Jahresrückblick 2020 – Teil 2: Juli solange bis zwölfter Monat des Jahres


Nur wenige Wochen weit verlief dies Modejahr 2020 halbwegs normal – dann erschütterte die Covid-19-Weltweite Seuche sekundär die globale Bekleidungsindustrie. Zahlreiche Insolvenzen waren die Folge, doch die Schlimmer Zustand sorgte sekundär zu diesem Zweck, dass vermeintlich unantastbare Traditionen hinterfragt und umfassende Reformkonzepte vorgelegt wurden. Freilich sekundär sonst veränderte sich einiges Industrie.

Heute erinnern wir an wenige Schlüsselereignisse aus den Monaten Juli solange bis zwölfter Monat des Jahres zurück. Den hinauf die erste Jahreshälfte finden Sie hier.

Juli: Tom Tailor und Bonita lassen sich scheiden

Unmittelbarer Initiator z. Hd. die zahlreichen Insolvenzen im Bekleidungshandel waren die Covid-bedingten Einnahmeausfälle im Frühlingszeit. Doch viele Unternehmen nutzen ihre laufenden Schutzschirmverfahren, um längst fällige Veränderungen vorzunehmen. So verankern etwa Galeria Karstadt Kaufhof und Geist drastische Einschnitte in ihre überdimensionierten Filialnetze.

Beim Hamburger Bekleidungskonzern Tom Tailor Holding-Gesellschaft sind die Maßnahmen sogar noch gravierender: Die Unternehmensgruppe wird filetiert. Damit gelingt nun ein strategischer Schritttempo, jener im vergangenen Jahr noch am Widerstand jener Kreditgeber gescheitert war.

Im sechster Monat des Jahres musste jener Konzern ein Schutzschirmverfahren z. Hd. seine seither Jahren defizitäre Tochter Bonita vorschlagen. Aufgrund jener finanziellen Probleme von Bonita meldete taktgesteuert die Dachgesellschaft Tom Tailor Holding-Gesellschaft Insolvenz an. Dasjenige bot die Gelegenheit, die wirtschaftlich solide Tom Tailor GmbH mit jener gleichnamigen Kernmarke aus jener Unternehmensgruppe herauszulösen: Im Juli wurde sie vom chinesischen Mischkonzern Fosun übernommen, jener schon Mehrheitseigentümer jener börsennotierten Holding-Gesellschaft war.

Die Handelskette Bonita, die die Konzernbilanz mehrjährig belastet hatte und schon im März vor dem Verkauf stand, ehe die Konsortialbanken Einspruch einlegten, unterzog sich im Schutzschirmverfahren weiteren radikalen Sparmaßnahmen und wurde im zwölfter Monat des Jahres im Rahmen eines Management-Buy-Outs von einer Investorengruppe um Geschäftsführer Karsten Oberheide übernommen. Damit endete unglückliche Bindung, die im Jahr 2012 mit dem Kauf von Bonita durch die Tom Tailor Holding-Gesellschaft begonnen hatte. Beiderlei Unternehmen, die nie wirklich zusammenpassten, können nun ihre eigenen Wege in Betracht kommen.

August: Boom im Onlinehandel – Zalando und Cobalt. sind die Krisenprofiteur

Die Corona-Schlimmer Zustand hatte viele Verlierer – demgegenüber sekundär große Gewinner. Während des ersten Lockdowns im Frühlingszeit waren die Kunden aufgrund jener angeordneten Ladenschließungen gezwungen, Kleidung im Netz zu ordern – und viele blieben hierbei, wie die Geschäfte wieder geöffnet waren. So verstärkte sich jener Trend zum Elektronischer Geschäftsverkehr, jener die Industrie schon in den vergangenen Jahren geprägt hatte.

Zalando

Spezialisierte Provider wie jener Berliner Pfannkuchen Online-Versender Zalando profitierten davon. Dasjenige zeigten die Halbjahreszahlen, die dies Unternehmen im August vorlegte. Während traditionelle Bekleidungsanbieter in den Krisenmonaten massive Umsatzeinbußen beklagen mussten, konnte jener Elektronischer Geschäftsverkehr-Riese seine Erlöse in jener ersten Jahreshälfte um weitestgehend zwanzig von Hundert steigern. Jener Nettogewinn sprang sogar um konzis dreißig von Hundert. Mit seinem Connected-Retail-Sendung bietet Zalando zudem stationären Händlern verschmelzen höchste Eisenbahn benötigten Vertriebskanal hinauf jener eigenen Online-Plattform.

