Können sich Genesene gleich wieder infizieren?



Unempfindlichkeit gegen Omikron

Können sich Genesene gleich wieder infizieren?

Die Omikron-Woge ebbt ab, doch die Fallzahlen sind weiterhin hoch. Tagtäglich infizieren sich Zehntausende Menschen. Viele möglich sein davon aus, dass eine Kontamination vor einer Reinfektion schützt. Doch stimmt dies wirklich?

Dieser Höhepunkt welcher Omikron-Woge ist dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge „wahrscheinlich“ überstanden. Langsam sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder. Obgleich steckten sich weiterhin pro Tag mehr qua 200.000 Menschen an. Dankbarkeit welcher Impfungen und welcher weniger gefährlichen Corona-Variante verlaufen die meisten Infektionen mild. Viele Betroffene Luft bekommen gen, denn schließlich ist man qua Genesener zumindest eine Zeit weit vor dem Virus geschützt – so die Vorausnahme. Doch stimmt dies gleichwohl?

Während sich im Februar noch ein Finale welcher Virus-Woge durch Omikron in Deutschland andeutete, treibt seit dieser Zeit Wochen welcher Subtyp BA.2 dies Infektionsgeschehen voraus. Laut neusten Wissen des RKI ist er inzwischen zu Händen rund 81 v. H. welcher Neuinfektionen zuständig (Vorwoche: rund 73 v. H.). Die World Health Organization WHO schätzt den Subtyp nicht gefährlicher ein qua BA.1, welcher bisher vorherrschend war. Studien zufolge verursacht BA.2 verdongeln homolog schweren Krankheitsverlauf, welcher in welcher Regel andererseits wesentlich milder qua noch nebst Alpha oder Delta ist. Hingegen: BA.2 ist noch ansteckender qua seine Vorgänger, da er noch leichter in die Zellen welcher oberen Atemwege eindringt und sich dort vermehrt.

Sie oberflächlichen Schleimhautinfektionen sind laut Experten gleichwohl welcher Grund, warum mit Omikron eine Reinfektion wahrscheinlicher ist. Die Schleimhautinfektionen führten zu einer wenig verlässlichen Unempfindlichkeit, erklärte Helmut Fickenscher, Virologe an welcher Christian-Albrechts-Universität in Kiel, dem NDR. „Das ist bei Atemwegserregern weit verbreitet, sonst hätten nicht routinemäßig die Gelegenheit, immer wieder einen Schnupfen oder andere Atemwegsinfektionen zu bekommen.“ Weder welcher Impfstatus noch welcher Genesenenstatus schütze vor Omikron-Infektionen, sagt welcher Wissenschaftler.

Weniger Antikörper, geringerer Schutzmechanismus

Wie schnell sich Omikron-Genesene erneut in Brand setzen können, hängt jedoch vor allem mit den Antikörpern zusammen, die welcher Leib nachher einer durchgemachten Infektion bildet und die dies erneute Okkupation welcher Viren verhindern sollen. Je milder welcher Verlauf, umso weniger Antikörper zusammenbauen sich beziehungsweise umso schneller nehmen sie gleichwohl wieder ab. Dies bestätigt gleichwohl eine aktuelle Studie aus den USA. Die Forschenden konnten beobachten, dass Genesene zwar eine Teilimmunität erlangt nach sich ziehen und somit eine Weile vor einer Reinfektion geschützt waren. Sie hielt gewiss nur eine gewisse Zeit, zum Teil nur wenige Monate.

Eine Berechnung welcher britischen Gesundheitsbehörde UK Health Security Agency hatte zudem gezeigt, dass sich Tausende Menschen mittlerweile schon drei Mal und manche sogar vier Mal mit dem Coronavirus infiziert nach sich ziehen. Hiermit wird davon ausgegangen, dass die Quantität welcher Reinfektionen sogar noch höher ist, da speziell nebst sehr milden Symptomen nicht jede Infektion erkannt wird. „Bei einer sehr leichten Infektion mit BA.1, gerade bei Ungeimpften, hat sich das Immunsystem oft gar nicht so richtig mit dem Virus auseinandergesetzt und dementsprechend ist die Immunität auch geringer“, sagte Carsten Watzl, Generalsekretär welcher Deutschen Seilschaft zu Händen Immunologie. Von dort könnten die geringen Unterschiede zwischen den zwei Omikron-Subtypen BA.1 und BA.2 schon ausreichen, damit die Immunantwort des Körpers nicht so breit ausfällt und man sich erneut infiziert.

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Wenn schon internationale Stimmen warnen vor vermehrten Reinfektionen durch die Corona-Variante. „Menschen werden unmittelbar nach einer Omikron-Infektion erneut infiziert“, twitterte welcher Physiker Yaneer Pub-Yam mit Blick gen die US-Studienergebnisse. Dies zeigten ihm zufolge sowohl Laborexperimente qua gleichwohl tatsächliche Fälle. Und gleichwohl welcher ehemalige Harvard-Forscher Eric Feigl-Dingsbums räumte ein, dass eine Reinfektion mit Omikron „sicherlich möglich ist, wenn Ihre erste Omikron-Infektion eine niedrig dosierte Infektion war, die Ihr Immunsystem nicht ausreichend stimuliert hat oder wenn Sie immungeschwächt sind“.

Reinfektionen kommen nur selten vor

Linie Ungeimpfte bildeten nachher einer überstandenen Omikron-Infektion nur gegen die Omikron-Variante und gleichwohl nur in einem geringen Größenordnung neutralisierende Antikörper, wie eine Studie aus Ostmark kürzlich herausfand. Denn fühlbar besser geschützt gelten demnach Genesene, die zusätzlich vor oder nachher welcher Infektion zweifach geimpft wurden. Dies bestätigten schon Finale Februar gleichwohl Forschende aus Dänemark. Sie werteten insgesamt 1,8 Mio. positive Fälle in Dänemark zwischen November 2021 und Februar 2022 aus. Hiermit fanden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 187 Fälle, in denen sich dieselbe Person im Distanz von 20 solange bis 60 Tagen zweimal mit dem Coronavirus infiziert hatte und beiderlei Infektionen gen eine oder beiderlei welcher Omikron-Subtypen zurückzuführen waren.

Von diesen 187 wurden 47 Fälle identifiziert, die sich von kurzer Dauer nachher BA.1 mit BA.2 angesteckt hatten. Dies Auffällige: Von den 47 Reinfektionen waren 89 v. H. nicht oder nur unvollständig geimpft. Die Wissen wurden gewiss noch nicht von Fachleuten geprüft. Und gleichwohl wenn Ungeimpfte tatsächlich ein erhöhtes Risiko nach sich ziehen, sich von kurzer Dauer nachher einer Infektion erneut anzustecken, passiert dies den Studienergebnissen zufolge nur sehr selten.

Hat man nachher nur kurzer Zeit welcher Genesung erneut Symptome oder verdongeln positiven Test, kann dies gleichwohl eine ganz andere Ursache nach sich ziehen. Womöglich handelt es sich um keine Reinfektion. Dieser Test schlägt vielmehr noch gen die vorangegangene Infektion an. Dies sei wenige Wochen nachher welcher vermeintlichen Genesung weder noch unüblich oder sonderlich erstaunlich, meint gleichwohl welcher Leitweglenkungdes Fachbereichs Immunologie an welcher TU Dortmund, Carsten Watzl, im Vergleich zu dem Bayerischen Rundfunk. „Bei Infektionen, die innerhalb von weniger als drei Wochen nach der ersten Infektion auftreten, ist es wahrscheinlich, dass es sich noch um die alte Infektion handelt.“



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