„Kein Krieg hatte bisher nur einen Grund“



Drohen Konflikte um Wasser?

„Kein Krieg hatte bisher nur einen Grund“

Wasser ist ein kostbares Gut. Wissenschaftler sprechen sogar von jener entscheidenden Ressource des 21. Jahrhunderts. Taktgesteuert drohen Klimawandel und Bevölkerungswachstum Wasser notdürftig zu zeugen. Wie weitläufig ist künftig die Gefahr von Konflikten?

Unsrige Schutzleiter ist zu großen Teilen von Wasser trübe, genauer gesagt zu zwei Dritteln. Es ist jedoch ein Trugschluss, dass Wasser deswegen sozusagen unendlich verfügbar ist. Denn nur notdürftig drei von Hundert des gesamten Wassers hinaus jener Schutzleiter ist Süßwasser. Und da dies meiste davon in Gletschern steckt, sind nur 0,3 von Hundert des gesamten Wassers zu Händen uns Menschen nutzbar. Zugang zu sauberem und stets verfügbarem Trinkwasser ist ein Vorrecht und in vielen Gegenden jener Welt nicht selbstverständlich. Die ungleiche Verteilung von Trinkwasser wird durch den Klimawandel und andere Faktoren tendenziell gravierender.

Denn etwa drei Milliarden Menschen leben in Gebieten mit Wassermangel – Tendenz steigend. Durch teilweise starkes Bevölkerungswachstum in manchen Ländern und den Klimawandel, jener komplette Gebiete austrocknen lässt, werden die Wasserressourcen in manchen Gebieten immer knapper. Dies ist vornehmlich zu Händen die Ernährungsfrage bedrohlich, weiß Martin Keulertz. Er ist Kursleiter an jener American University of Beirut zu Händen Wassermanagement im Mittleren und Nahen Osten und meint: „Wie können wir mit den in vielen Regionen knapper werdenden Wasserressourcen eine steigende Weltbevölkerung ernähren? Das ist die größte Herausforderung im 21. Jahrhundert.“ Denn ganze 70 von Hundert des weltweit verfügbaren Süßwassers würden von jener Landwirtschaft gewünscht.

Auf Basis von dieser Probleme könnte darob die Vermutung naheliegen, dass Konflikte um welche begehrte Ressource in jener Zukunft zunehmen könnten. Schon länger gibt es die Befürchtung, es könnten eines Tages Kriege um Wasser geführt werden. Boutros Boutros Ghali, später UN-Generalsekretär, machte welche düstere Vorausschau schon 1985.

„Es gab keinen Krieg, der nur einen Grund hatte“

Laut Martin Keulertz lassen welche Thesen jedoch die Wirklichkeit völlig außer Seitenschlag. „Es gab keinen Krieg, der nur einen Grund hatte. Wasser ist nur die Kirsche auf der Torte, es ist eine komplexe Ressource.“ Zwar gäbe es hinaus jener lokalen Stufe schon seitdem Jahren zunehmend Konflikte rund um Wasser, so zum Exempel in Ostafrika unter Nomaden, die ihre geringen Wasservorräte unter Softwaresystem von Kraft schützen. „Den großen Krieg zwischen Staaten gibt es aber nicht“, meint Keulertz.

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Andererseits wenn schon wenn Wasser ihm zufolge wohl nicht zu Kriegen zur Folge haben wird, so werde die Ressource nichtsdestotrotz entscheidend zu Händen die nächsten Jahrzehnte. Denn Länder wie Russland, in denen viele Pflanzen ohne Probleme wachsen können, nutzten die Wasserknappheit einiger anderer Länder politisch und geldlich aus, so Keulertz. Dies funktioniert durch dies sogenannte virtuelle Wasser. Hier handelt es sich um die gesamte Wassermenge, die nebst jener Herstellung eines Produkts gewünscht wird. Länder wie Ägypten, die aufgrund von Wassermangel nicht genügend Landwirtschaft betreiben können, um ihre Volk zu ernähren, gleichen diesen Wassermangel durch Lebensmittelimporte darob virtuell aus.

„Russland ist der absolute Gewinner des Klimawandels, denn dort kann deutlich mehr angebaut werden. Und sie wissen ganz genau, wie sehr dies ein Nutzen für die eigenen politischen Zwecke ist“, so Keulertz. Dass bestimmte Länder die unterschiedlich verteilten Wasserressourcen in Zukunft durch ihre Handelspolitik ausnutzen, könnte darob zum Problem werden.

Viele Krisen selbst verschuldet

Wenn wenn schon kein sofortiger Kraft hinaus den Klimawandel genommen werden kann, so hänge manche Wasserknappheit wenn schon mit schlechtem Management des jeweiligen Landes zusammen, so Keulertz. Damit meint er wie die falsche Bewässerung von Pflanzen oder starke Verschmutzung, zum Exempel in Volksrepublik China. Ebenfalls jener Zedernrepublik, wo Keulertz forscht, stehe momentan vor einer Trinkwasserkrise, die mit dem Klimawandel jedoch keinen Zusammenhang habe.

Ein erster Schritttempo, aus jener Zweck eines Landes wie Deutschland vorsorglich gegen Wassermangel in wasserärmeren Gebieten vorzugehen, wäre, dies virtuelle Wasser in Produkte einzupreisen. Wenn wie eine chilenische Avocado ihren Weg in den deutschen Supermarkt macht und hier gekauft wird, sollte jener Käufer zu Händen dies verbrauchte Wasser bezahlen, so Keulertz. Denn hier bekämen wir nichts davon mit, dass die Avocado womöglich in jener Nähe jener Atacama-Wüste angebaut wurde, wo akute Wassernot herrscht.



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