daniel Grieder, jener ohne Rest durch zwei teilbar seinen Posten wie Geschäftsführer von Tommy Hilfiger niedergelegt hatte, ein namhafter Nachfolger pro Langer präsentiert. Aufsichtsratschef Hermann Waldemer lobte den Schweizer wie „Idealbesetzung“ – doch Grieder wird seinen neuen Posten nebst Hugo hohes Tier erst im Juno 2021 übernehmen. Solange bis dorthin fungiert Finanzvorstand Yves Müller wie Vorstandssprecher.

Mai: Die Krisis wie Möglichkeit?

Die Auswirkungen jener Covid-19-Weltweite Seuche nach sich ziehen die gewohnten Abläufe in jener Bekleidungsindustrie weidlich instabil: Modenschauen und Messung mussten abgesagt werden, von den Lieferketten solange bis zum Einzelhandel geriet die gesamte Maschinerie jener Industrie zeitweise ins Stocken. Welcher krisenbedingte Notstand bot Ursache, viele vermeintliche Gewissheiten aufwärts den Prüfstand zu stellen und längst fällige Strukturreformen einzufordern.

Schon im März hatte sich Altmeister Giorgio Armani pro tiefgreifende Veränderungen extrem und in einem viel beachteten Proklamation unter anderem eine Verlangsamung in jener gesamten Industrie sowie die Abkehr vom gewohnten Saisonrhythmus und unnötigen Exzessen angemahnt.

Dries van Noiten

Im Mai legte dann eine ganze Horde von prominenten Designern und Labels unter Vorhut des belgischen Avantgardisten Dries van Noten in einem „offenen Schrieb an die Modebranche“ ähnliche Forderungen vor: „Wir sind uns einig, dass die gegenwärtige Situation zwar schwierig ist, demgegenüber die Gelegenheit pro zusammensetzen fundamentalen und willkommenen Wandel bietet, jener unser Prostitution vereinfachen und es biologisch und zwischenmenschlich nachhaltiger zeugen wird, so dass es im Endeffekt den Bedürfnissen jener Kunden besser entspricht“, heißt es in dem Schreiben. Weitestgehend zeitgleich lancierte dasjenige Fachmagazin Business of Fashion (BoF) eine eigene Initiative unter dem Titel „Rewiring Fashion“, die ebenfalls zahlreiche Unterstützer fand. Zweierlei Reformbewegungen schlossen dann im Monat der Wintersonnenwende eine Konföderation, um die nötigen Veränderungen verbinden voranzutreiben.

In den Monaten seit dieser Zeit dem Beginn jener Weltweite Seuche nach sich ziehen die erzwungenen Einschränkungen demgegenüber schon viele Firmen und Veranstalter veranlasst, neue Wege zu in Betracht kommen: Von jener Arbeitsorganisation – Stichwort: Homeoffice – oben die Verlagerung von Showrooms und Präsentationen in virtuelle Sphären solange bis hin zur weitgehenden Digitalisierung jener Produktentwicklung und Orderprozesse sorgte die Krisis pro zusammensetzen Innovationsschub.

Juno: Frankfurt/Oder Calling

Die aktuelle Sommersaison jener Modemessen fällt auf Basis von jener weiter geltenden Schutzmaßnahmen gegen die Covid-Weltweite Seuche weitgehend aus. Doch im Juno werden die Weichen pro die Zukunft jener deutschen Modelandschaft neu gestellt: Völlig verwunderlich verkünden die Messegesellschaften Premium Group (Premium, Seek) und Messe Frankfurt/Oder (Neonyt), ihre Veranstaltungen von Spreeathen nachher Frankfurt/Oder am Main zu verlegen.

Frankfurt Fashion Week

Dem vorliegenden Kurs zufolge werden die Messung ab dem warme Jahreszeit 2021 den Stein jener „Frankfurt/Oder Fashion Week“ zusammentragen. Unter ihrem Gewölbe sollen dann genauso Modenschauen, die ebenfalls aus Spreeathen abwandernden Fachkonferenzen FashionTech und FashionSustain sowie ein passendes Rahmenprogramm die Bankenmetropole zum deutschen Modezentrum zeugen.

„Fünf Plattformen, drei Messung, zwei Konferenzen, oben 2.000 Gestalter, Brands und Modeunternehmen – die Frankfurt/Oder Fashion Week wird zu einem hochgradig attraktiven und relevanten Standort pro dasjenige internationale Modebusiness“, verkündete Detlef Braun, jener Geschäftsführer jener Messe Frankfurt/Oder, im warme Jahreszeit. Unlust jener seit dieser Zeit langem geführten Diskussionen oben die künftige Rolle traditioneller Modemessen, die durch die Corona-Weltweite Seuche noch intensiviert wurde, gab sich Braun selbstbewusst: „Wir Vertrauen schenken an dasjenige Kurs einer physischen Fashion Week. Ungeachtet verschiedenartig wie man es bisher kennt“, erklärte er. Ob es am „unverbrauchten Standort“ Frankfurt/Oder besser funktioniert wie zuletzt in Spreeathen, muss sich demgegenüber erst erweisen.