Von dort konnte die schon im Spätsommer drohende zweite Woge jener Weltweite Seuche die Zuversicht im Rahmen Zalando nicht erschüttern: „Wir sind viel besser vorbereitet wie zu Beginn jener Weltweite Seuche“, betonte Finanzvorstand David Schröder im August. Und tatsächlich setzte jener Versender seinen Höhenflug in den folgenden Monaten fort.

September: Eine neue Hoffnung

Die Sommermonate gaben den Bekleidungshändlern Zeit zum Durchschnaufen: Allenthalben war in den aktuellen Quartalsberichten von „Erholungstendenzen“ nachdem dem oftmals katastrophalen Frühlingszeit die Vortrag. Zwar erreichten die Umsätze in den wieder geöffneten Läden nicht dies Vorjahresniveau, weil viele Verbraucher mit Bezug auf jener weiter bestehenden Unsicherheiten und jener weiterhin geltenden Maskenpflicht die Geschäfte mieden, demgegenüber die wirtschaftliche Talsohle schien durchschritten. So schrieben zahlreiche Branchengrößen wie Hennes & Mauritz, die Zara-Schraubenmutter Inditex oder dänische Bekleidungskonzern Hit Group zumindest wieder schwarze Zahlen – sekundär wenn die Gewinne spürbar kleiner ausfielen wie in jener Vorkrisenzeit.

Hennes & Mauritz

Im gleichen Sinne die Politik bemühte sich, Zuversicht zu verteilen: Noch im September schloss Gesundheitsminister Jens Spahn verschmelzen möglichen zweiten Lockdown im Einzelhandel aus. Auf Grund rapide steigender Fallzahlen und verschärfter Schutzmaßnahmen sollte sich wirklich in Kürze herausstellen, dass die Hoffnung hinauf eine schnelle Gesundung im Modehandel verräterisch war.

zehnter Monat des Jahres: expansive Phase in Volksrepublik China lässt Luxusmodehäuser aufatmen

Kein Kategorie des Modehandels ist so globalisiert wie die Luxussparte. Geschäfte mit Touristen zählen zu den wichtigsten Einnahmequellen, die asiatischen Märkte sind seither Langem die wichtigsten Wachstumstreiber vieler westlicher Traditionsmarken. So hatten sekundär die beiden wichtigsten Luxusgüter-Konglomerate LVMH und Kering unter jener Covid-Schlimmer Zustand zu leiden. Doch nachdem massiven Umsatzeinbußen im ersten Semester brachte sie jener erneute Wirtschaftsaufschwung in Volksrepublik China, wo die Weltweite Seuche am Jahresbeginn ausgebrochen war und dann mit rigiden Maßnahmen hinreichend triumphierend bekämpft wurde, wieder in die Spur.

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Gucci

Im zehnter Monat des Jahres veröffentlichten die beiden französischen Konzerne intrinsisch weniger Tage ihre Zahlen z. Hd. dies dritte Quartal – und hoben „ermutigende Erholungstendenzen“ hervor, weil die Geschäfte in Volksrepublik China wie vor jener Schlimmer Zustand kräftig stiegen. Zudem wurden sekundär in Nordamerika wieder Zuwächse erzielt. So hielten sich die Umsatzeinbußen nachdem den deutlichen Rückgängen im Frühling im dritten Vierteljahr trotz jener anhaltenden Reisebeschränkungen und anhaltender Probleme in Europa in Säumen. Im Rahmen Kering, jener Muttergesellschaft von Marken wie Gucci und Yves Saint Laurent, lag jener Konzernumsatz im dritten Quartal nur noch marginal unter dem Vorjahresniveau, LVMH verbuchte im Kaufhaus mit Mode und Lederwaren sogar wieder ein zweistelliges Umsatzplus hinauf organischer Stützpunkt.

November: Zweitplatzierter Lockdown bringt Modehandel in Existenznöte

Nachdem die Covid-19-Fallzahlen in Deutschland gut Wochen rasant gestiegen waren und die Werte des Frühjahrs längst weit übertroffen hatten, zieht die Politik erneut die Notbremse: Zustandekommen November wird jener sogenannte „Lockdown light“ ausgerufen. Die Kontaktbeschränkungen werden wieder verschärft, Bars und Restaurants, demgegenüber sekundär kulturelle Einrichtungen wie Kinos und Museen zu tun sein schließen.

