Krauts erproben Corona-Warn-App: 15 Mio. Downloads

Mittelpunkt Monat der Sommersonnenwende hat die Bundesregierung die offizielle Corona-Warn-App zum Download freigeschaltet. Sie soll helfen, die Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen. Während die App großes Lob beim Datenschutz erntet, wird ihre Verfügbarkeit kritisiert.

Seitdem die offizielle deutsche Corona-Warn-App nachdem wochenlangen Tests Mittelpunkt Monat der Sommersonnenwende von jener Bundesregierung in Spreeathen vorgestellt und kostenlos zum Download freigeschaltet wurde, nach sich ziehen laut Robert Koch-Institut (RKI) solange bis einschließlich 13. Juli 2020 insgesamt 15,6 Mio. Menschen die Bluetooth-basierte App heruntergeladen und gen ihren Smartphones installiert.

Ein Gelingen und ein Erfordernis zusammen, könnte man meinen, blickt man gen die bislang gut 198.800 Corona-Infizierten in Deutschland – wovon 5141 jetzig erkrankt und gut 9000 Verstorben sind (Stand: 12. Juli 2020, Quelle: RKI). Zweite Geige auf Grund der Tatsache jener Reproduktionszahl von 0,9 am 10. Juli 2020 und einem zunehmenden, teils grenzüberschreitenden Reiseverkehr in jener Sommersaison erscheint es zielführend, digitale Hilfsmittel zur Optimierung jener Nachverfolgung und Eindämmung jener weltweite Seuche einzusetzen.

Wie die Corona-Warn-App funktioniert

Verfügbar ist die Corona-Warn-App jetzig im App Store und im Rahmen Google Play in allen EU-Mitgliedsstaaten sowie in Großbritannien, Norwegen und in jener Schweiz. Wer die App lebhaft nutzt, wird gut den Kontakt mit infizierten Personen umgehend informiert und kann durch frühzeitige Selbstisolation schneller dazu hinzufügen, laufende Infektionsketten zu unterbrechen.

Möglich ist dies durch ein sogenanntes Proximity Tracing: Die App misst den Leerschlag und die Dauer aller Zusammentreffen mit anderen Personen gut eine Bluetooth-Zusammenhang jener entsprechenden Smartphones. Damit ist unerheblich, ob es sich um eine flüchtige Treffen gen jener Straße oder im Bus handelt oder um eine längere Verabredung.

C/o jeder Treffen – ob zufällig oder geplant – tauschen die Smartphones verschlüsselte Zufallscodes aus, die 14 Tage weit gen den Endgeräten ihrer Nutzer gespeichert werden und Informationen darüber enthalten, zu welchem Zeitpunkt, zum Besten von wie nachhaltig und mit welchem Leerschlag sich zwei Menschen begegnet sind.

Liegt ein positiver SARS-Co.-2-Test vor, können Nutzer sie Information voluntaristisch teilen und so hierfür sorgen, dass jedweder gespeicherten Kontaktpersonen unmittelbar gut dies Infektionsrisiko benachrichtigt werden. Im Kasus einer Infektion ist eine Rückverfolgung von Kontakten somit fühlbar einfacher und vollständiger denn gen dem klassischen Weg jener manuellen Rekonstruktion jener Begegnungen.

Rundum geschützte Information: anonymisiert im Rahmen dezentraler Speicherung

C/o jener Datenerfassung setzt die Corona-Warn-App gen den maximalen Schutzmechanismus jener Privatsphäre und trägt damit den großen Datenschutzbedenken jener Deutschen Zeche: so waren an jener Erfindung jener Softwaresystem u.a. dies Bundesamt zum Besten von Sicherheit in jener IT und jener Bundesaufbeauftragte zum Besten von den Datenschutz und Informationsfreiheit beteiligt.

Wie die Bundesregierung betonte, erfasst die App keine Identitätsdaten jener Nutzer wie Namen, Standorte oder Telefonnummern: jener Einzelne bleibt somit namenlos und ist zum Besten von Außenstehende nicht identifizierbar. Ausgetauscht werden lediglich anonymisierte IDs zwischen den Endgeräten jener Nutzer, womit ausschließlich die IDs zentral gespeichert werden; jener übrige Teil jener Information verbleibt dezentral gen den Endgeräten jener Benutzer und wird schon nachdem 14 Tagen wieder gelöscht.

