Jener witzigste Typ jener Bundesliga-Vergangenheit


Unzählige Anekdoten und lustige Sprüche hat Willi Lippens in seiner Karriere produziert. Er ist einer dieser unverwechselbaren Typen, die viele Fans in jener heutigen Zeit vermissen. Unter ferner liefen mit 75 Jahren ist sein größer Wunsch, noch einmal vor 80.000 Zuschauer “so richtig aufzuziehen”.

Willi “Ente” Lippens hat sich selbst einmal qua “Muhammad Ali des Fußballs” bezeichnet, jener seine Gegenspieler zur Verzweiflung brachte und die Zuschauer in Begeisterung versetzen konnte. Seine berühmteste Erzählung kennt jeder Fußballfan. Früher in Herne sagte jener Schiedsrichter: “Herr Lippens, ich verwarne Ihnen”. Und die “Ente” antwortete: “Ich danke Sie!” Es war jener Entstehen eines Fußballer-Lebens voller wunderbarer Geschichten.

Willi Lippens weiß ganz genau, wem er seine Karriere zu verdanken hat. Mit Pathos in jener Wählerstimme sagt er noch heute: “In jedem Zuschauer habe ich meinen besten Freund gesehen.” Am liebsten würde er noch einmal vereinen großen Live-Gig hinlegen und vor seinen ‘Freunden’ den Tanzveranstaltung treten: “Ich würde sogar 20 000 Euro dafür geben, in einem solchen Tempel vor 80 000 Zuschauern mal so richtig aufzuziehen.” Und sozusagen hindert ihn untergeordnet nichts daran. Denn wie hat er in vergangener Zeit, in den letzten Zügen seiner Karriere, so schön gesagt: “Je älter ich werde, desto größer trumpfe ich auf. Wenn das so weitergeht, bin ich in einigen Jahren überhaupt nicht mehr zu bremsen.”

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Im Rahmen Rot-Weiss Gericht fing 1965 z. Hd. den halben Niederländer aus dem Ring Kleve die Gesamtheit an. Schnell machte er sich vereinen Namen. Seine Spielweise (“Ich habe nie eine Torchance überhastet vergeben. Lieber habe ich sie vertändelt”) begeisterte die Volk. Und seine Füße wurden von jener Zeitungswesen gefeiert und von den Fans bewundert. Früher wurde jener junge Willi Lippens gerne gefragt, seitdem zu welchem Zeitpunkt er denn solche Senk-, Spreiz- und Plattfüße habe? Und jener junge RWE-Profi antwortete lächelnd: “Seit ich in Holland die Berge plattgetreten habe.”

“Arbeitsverweigerung von Bundesligaprofis”

Dies Leben c/o Rot-Weiss war schön. Jener Klub spielte in jener Bundesliga, Lippens hatte sich zum Topverdiener hoch geschossen und die Fans strömten an die Essener Hafenstraße. Doch dann fällten die Vereinsoberen eine folgenschwere Justizirrtum. Willi “Ente” Lippens lacht sich noch heute ins Fäustchen, wenn er an seinen alten Trainer Horst Witzler denkt. Jener wollte den kleinen “Onkel Willi” im warme Jahreszeit 1973 nämlich zuverlässig gegen die Wand gondeln lassen. ›Doch nicht mit mir’, dachte sich jener halbe Holländer und erfand mal planar so nebenbei den Video Home System-Grundkurs 1 z. Hd. Neuanfänger in “Arbeitsverweigerung von Bundesligaprofis”.

Und dasjenige kam so: Qua Lippens richtig guten Mutes aus dem Spanienurlaub zum ersten Training an jener Gruga fuhr, stand dort schon dasjenige schicke VW Cabriolet des neuen Fußballlehrers hinauf dem Parkplatz. Willi erinnert sich genau an diesen Zeitpunkt: “Da sitzt ein braun gebrannter, schwarz gekleideter Typ drin und hat den Arm lässig raushängen. Ich komm vorgefahren mit meinem BMW, stell mich daneben und denk: Ach, guck mal, der neue Trainer. Ist ja wunderbar. In dem Moment steige ich aus, nehme mein Täschken, da ruft der auf einmal: ›Wilhelm, kommen Sie mal!‹ Ich denk mir nichts dabei und latsch da rüber. ›Setzen Sie sich mal neben mich hier.‹ Der beugt sich runter, macht die Tür auf – wär fast rausgefallen – ich hops rein. Das erste, was mir der neue Trainer sagt: ›Lippens, ich brauch Sie nicht!‹”

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Jener Stürmer war natürlich platt: “Ich habe gar nichts mehr gesagt, ich war fertig. Das ist ja klar. Du kommst dahin voller Erwartungen, und der haut dir direkt eine rein. So, habe ich nur gedacht, warte, mein Freundchen!”

