“Keine Wenns, keine Aber”: Johnson zeigt Unterwürfigkeit in Stunde des Triumphs


erlebt seinen größten Triumph. Mit seinen Tories gewinnt er eine haushohe Mehrheit im Unterhaus. Nun verspricht jener Premier, welches er schon seit dem Zeitpunkt Monaten verspricht: Den schnell weiterführend die Podium zu herbringen. Zusammen weiß er: Viele Stimmen sind nur geliehen.

Dieser Wahltag könnte pro Premierminister Boris Johnson nicht besser gelaufen sein. Mit mehr qua 360 Parlamentssitzen fährt er verdongeln grandiosen Wahlsieg ein, verdongeln Wahlsieg, wie ihn die Konservativen zuletzt unter Margaret Thatcher in den 1980er-Jahren feierten. Nun nebst seinem Live-Entertainment vor Anhängern verspricht Johnson, seine Wahlversprechen schnell einzulösen: “Getting Brexit done”, wie dasjenige Publikum johlt. Dies sei “die unanfechtbare und unbestreitbare Entscheidung des britischen Volkes”, so Johnson.

Solange bis zum 31. Januar will er sein Staat aus jener EU resultieren, “keine Wenns, keine Aber, keine Vielleichts”. Dies Wahlergebnis habe allesamt Drohungen mit einem zweiten Referendum beendet. Und dem Gegen-Brexit-Aktivisten Steve Bray riet er in typischer Johnson-Manier, die ihm die Lacher sicherte: “Es ist Zeit, eine Socke ins Megaphone zu stopfen.” Endlich könnten die Tories “den Unsinn beenden”, dass dasjenige Unterhaus seine Zeit mit Streitereien verschwendete.

Nicht zuletzt wenn die Wahl ganz im Zeichen des Brexit stand – und seine klare Linie hier einer jener Gründe pro Johnsons Triumph war – hält sich jener Premier in seiner ersten Reaktion mit dem Themenkreis relativ wenig hinauf. Vielmehr geht er in seiner Dankesrede vor allem hinauf die Wähler ein, die diesmal in Scharen von Labour zu den Tories übergelaufen sind. Oder, wie Johnson es ausdrückt: die “mit zitternder Hand” an den Wahlurnen standen.

Er sei unterwürfig, dass sie zu den Tories übergewechselt seien, so Johnson, jener sich in seiner Vortrag tatsächlich triumphale Töne verkneift. “Ich werde niemals Ihre Unterstützung als selbstverständlich ansehen”, sagt er. Die Stimmen seien unter Umständen nur geliehen. Und weiter verspricht er den ehemaligen Labour-Wählern: “Wir können, wir dürfen sie nicht im Stich lassen.” Strich in jener Arbeiterschaft waren viele von dem Wackelkurs von Labour-Chef Jeremy Corbyn beim Brexit geknickt. Wohnhaft bei ihnen stieß die klare Botschaft Johnsons hinauf fruchtbaren Erdreich. Da machte es selbst nichts, dass jener Eton- und Oxford-Absolvent was auch immer andere qua ein Mann des Volkes ist und seine Tories bisher nicht ohne Rest durch zwei teilbar qua die politische Kraft des kleinen Mannes galten.

Versprechen in Superlativen

Dem Gemälde versucht Johnson nun jedoch mit den üblichen Superlativen entgegenzuwirken. Schon im Wahlkampf hatte er ein Finale jener Sparpolitik seiner Vorgänger angekündigt. Jetzt verspricht er wie im Wahlkampf verdongeln Wandel nebst den Themen zu liefern, die den Briten im täglichen Leben bedrücken: So soll es kommend 50.000 Krankenschwestern zusätzlich und mehr Polizei verschenken. Außerdem will er Mio. Pfund in den steuerfinanzierten Gesundheitsdienst NHS stecken sowie in ein gigantisches Unterbau-Sendung. Großbritannien werde dasjenige “sauberste und grünste Land auf der Erde” werden.

Wie er dasjenige durchaus finanzieren will, sagt Johnson selbst diesmal nicht. Schließlich nach sich ziehen die Tories deutliche Steuererhöhungen bisher unmöglich. Und noch ist völlig unklar, welche wirtschaftlichen Auswirkungen jener Brexit hinauf dasjenige Staat hat. Doch wird ein sofortiger Boom, wie ihn sich manche Brexiteer erträumen, wohl noch eine Weile hinauf sich warten lassen. Wenn er denn gar kommt.

Johnson, jener in seiner Vortrag nachher dem Wahlsieg mehr dem Londoner Stadtpräsident qua dem Wahlkämpfer gleicht, zeigt sich diesmal staatstragend und spricht von jener “großen Verantwortung”, die nun die Regierung habe. Dies Parlament müsse sich ändern, dasjenige Staat nun vereint werden, sagt jener Premier, dem viele namentlich die zunehmende Spaltung jener Interessengemeinschaft Schuld geben. Und dann endet er noch einmal mit seinem Dauerbrenner, in leichtgewichtig abgewandelter Form: “Lasst uns den Brexit schaffen, aber zuerst lasst uns frühstücken!”



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