Im gleichen Sinne wenn jener Einzelhandel vorerst weiter geöffnet bleibt, schwindet die Hoffnung hinauf ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft, mit dem viele Unternehmen die Einnahmeausfälle des Frühjahrs wenigstens teilweise herausgeben wollten: Auf Grund schwacher Kundenfrequenzen in den Innenstädten laufen die Geschäfte in Handelsbranchen während jener Adventszeit schlecht.

Lockdown

Zentrum zwölfter Monat des Jahres ist es sekundär damit vorbei: Weil die Maßnahmen nicht den erhofften Klopper mitbringen, folgt jener harte Lockdown. Von kurzer Dauer vor den Feiertagen werden erneut aus Läden, deren Angebot gut den Alltagsbedarf hinausgeht, geschlossen. Dasjenige trifft die ohnehin angeschlagenen Bekleidungs- und Schuhhändler streng: In einem gemeinsamen Statement quantitativ bestimmen die Handelsverbände Textil (BTE), Schuhe (BDSE) und Lederwaren (BLE) die voraussichtlichen Umsatzeinbußen infolge des zweiten Lockdowns in ihren Branchen hinauf insgesamt rund sechs Milliarden Euro. Ein Hauptteil jener stationären Bekleidungshändler sehe sich von dort „in Existenzgefahr“, warnte jener Handelsverband Deutschland (HDE) von kurzer Dauer vor Weihnachten.

Die Online-Versender können indessen wiederum hinauf kräftige Zuwächse wünschen. Dem stationären Handel bleibt vorerst nur die Hoffnung, dass sich im kommenden Jahr infolge jener anlaufenden Impfkampagne wieder so irgendetwas wie Normalität in den Einkaufsmeilen einstellt.

zwölfter Monat des Jahres: Brexit-Geschäft in voriger Minute – demgegenüber jener britische Einzelhandel leidet

Ein politisches Dauerthema jener vergangenen Jahre wurde lange Zeit von jener Corona-Schlimmer Zustand in den Hintergrund gedrängt. Doch zu Weihnachten schafft es jener Brexit wieder in die Schlagzeilen: Von kurzer Dauer vor dem Finale jener Übergangsfrist einigen sich die Europäische Union und die britische Regierung an Heiligabend doch noch hinauf ein Handelsabkommen. Darin wird zumindest ein Minimalkonsens gut die rechtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen nachdem dem endgültigen Austritt des Vereinigten Königreichs aus jener EU festgeschrieben. Namhafte Modeunternehmen von jener Un… befürchten mit Bezug auf jener gefassten Beschlüsse wirklich gravierende Einbußen.

Den britischen Einzelhandel hatten die Unsicherheiten gut die Modalitäten des Brexit zuvor lange Zeit belastet. Sie verschärften die Probleme aufgrund jener anhaltenden Konsumflaute hinauf dem Heimatmarkt und jener Auswirkungen jener Corona-Schlimmer Zustand, die Großbritannien insbesondere streng getroffen hatte.

Debenhams

So mussten von kurzer Dauer vor jener Brexit-Einigung zwei alteingesessene Institutionen jener britischen Einkaufsstraßen kapitulieren: Die Arcadia-Typ, zu jener unter anderem die Modekette Topshop gehört, meldete Insolvenz an. Nun steht ihr die Zerschlagung zuvor: Die Marke Evans fand schon verschmelzen neuen Eigentümer, z. Hd. andere Konzepte gibt es zumindest Interessenten.

Noch unterlegen sieht es im Rahmen jener 1778 gegründeten Warenhauskette Debenhams aus. Die hatte schon im vierter Monat des Jahres zum zweiten Mal intrinsisch eines Jahres Insolvenz angemeldet, Zustandekommen zwölfter Monat des Jahres wurde dann ihr endgültiges Schluss verkündet. Nachdem Verhandlungen mit möglichen Kaufinteressenten gescheitert waren, leiteten die Insolvenzverwalter den Schließungsprozess z. Hd. die 124 britischen Filialen und den Onlineshop des Einzelhändlers ein. Nachdem 242 Jahren wird Debenhams mit dem Finale des derzeit laufenden Räumungsverkaufs in wenigen Wochen Historie sein. Etwa 12.000 Mitarbeitern droht die Erwerbslosigkeit.

Fotos: Chris Panas via Pexels. Tom Tailor (Fotografin: Sabine Skiba), Zalando, Hennes & Mauritz, Gucci Facebook-Page, FashionUnited, Debenhams