Kann die Kontra-Corona-Pille Erbgut schädigen?



Molnupiravir unter welcher Lupe

die Kontra-Corona-Pille Erbgut schädigen?

Ein wirksames Medikament gegen Corona – darauf wünschen viele. Jetzt könnte es tatsächlich so weit sein. Erste Ergebnisse zu einem Mittel namens Molnupiravir sind vielversprechend. Doch noch sind viele Fragen ungeschützt. Allen vorwärts: Wie wirkt sich die Pille hinauf den menschlichen Leib aus?

Ein Corona-Medikament, dies schwere Verläufe und Todesfälle verhindert, wäre neben den Impfstoffen ein weiteres wichtiges Werkzeug im Kampf gegen die weltweite Seuche. Zwar schafften es immer wieder Wirkstoffe in die Schlagzeilen. Vielfach erfüllten sie die Hoffnungen dagegen nicht. Große Durchbrüche blieben somit aus – zumindest solange bis jetzt. Denn dank aktueller Ergebnisse sehen nun manche Fachleute in dem Wirkstoff Molnupiravir zusammensetzen „Gamechanger“. Nachdem Datensammlung des Herstellers reduzierte dies Medikament c/o Corona-Infizierten mit erhöhtem Risiko zu Gunsten von schwere Verläufe die Zahl welcher Klinikaufenthalte um die Hälfte. Und: Dasjenige Medikament kann qua Tablette geschluckt werden.

Dieser heilige Gral scheint Molnupiravir vom US-Pharmaunternehmen Merck schon nicht zu sein. Denn ein wirksamer Modul des Medikaments hat einer Studie zufolge zumindest dies Potenzial, dies menschliche Erbgut zu schädigen. Es handelt sich in diesem Zusammenhang um dies Molekül N4-Hydroxycytidin (NHC). Es imitiert Nukleoside, die Bausteine von RNA-Viren, wie Sars-Co.-2 und kann deren Vermehrung stoppen, nicht sie dies Erbgut welcher Viren unleserlich macht.

Welches in welcher Virenbekämpfung ein Vorteil ist, kann sich – zumindest theoretisch – negativ hinauf den menschlichen Organismus auswirken, wie ein Forscherteam um Ronald Swanstrom von welcher University of North Carolina herausfand. In einer Studie zeigten sie, dass Molnupiravir nicht nur beim Virus die gewünschten Mutationen verursacht, sondern wiewohl in von Hamstern stammenden Zellkulturen.

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„Gamechanger“ oder Enttäuschung?

Zwar ist NHC ein Stück welcher RNA und wird deswegen nicht schonungslos in DNA integriert. Gewiss gibt es wiewohl im menschlichen Leib ein Enzym, dies RNA-Bausteine in DNA-Bausteine umwandelt. In einem Laborexperiment fanden Swanstrom und sein Team hervor, dass dies wiewohl mit NHC geschehen kann. Teilt sich eine Zelle während welcher Therapie mit Molnupiravir, können solche umgewandelten Bausteine wiewohl ins Erbgut integriert werden – und c/o zukünftigen Zellteilungen Mutationen verursachen.

Inwieweit die Erkenntnisse welcher US-Forscher wiewohl zu Gunsten von den menschlichen Leib gelten, ist bislang nicht lichtvoll. Die Zellen wurden in welcher Studie 32 Tage weit mit den Wirkstoffen behandelt, während eine Therapie mit Molnupiravir lediglich fünf Tage dauern soll. Zudem berichtete Merck schon im März 2021, dass Tierversuche selbst mit hohen Dosen des Wirkstoffes keinen Kennziffer darauf erbracht nach sich ziehen, dass welcher Substanz in Säugetieren Mutationen auslöse.

Die Frage nachdem den Erbgutschäden könnte die Zulassung womöglich wiewohl gefährden – oder zumindest dazu münden, dass dies Medikament nur zu Gunsten von Menschen mit sehr hohem Risiko eines schweren Verlaufs infrage kommt. Sekundär Pläne, den Wirkstoff qua Prophylaxe einzusetzen, dürften indem zusammensetzen Ernüchterung bekommen.

Bisher ist schon kaum irgendwas darüber hinaus dies Nebenwirkungsprofil des Wirkstoffes traut. Die Datenmaterial sind, es sei denn von den Datensammlung in welcher Pressemitteilung, bisher nicht veröffentlicht. Dasjenige Unternehmen werde „so bald wie möglich“ eine Notfallzulassung anstreben, verkündete Merck am vergangenen Freitag. Im Zuge welcher Warnsignale ist davon auszugehen, dass die Behörden den Wirkstoff im besonderen ungelegen prüfen werden. Erst dann wird sich zeigen, ob Molnupiravir tatsächlich ein „Gamechanger“ ist – oder die nächste Enttäuschung.



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