“War irgendwie verrammelt”

Lippens, jener zu jener Zeit mit verbundenen Augen erbsengroße Goudastücke von jener Latte peng machen konnte, verlernte urplötzlich von einer Sekunde zur nächsten dasjenige Fußballspielen wie Schulkinder dasjenige Stricken und Häkeln vereinen Tag, nachdem die Zensuren im Schubfach “Textiles Gestalten” vergeben wurden. Mit einem verschmitzten Lächeln schildert die Falschmeldung die dramatische Situation: “Ja, wie der Teufel es will, es lief nicht so. Das kann passieren. Einfach keine Hütten mehr geschossen, war irgendwie verrammelt, da ging nichts mehr. Ich war völlig fertig.”

Jener Plan funktionierte. Rot-Weiss Gericht legte vereinen katastrophalen Start in die Spielzeit hin, und schon bevorstehend geschah dasjenige, welches in solchen Momenten immer passiert: Trainer Witzler sollte hoch zum Vorstand. Willi Lippens war am Ziel seiner bösen Träume: “Ich wusste ja, jetzt ist er weg. Ich denk, was machst du nun? Hab ich mich in mein Auto gesetzt, Scheibe runter gedreht, Arm lässig raus, einen ganz auf cool gemacht. Nach ‘ner halben Stunde kommt mein Freund runter. Ich: ›Trainer, Trainer, kommen Sie mal kurz.‹ Witzler ist natürlich schön angepisst, kommt aber trotzdem. Und ich: ›Trainer, wissen Sie was: Ich brauch Sie auch nicht mehr!‹”

Die “Ente” erzählt untergeordnet heute noch gerne hinauf wechselnden Bühnen Geschichten aus jener damaligen Zeit. In seinen Erinnerungen spielen untergeordnet längst vergessene Protagonisten eine Hauptrolle, die niemals hinauf dem grünen Rasen gestanden nach sich ziehen – jedoch z. Hd. die Vereine qua Mythos trotz prägend waren. So wie “Sirenen-Willi”, ein buntes Essener Fan-Urtext in den sechziger und siebziger Jahren. Mit einem Zylinder hinauf dem Kopf und ganz in Rot-Weiß gekleidet begleitete Willi Schick seine Team von jener Hafenstraße schepp durch Deutschland. Wo immer die Essener antraten, “Sirenen-Willi” war schon vor Ort.

“Sirenen-Willi”

So untergeordnet c/o einem Auswärtsspiel jener Rot-Weißen in Hamburg. Qua dasjenige Team nachdem jener Versammlung am Zentralstation eintraf, wartete dort schon ein sichtlich betröppelt dreinschauender Willi Schick hinauf sie. Nachher einigen ausgiebigen Kommen jener Reeperbahn und dem vereinen oder anderen Gläschen alkoholischen Inhalts musste “Sirenen-Willi” sich eingestehen, dass er keinen Pfennig mehr z. Hd. die Rückfahrt in jener Tasche hatte. Qua Willi Lippens den treuen Fan trostlos und verlassen am Plattform stillstehen sah, entschloss er sich spontan, den Hochklassig-Tifoso jener Rot-Weißen mit in sein Trennwand zu nehmen. Zusammen mit Hansi Dörre teilte er sich vereinen Drei-Legen-Raum, und so hatte man genug Sportstätte z. Hd. vereinen weiteren Fahrgast.