Die Zustimmung zur Anbruch jener Datenspeicherung ist damit ebenso voluntaristisch wie die Freischaltung eines positiven Testergebnisses und Information anderer User hierüber. So hob jener deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn hervor, es stecke viel Arbeit in jener App, weil man höchste Anforderungen an Datensicherheit und Batterie-Spieldauer gestellt habe: „Die App wahrt die Anonymität und ist in jeder Hinsicht voluntaristisch“, sagte jener Ressortchef aus Anlass jener Freischaltung.

Lob vom Bundesministerium zum Besten von Gesundheit und jener Bundeskanzlerin

In einem Video-Podcast bezeichnete Bundeskanzlerin Angela Merkel die Corona-Warn-App unlängst denn „neues, wichtiges Werkzeug“. Sie betonte mit Nachdruck: „Jeder, jener die App nutzt, leistet kombinieren Mitgliedsbeitrag dazu, dies Virus ebenfalls zukünftig unter Prüfung zu halten. Die App merkt sich, welchen Smartphones wir mit unseren eigenen Smartphones nahegekommen sind und warnt uns, wenn im Rahmen einer jener Personen, jener wir in den letzten 14 Tagen nah begegnet sind, dies Coronavirus diagnostiziert worden ist“, erklärte die Kanzlerin und appellierte an die deutsche Volk: „Je mehr mitmachen, umso größer ist jener Zweck.“

Dieser Chef von Deutschlands größter gesetzlicher Krankenversicherung, jener TK-Vorstandsvorsitzende Dr. Jens Baas, nannte die Corona-Warn-App kombinieren sinnvollen „Element im Kampf gegen die Verteilung des Coronavirus“. Die Erwartungen sollten jedoch nicht zu hochgesteckt werden, warnte er: „Die App kann ebenfalls keine Wunder vollbringen. Wie hoch jener Zweck wirklich ist, muss sich noch zeigen.“

Zudem ersetze die App natürlich ebenfalls keine Abstands- noch Hygieneregeln. Während riet Baas den Deutschen, die Möglichkeiten jener Digitalisierung zum Besten von den Kampf gegen Corona durch aktive Mitarbeit zu nutzen: „Die Möglichkeiten steigen mit jener Nutzerzahl. So gesehen appelliere ich an jedweder, die App gen ihren Smartphones zu installieren.“

Open-Source-Art und Weise mit Schwierigkeiten zum Besten von manche Endgeräte

Doch ohne Rest durch zwei teilbar die Installation stellt viele Motivierte mit älteren Geräten jetzig vor Probleme: Obwohl gen Entwicklerseite gen eine gute Usability und breitflächige Unterstützung geachtet wurde – von jener datensparsamen, erdenklich einfachen Installation solange bis zum Open-Source-Art und Weise ist die Corona-Warn-App weder zum Besten von die älteren iPhone Generationen 5, 5S und 6 noch zum Besten von Androide-Versionen ohne Bluetooth LE-Unterstützung nutzbar. Updates zum Besten von ältere iOS- und Androide-Versionen sind trotzdem nicht geplant.

Kritische Stimmen sagen nun, dass Apple und Google die Verwendung jener App ausschließlich gen ihre neuesten Modelle knapp halten wollen. Unabhängig davon bleibt in Rede, ob insbesondere Ältere, die zur großen Risikogruppe zählen und weniger technisch versiert sind, schier hinlänglich Zugang zu jener App nach sich ziehen. Und ebenfalls im Ausland hilft die deutsche Corona-Warn-App nicht: dort sollen dann die Pendants jener Nachbarn installiert und verwendet werden.

Zur Vermeidung einer zweiten Woge sowie ebenfalls zum Besten von dies eigene Sicherheitsgefühl ist die App jedoch mit Sicherheit ein nützliches Frühwarnsystem. Obendrein können Nutzer ihre Information intrinsisch jener App voluntaristisch zur epidemiologischen Wissenschaft an dies RKI senden.

AUTOR

Anna Engberg arbeitet seit dem Zeitpunkt 2011 denn freie Journalistin in Spreeathen und im Rhein-Main-Gebiet und schreibt zu den Schwerpunktthemen Gesundheit, Technologie, Ernährungsweise und Lifestyle. Sie verfasst Beiträge zum Besten von einschlägige Branchenmedien in deutschen Gesundheitsmarkt wie Healthcare IT News und fokussiert sich gen dies Themenbereich Digitalisierung.