Kann die Sitzordnung gute Noten fördern?



beste Freunde in dieser Schulgebäude

Kann die Sitzordnung gute Noten fördern?

Schüler ist dieser notorische Störer dieser Lebensart, ein anderer benimmt sich vorbildlich und hat gute Noten. Ist es sinnvoll, die beiden zusammenzusetzen, um den Quatschmacher zu fördern? Die Meinungen darüber umziehen entzwei.

Die Schulglocke läutet, Schülerinnen und Schüler stürmen in ihren neuen Klassenraum und ringen um Sitzplätze neben ihren Freunden. Dies Ergebnis: Mädchen und Jungen sitzen nicht angeschlossen. In einer Zinke bildet sich eine Schlange guten Schülerinnen und Schülern, weiter hinten zeugen sich diejenigen breit, die verschiedene Mal keine Hausaufgaben nach sich ziehen. Zu Gunsten von Lehrende stellt sich dann die Frage: Lasse ich die so sitzen?

Vordringlich sei es normal, sich Kinder und Jugendliche mit ähnlichem Hintergrund miteinander anfreunden und genauso zusammensitzen wollen, sagt die Psychologin Julia Rohrer von dieser Universität Leipzig. “Das Phänomen nennt sich Homophilie – gleich und gleich gesellt sich gern.”

So normal, so problematisch – zumindest zu Händen wenige. Ungleichheiten würden im Zuge dessen nämlich verstärkt, sagt Rohrer. Gemeint ist etwa: Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten landen genauso im Klassenzimmer beieinander und können sich reziprok nicht helfen. Wer dagegen ohnehin schon gut ist, paukt zusammen mit seinen Freunden, den anderen Spitzenschülern. Rohrer und ein Team aus Forschenden dieser University of Wisconsin-Madison (USA) und des Center for Social Sciences in Hauptstadt von Ungarn wollten insofern wissen: Können Lehrerinnen und Lehrer Freundschaften zwischen Schülern forcieren, non… sie sie Parallelität setzen? Dieser Gedanke hinten: Lernschwache könnten von Starken profitieren, außerdem könnten Kinder Vorurteile übereinander abtragen – etwa im Unterschied zu dem anderen Geschlecht.

Neue Sitzordnung, neue beste Freunde

Dies Forscher-Team führte eine Feldstudie in Ungarn durch, deren Ergebnis in dieser Fachzeitschrift “PLOS ONE” erschienen ist. Zu Gunsten von dies Studie wurden rund 3000 Kinder und Jugendliche im Bursche von etwa 8 solange bis 17 Jahren im Klassenzimmer zufällig Parallelität platziert. Ein Semester weit mussten die Probanden so sitzen bleiben – und am Finale angeben, wer ihre besten Freunde sind. Dies Ergebnis: Tatsächlich freundeten sich die Parallelität sitzenden Schülerinnen und Schüler häufiger miteinander an. Die Wahrscheinlichkeit stieg um notdürftig die Hälfte – nämlich von 15 aufwärts 22 von Hundert. Nicht zuletzt Kinder mit unterschiedlichen Hintergründen wurden “beste Freunde”, wenn genauso seltener qua ähnliche Paare.

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Wie Lorbeeren wertete Rohrer vor allem die Intervention im Rahmen Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Schulleistungen – hier stieg dieser Beitrag dieser Freundschaften fühlbar. Schon: En vogue lässt sich noch nicht sagen, ob dies genauso zu besseren Schulnoten im Rahmen den Lernschwächeren führte. “Das wollen meine Kollegen anhand der Daten noch erforschen”, sagt Rohrer. Die Studie sei ungeachtet ermutigend: “Lehrer können in Schulklassen auf simple Art und Weise eingreifen und so ein diverseres Freundschaftsnetzwerk schaffen, von dem gerade benachteiligte Schüler profitieren könnten.”

In deutschen Klassenzimmern “gäbe es Aufstand”

Doch wie realistisch ist es, Klassen nachher bestimmten Kriterien umzusetzen? Heinz-Peter Meidinger, Chef des Lehrerverbands, hat seine Zweifel. “In deutschen Klassenzimmern herrscht ein großer Freiheitsbetrieb”, sagt dieser Gymnasiallehrer. Die Schüler seien es gewohnt, dass sie ihre Sitzplätze weitgehend selbst aussuchen könnten. “Wenn ein Lehrer die Ordnung komplett selbst aufgrund sozialer Kriterien bestimmen würde, gäbe es einen Aufstand.” Meidinger plädiert allerdings zu Händen regelmäßiges Rotieren, sonst gebe es immer “Gewinner und Verlierer”. So hätten die Schüler Wege, sich reziprok kennenzulernen und ein besseres Gruppengefühl zu prosperieren. Nicht zuletzt Einsamer Wolf-Positionen würden seltener.

Gisela Steins, Seelenkunde-Professorin an dieser Universität Duisburg-Mahlzeit, hält dies ebenfalls zu Händen ein gerechtes System. Wichtig sei ihr vor allem, dass es keinen Zwang im Rahmen dieser Sitzordnung gebe, sagt Steins. “Im Klassenraum sind die Kinder ohnehin auf engstem Raum zusammengepfercht, da sollten sie nicht auch noch neben jemandem sitzen, den sie nicht mögen.” Durch Nähe könnten zwar Freundschaften entstehen, allerdings genauso viele negative Effekte.

So spürten Kinder und Jugendliche, welche Schlingern ihnen von den Lehrern zugewiesen würden – dem Störer sei gewahr, warum er neben dieser vermeintlichen Streberin sitze. “Das ist auch eine Überfrachtung von Schülerrollen. Man kann von einem Kind nicht verlangen, dass es bei anderen für bessere Leistungen sorgt.” Dies sei schließlich Schwierigkeit dieser Lehrenden – und die könnten genauso ohne Sitzordnung Kinder und Jugendliche zusammenbringen, die nicht unbedingt befreundet sind, so Steins. “Das funktioniert gut bei Projekten, bei denen alle das gleiche Ziel haben, etwa bei Referaten”, sagt sie. Dann sei es sinnvoll, dass die Lehrenden Gruppen festlegten, um unterschiedliche Leistungsniveaus oder Freundesgruppen zu mixen.



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