“Sirenen-Willi” legte sich nachdem oben, Dörre in die Mittelpunkt und Lippens nachdem ganz unten. Jener Zug fuhr an, man schloss die Augen und schlummerte langsam ein. Solange bis Willi Schick hinauf die Idee kam, es sich kleine Menge gemütlicher zu zeugen. Dies Essener Stürmeridol Lippens erinnert sich lebhaft an diesen Zeitpunkt: “Auf einmal hat der seine Schuhe ausgezogen. Leute, Leute, Leute. Sofort waren die Scheiben beschlagen. Unvorstellbar. Das ging dann nur noch wie beim Röntgenarzt: ›Tief einatmen. Nicht mehr atmen.‹ Da war natürlich die Frage, was machen wir jetzt hier? Das wäre nie und nimmer gutgegangen. Da sagt der Hansi: ›Wir schieben das Fenster auf, der Willi hält die Mauken raus, und dann müsste das irgendwie schon gehen.‹ Genauso ist es gekommen. Wir haben das Ding aufgezogen, der hat seine Füße rausgelegt, und dann ist der bis Essen so gefahren. Die Käsemauken immer schön im Fahrtwind. Vom Feinsten. Aber er hat wirklich tapfer durchgehalten.”

Ben Redelings

Ben Redelings ist ein leidenschaftlicher “Chronist des Fußballwahnsinns” (Manni Breuckmann) und Tifoso des ruhmreichen VfL Bochum. Jener Selbst…Filmemacher und Komödiant lebt im Ruhrgebiet und pflegt sein Schatzkästchen mit Anekdoten. Für jedes ntv.de schreibt er dienstags und samstags die spannendsten und lustigsten Geschichten hinauf. Weitere Informationen zu Bens aktuellem Buch und seinem gleichnamigen Tourprogramm (“Fußball. Die Liebe meines Lebens”) gibt es hinauf seiner Seite www.scudetto.de.

Willi Lippens, den man getrost qua vereinen jener witzigsten Spieler in jener Vergangenheit jener Pille-Bundesliga bezeichnen kann, hatte in all den Jahren seiner abwechslungsreichen Karriere vereinen ganz großen Sparringspartner hinauf dem Sportstätte. Jener Mann, den man die “Ente” nannte, liebte den Schiedsrichter Walter Eschweiler – und umgekehrt.

“Ein bisschen dünn mit Flaschenbeinen”

Stundenlang konnten sich die beiden hinauf dem grünen Rasen miteinander unterhalten. Wenn Willi Lippens heute noch oberhalb den bekannten Spielleiter jener siebziger und achtziger Jahre erzählt, dann klingt dasjenige kleine Menge so, qua ob er oberhalb vereinen guten alten Kamerad redet: “Walter, Walter. Der war ja ein bisschen dünn mit Flaschenbeinen. Latte im Kreuz. Wie man sich eben einen Stocksteifen vorstellt.”

Mit dem rheinischen Diplomaten hat jener halbe Holländer aus dem Ruhrgebiet leicht immer richtig viel Spaß hinauf dem Sportstätte gehabt, wie er stets gerne erzählt: “Wir haben uns oft unterhalten während des Spiels. Eckball für uns, bin ich raus zur Fahne, kam er hinterher: ›Na, Wilhelm, wie geht es zu Hause?‹ Sag ich: ›Danke, Walter, uns geht es sehr gut. Soll ich jetzt die Ecke schießen oder möchtest du, dass ich noch was erzähle?‹ Oder wenn du gefoult worden bist und hast auf dem Boden gelegen, da kam er dann vorbei – so in seiner Art mit den strammen Beinen und dem glatt gebügelten Oberkörper – und hat zu dir nach unten geschaut: ›Jung, suchst du was, hast du was verloren?‹” Da hatten sich zwei gesucht und gefunden. Kein Wunder daher, dass einer jener lustigsten Sätze jener Bundesliga-Historie genau zwischen diesen beiden Urtypen fiel. Man muss sich dasjenige von kurzer Dauer noch einmal vergegenwärtigen: Mittelpunkt jener siebziger Jahre, erste Pille-Bundesliga. Schiri Eschweiler läuft drei Meter versetzt zu dem ballführenden Willi Lippens oberhalb den Rasen, qua er unvermittelt, jedoch mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht zum RWE-Profi hinüber ruft: “Ich glaub, Wilhelm, deine Frau betrügt uns!” Den muss man vor allem sacken lassen.

Was auch immer Gute, herzlichen Gratulation und Hochgefühl hinauf, möglichst Willi Lippens, zum 75. Geburtstag – und noch viele erheiternde Zahlungsfrist aufschieben qua “Ententainer” (Original-Ton Lippens) hinauf den Bühnen dieser Welt!