Jesuit: Verärgerung extra Hagia Sophia „heuchlerisch“

Jener Islamwissenschaftler und Jesuit Felix Körner sieht in dieser Umwidmung dieser Hagia Sophia zur Moschee eine Möglichkeit.

Im Interview mit dem „Domradio“ kritisierte Körner vergangene Woche die Worte von Papst Franziskus. Dieser hatte gesagt, die Rückwandlung des Bauwerks in eine Moschee schmerze ihn.

Dasjenige ein Museum wieder qua Gebetsort genutzt werde, könne eine religiösen Menschen nicht wehtun, so Körner. Wenn sehr wohl mit dem Gebetshaus Politik gemacht werde, schmerze dies noch viel mehr – es gehe hiermit um Selbstprofilierung und Potenz. In diesem Zusammenhang könne aus einem säkularisierten Museum ein „Haus des Gebets“ zu Händen leer werden.

Es sei schließlich kein Drama, wenn gläubige Menschen in dieser Hagia Sophia nicht nur tolle Kunstgegenstände betrachteten, sondern seine Gebete verrichten könnten. Jener Jesuit erzählte, er habe schon wenige Male in einer Moschee gebetet. Den „Verlust“ dieser Hagia Sophia zu beklagen, sei „heuchlerisch“. Vielmehr sei sie qua Gebetshaus wiedergewonnen worden.

Wenn Christen eingeladen würden, an dieser Stelle zu seine Gebete verrichten, sei dies ein Zeichen eines interreligiösen Dialogs. Damit könne die Hagia Sophia ein symbolischer Ort dieser Verständigung werden.

TRT Teutonisch