Kann jener Ozean unser Kohlendioxid-Problem losmachen?


Die Ozeane sind jener größte Kohlenstoffspeicher jener Erdung. Doch jener Klimawandel gelenkt die Speicherkapazität. Von dort wollen Forscher die Kohlendioxid-Einweihung künstlich potenzieren. In diesem Fall hilft ihnen ein chemischer Prozess, jener fernerhin in jener Natur vorkommt. Doch dieses und andere Verfahren sind umstritten. Katja Matthes, Klimaforscherin und Direktorin des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für jedes Ozeanforschung in Kiel, erklärt, welches es damit uff sich hat.

die noch kein Kind geboren hat Matthes, um die globale Erwärmung zu bremsen, muss jener Kohlendioxidgehalt in jener Lufthülle stabil gehalten, am günstigsten reduziert werden. Die Ozeane könnten unterdies eine bedeutsame Rolle spielen, nehmen sie doch an ihrer Oberfläche Kohlendioxid uff und losmachen es im Wasser. Die genauen Mengen sind unklar, geschätzt werden zwei solange bis drei Gigatonnen Kohlenstoff im Jahr. Woher kommt die Unstetigkeit?

Katja Matthes: Dasjenige hat verschiedene Ursachen. Zum zusammensetzen ist es die Verschmelzung von Wasser an jener Oberfläche mit dem in jener Tiefsinn. Wenn sich welche Zirkulation zum Sichtweise im Zuge des Klimawandels ändert, dann ändert sich fernerhin die Einweihung von Kohlendioxid. Ein weiterer Fassette ist dies Abschmelzen jener Eismassen in Grönland und jener Südpolargebiet. Dasjenige ändert den Salzgehalt des Meerwassers wie fernerhin die Zirkulation. Dann gibt es noch zusammensetzen dritten, vermutlich geringeren Koeffizient: Wenn Tiere oder Pflanzen absterben und in die Tiefsee gelangen und damit Kohlenstoff aus dem Schaltschema vorübergehend entnommen wird. Gleichwohl dies gelenkt die Kohlendioxid-Einweihung des Ozeans.

Wie ändert sich welche im Zuge des Klimawandels?

Wie gesagt, die Wechselwirkungen sind komplex und ein wichtiges Forschungsziel. Insgesamt lässt sich demgegenüber sagen, dass mit steigender Wassertemperatur die Fähigkeit abnimmt, Kohlendioxid aufzunehmen. Dasjenige ist ein riesiges Problem.

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Katja Matthes ist Klimaforscherin und Direktorin des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für jedes Ozeanforschung Kiel.

(Foto: picture alliance/Axel Heimken)

Kann die Kohlendioxid-Einweihung jener Ozeane gesteigert werden?

Ja, es gibt drei Ansätze: physikalisch, chemisch und biologisch. Physikalisch könnte man sich tonangebend, die Zirkulation so zu beherrschen, dass größere Mengen an Kohlendioxid in tiefe Wasserschichten transportiert werden.

Klingt nachdem Science-Fiction …

… konsistent, dies ist utopisch und keine Methode, die wir ernsthaft in Betracht ziehen. Differenzierend ist dies im Zusammenhang den chemischen Verfahren, wo versucht wird, die Kohlensäure zu neutralisieren und so „Platz zu schaffen“ für jedes neues Kohlendioxid. Konkret heißt dies, Gestein an Staat abzubauen und in den Ozean zu schaffen, um die gewünschte Reaktion in Gangart zu schaffen. Damit würde man z. B. fernerhin die Korallenriffe sichern.

Welche Gesteine sind namentlich probat?

Kalkstein und Basalt, fernerhin weil sie recht mehrfach uff jener Erdung vorkommen. Man gewünscht ungefähr eine Tonne gemahlenes Gestein pro Tonne Kohlendioxid, die neutralisiert werden soll. Rechnerisch ließen sich mit jener Methode mehrere Milliarden Tonnen Kohlendioxid explantieren.

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Wie funktioniert jener dritte, jener biologische Verfahrensweise?

Un… man Küstengebiete renaturiert, z. B. Seegraswiesen, die Salzmarschen an jener Nordsee oder Mangrovenwälder in den Tropen, die uff natürliche Weise dies Kohlendioxid schnüren. Wie die Pflanzen eines Waldes, nur unter Wasser. Dasjenige Potenzial ist demgegenüber weniger bedeutend wie beim chemischen Verfahrensweise und beträgt schätzungsweise nur rund vier Milliarden Tonnen Kohlendioxid im Jahr.

Die Renaturierung wäre vergleichsweise leicht gegensätzlich jener großflächigen Gesteinsgewinnung. In Deutschland ist es schon schwierig, zusammensetzen vorhandenen Kiestagebau zu erweitern, von neuen Steinbrüchen ganz zu stillschweigen. Sie Flächenkonkurrenz gibt es in vielen Teilen jener Welt: Wir zu tun sein bevorstehend zehn Milliarden Menschen ernähren, nach sich ziehen großen Bedürfnis für jedes die Bioökonomie, wollen zusammen die Ökosysteme wahren. Wo sollen da noch viele Steinbrüche entstehen?

