Können Schleimhaut-Impfungen die weltweite Seuche stoppen?



Reich der Mitte und Indien legen vor

Können Schleimhaut-Impfungen die weltweite Seuche stoppen?

Corona-Verspritzen schützen vor schweren Verläufen oder gar Todesfällen. Eines vermögen die bisherigen Impfstoffe doch nicht: Die Verbreitung des Virus zu stoppen. Hoffnungen wecken nun neue Präparate aus Reich der Mitte und Indien zum Sprühen und Inhalieren.

Vor so gut wie zwei Jahren gelingt dieser Wissenschaftswelt ein entscheidender Perforation in dieser weltweite Seuche: die Kreation dieser mRNA-Impfstoffe gegen dasjenige Coronavirus. Seither nach sich ziehen selbige und andere Vakzine unzähligen Menschen dasjenige Leben gerettet, sie vor dem Krankenhaus und Beatmungsgerät bewahrt. Die weltweite Seuche verfertigen, wie sich dasjenige manche erhofft hatten, konnten sie bislang doch nicht. Nur unzureichend und zeitlich restriktiv verhindern sie, dass Menschen sich entflammen und dasjenige Virus weitergeben. Jener Grund, davon sind viele Fachleute überzeugt, liegt in einer fehlenden Unempfindlichkeit dieser Schleimhäute in Mund und Rachen – dort, wo dasjenige Virus in den Leib eindringt.

Nun gibt es jedoch zusammensetzen neuen Hoffnungsträger, dieser die Verbreitung von Sars-Co.-2 ein für jedes leer Mal stoppen soll. Zumindest Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach scheint sich sicher: „Die Pandemie endet, wenn wir z.B. über nasale Impfstoffe Schleimhautimmunität erreichen“, twitterte dieser SPD-Ressortchef Finale August. Und weiter: „Hier wird viel zu wenig Geld investiert. Solche Impfstoffe könnten wir schon haben.“

Tatsächlich sind uns Reich der Mitte und Indien in dieser Hinsicht zusammensetzen Schrittgeschwindigkeit vorne. Wie die Fachzeitschrift „Nature“ berichtet, hat Chinas Hersteller CanSino Biologics seinen bisher per Spritze verabreichten Serum so verändert, dass er mit einem Vernebler in ein Luftpartikel zum Inhalieren umgewandelt werden kann. Jener Serum nutzt demnach ein Adenovirus Typ-5 wie Transportmittel für jedes ein Stück Erbinformation des Coronavirus. Luft holen Patienten diesen Serum ein, soll er eine Immunreaktion dieser Schleimhäute gegen Corona erwecken. Dasjenige mehr oder weniger gleiche Prinzip verfolgt selbst Indiens BBV154 Serum von Bharat Biotech. Hier wird ein Schimpansen-Adenovirus gentechnisch modifiziert und wie Nasentropfen hinaus den Schleimhäuten angewendet.

„Daten sehen vielversprechend aus“

In den Schleimhäuten existiert ein eigenes körpereigenes Abwehrsystem mit einer speziellen Form von Antikörpern, erklärte Molekularbiologe Emanuel Wyler dieser „Zeit“. Sie würden von klassischen Impfungen jedoch nur unzureichend stimuliert. Nebst dieser Gegenwehr einer Infektion sind die oberen Atemwege gleichwohl entscheidend, da dasjenige Virus selbige wie Erstes befällt. Eine effektive Immunabwehr dort könnte die Infektion drastisch vermindern oder ganz verhindern, lautet die Idee hinter den nasalen Impfungen.

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Die Wirksamkeit bestätigte eine im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlichte Studie. Demnach konnte die Softwareanwendungen des chinesischen Impfstoffes wie Inhalat die Immunreaktion dieser Geimpften im Vergleich zu einer Spritze erheblich steigern. So seien etwa zehnmal höhere Titer neutralisierender Antikörper festgestellt worden, wie wenn dieser gleiche Serum intramuskulär verabreicht wurde. Doch weder dieser chinesische noch dieser indische Hersteller nach sich ziehen bislang die Ergebnisse ihrer klinischen Winkel-3-Studien veröffentlicht.

„Die Daten sehen dennoch vielversprechend aus, man sieht eine gute Immunreaktion mit Antikörpern im Blut“, urteilte Leif Erik Sander, Impfstoffforscher an dieser Pfannkuchen Charité, im „Tagesspiegel“. „Leider hat man aber nicht die Reaktion in der Mund- und Nasenschleimhaut untersucht.“ Man gehe jedoch im Prinzip davon aus, dass eine Immunantwort in den Schleimhäuten besser davor schütze, sich anzustecken und dasjenige Virus weiterzugeben. „Das schließen wir zum einen aus Tierversuchsdaten und auch aus Beobachtungen von Durchbruchsinfektionen sowie allgemein bekannten Fakten über Schleimhautantikörper.“

Eine wichtige Frage bleibt

Ob die nasale Impfung tatsächlich zum entscheidenden Kennzeichen in dieser weltweite Seuche werden könnte, darüber sind sich nicht leer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einig. Jonas Schmidt-Chanasit, Virologe am Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg, hält es zwar im Prinzip für jedes wichtig, selbst Impfstoffe mit einem anderen Wirkmechanismus zu nach sich ziehen, etwa für jedes Risikogruppen. „Die nasalen Impfstoffe sind aber keinesfalls nötig, um die Pandemie zu beenden“, sagte Schmidt-Chanasit dieser „Welt“. Die up to date millionenfach stattfindenden Infektionen führten schon zu einer besseren Schleimhautimmunität, wie es die mRNA-Impfstoffe leisten könnten.

Epidemiologe Timo Ulrichs beobachtet nicht eine Diskrepanz zwischen dieser konventionellen Impfstoffentwicklung, die „rasant voranschreitet“, und dieser weniger schnellen Kreation von anderweitigen Impfstoffen. „Dabei wäre die Technologie vorhanden“, um selbst Ansteckungen zu verhindern, so Ulrichs. Dasjenige würde die Weitergabe des Virus massiv hemmen. „Also so, wie es zu Beginn der Pandemie von allen Anti-Corona-Impfstoffen erhofft wurde.“

Eine wichtige Frage ist in diesem Fall doch, wie stark die erzeugte Unempfindlichkeit in dieser Schleimhaut anhält. Ein lebenslanger Schutzmechanismus wie zum Musterbeispiel für Masern ist in diesem Fall unwahrscheinlich. „Es gibt bei Sars-CoV-2 wie auch bei anderen Atemwegserkrankungen leider keine sterile Immunität, die dauerhaft vor einer Infektion schützt“, erklärte Infektiologe Christoph D. Spinner vom Klinikum rechts dieser Isar im Interview mit ntv.de. Mit dieser Zeit werde die Reihe dieser Antikörper selbst in dieser Schleimhaut an Gewicht verlieren – und dasjenige Infektionsrisiko wieder steigen.



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