Ja, dies ist jener Knackpunkt. Wir können nicht überall in Gefahr geraten. Selbstverständlich zu tun sein wir die Rivalität jener Flächennutzung berücksichtigen wie fernerhin die Umweltauswirkungen von Rückbau und Zuführung. Selbst bin mir demgegenüber sicher, dass es regional durchaus möglich und sinnvoll ist.

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Welche Auswirkungen hat es uff die Meeresumwelt, wenn gemahlenes Gestein ausgebracht wird?

Dasjenige Wasser könnte basisch werden, und wir wissen, dass Meereslebewesen sehr sensibel uff eine Veränderung des pH-Werts reagieren. Welcher eingetragene Gesteinsstaub könnte fernerhin gefressen werden und die Lichtverhältnisse verändern. Dasjenige gilt es nun zu untersuchen, vor man so irgendwas im großen Stil einsetzt.

Wo sondieren Sie dies?

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Welches hilft wirklich gegen den Klimawandel? Wetter-Laboratorium ist jener ntv-Podcast, in dem Clara Pfeffer und Christian Herrmann Ideen unter die Lupe nehmen, die toll tönen, demgegenüber im Zusammenhang denen nicht immer ganz lukulent ist, wie sinnvoll sie wirklich sind. Sollten wir Kühe mit Seegras füttern? Frachtriesen mit großen Segeln ausstatten? Grüne Hedgefonds in Aufsichtsräte ernennen?

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Im offenen Ozean die Erlaubnis haben wir dies nicht tun. Man darf laut Richtlinie keine Stoffe in dies Ozean erwerben, fernerhin keine Steine. Wir verwenden so gesehen sogenannte Mesokosmen. Dasjenige sind große Plastikschläuche, die im Wasser hängen und wie ein Aquarium zusammensetzen eigenen abgeschlossenen Raum vertreten, in dem die Veränderungen im Ozean erforscht werden können.

Wenn es nicht einmal erlaubt ist, für jedes Forschungen Gesteinsmehl ins Ozean zu schaffen, dann lässt sich erahnen, welche Schwierigkeiten noch kommen. Viele Menschen lehnen solche Methoden des Geoengineering ab. Wie überzeugen Sie Kritiker, dass dies jener richtige Weg sei?

Prinzipiell ist Geoengineering für jedes mich keine Sonstige zu den anderen Maßnahmen, um den Freisetzung an Treihausgasen zu reduzieren. Oberstes Ziel muss es sein, die Emissionen sehr stark zu verringern, demgegenüber dies wird nicht genügen, um dies 1,5-Rang-Ziel zu gelingen. Wir zu tun sein jeder Optionen für jedes eine aktive Kohlendioxid Entnahme aus jener Lufthülle zumindest näher besuchen. Konkret zum Verdienen von Gestein ins Ozean: Es könnte dies kleinere Übeltat sein. Wenn wir gar nichts tun und sich die Erdung weiter erwärmt, werden die ökologischen und gesellschaftlichen Verfolgen des Klimawandels womöglich noch größer sein. Wir sind sicher nicht daran schaulustig, dies Ozean ins Ungleichgewicht zu schaffen. Wenn sich zeigt, dass dies Verfahren nicht gut ist, werden wir es fernerhin verwerfen. Dagegen wir können es uns nicht leisten, nichts zu tun. Wir zu tun sein zumindest welche Vorkaufsrecht sondieren – dann können wir eine fundierte Turnier treffen, ob wir sie anwenden.

Sie meinen wie im Kasus von CCS, dem Einlagern von Kohlendioxid in tiefen Erdschichten?

Genau. Da gibt es mehrere Versuche dazu, solange bis hin zum industriellen Messlatte im Meeresboden vor jener norwegischen Ufer, die zeigen: Dasjenige Verfahren ist prinzipiell einsetzbar. Zur Diskussion stehend ist nur, in welchem Umfang dies in aller Welt möglich ist, da gewisse geologische Voraussetzungen erfüllt sein zu tun sein.

Die „Gesteinsdüngung der Meere“ ist noch nicht so weit. Wie viel Zeit gewünscht die Wissenschaft, um verlässliche Postulieren zu zeugen?

Zu Gunsten von den Schutz des Klimas sind die nächsten zehn Jahre entscheidend. Es ist eine gewaltige Herausforderung, dies Verfahren in dieser kurzen Zeit so weit zu sondieren und zu gedeihen. Im besten Fallgrube werden wir demgegenüber eine Technologie nach sich ziehen, von jener wir vertrauenswürdig sagen können, dass sie große Mengen Kohlendioxid zulassen kann.

Weiterlesen: Dieses Interview erschien zuerst uff helmholtz.de.