Kreidezähne sind noch rätselhaft


Manchen Kindern zerbröseln die Zähne regelrecht im Mund. Zahnärzte sprechen dann von Kreidezähnen. Die Ursachen zu Händen die Krankheit MIH sind noch immer nicht berühmt. Erziehungsberechtigte können trotzdem irgendetwas tun.

Die Zähne dieser kleinen Patienten sind gelb oder erdig verfärbt. Manche sind so porös, dass sie zerbröseln. Die Kinder, die zu Katrin Bekes in die Spezialambulanz kommen, nach sich ziehen sozusagen immer starke Zahnschmerzen und Angstzustände. “Wir haben Kinder, denen allein der thermische Reiz eines kalten Instruments oder des wärmenden Lichts der OP-Lampe schmerzt”, sagt die Professorin zu Händen Kinderzahnheilkunde an dieser Medizinische Universität Wien. Viele wollen sich erst weder noch in den Mund schauen lassen.

Die jungen Patienten leiden unter MIH – von kurzer Dauer zu Händen Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation. Für diesen Kindern ist die Mineralisation des Zahnschmelzes dieser ersten bleibenden Backenzähne (Molaren) und zum Teil dieser Schneidezähne (Inzisiven) instabil. In schwächeren Fällen sind die Zähne nur verfärbt, in schweren Fällen ist dieser Zahnschmelz stark teilweise gelähmt und bricht ein. Somit spricht man allgemein beiläufig von Kreidezähnen.

Die betroffenen Kinder reagieren an den Zähnen extrem fein uff Berührungen und Temperatur. 1987 nach sich ziehen schwedische Wissenschaftler die Krankheit erstmals beschrieben. Seitdem scheint sich selbige auszubreiten. “Etwa 14 Prozent sind weltweit betroffen”, sagt Bekes, die beiläufig Präsidentin dieser Deutschen Körperschaft zu Händen Kinderzahnheilkunde ist. Die Zahlen schwankten allerdings stark von Studie zu Studie. In Deutschland leiden sogar 28 von Hundert dieser Zwölfjährigen an MIH, wie die 5. Krauts Mundgesundheitsstudie in dieser ersten bundesweiten Untersuchung herausfand. Für dem Löwenanteil davon treten doch nur Verfärbungen uff.

Mehr schwere Fälle

Jener Kinderzahnheilkunde-Koryphäe Norbert Krämer vom Universitätsklinikum Gießen hält selbige Zahlen zu Händen zu hoch, sieht allerdings beiläufig eine Zunahme dieser Erkrankungen. “Auch die Schwere der Fälle nimmt zu”, sagt er. Wie Bekes zählt er zu den MIH-Fachleuten, hat vielfältige Unterrichts… dieser Krankheit publiziert und gibt Fortbildungen zu Händen Zahnärztinnen und Zahnärzte.

“Der Blick hat sich geschärft”, sagt Dietmar Oesterreich, Vizepräsident dieser Bundeszahnärztekammer in Hauptstadt von Deutschland. Heute würden mehr MIH-Fälle erkannt, die man früher zu Händen Zahnfäule gehalten hätte. “Deshalb streiten sich die Wissenschaftler, ob es sich um eine relative oder absolute Zunahme bei MIH handelt.”

Viele Kinder nach sich ziehen heutzutage kariesfreie Zähne – beiläufig weil die Erziehungsberechtigte uff gründliches Zähneputzen und eine gesunde Ernährungsweise schätzen. Hinauf die Gewicht gesunder Zähne weisen jedes Jahr am 25. September viele Veranstaltungen und Aktionen national hin. In diesem Jahr steht die Ernährungsweise im Mittelpunkt. Derbei geht es unter anderem um die Frage, welches den Zähnen schadet und welches sie stärkt. Hinauf die Entstehung von MIH hat die Ernährungsweise doch genauso wenig Stärke wie dasjenige Zähneputzen. Die Wiener Expertin Bekes trifft oft uff verzweifelte Erziehungsberechtigte, die sich Vorwürfe zeugen. “Die Eltern müssen wissen, dass sie nichts falsch gemacht haben”, sagt sie. Die Schäden entstehen, wenn sich dieser Zahnschmelz bildet, die Zähne ergo noch im Kieferknochen liegen. Für den ersten bleibenden Backenzähnen sei dasjenige in dieser Hauptphase zwischen dem ersten und dem dritten Lebensjahr, erläutert Bekes.

Schwergewichtig zu wiedererkennen

Hinauf Röntgenbildern lasse sich dieser geschwächte Zahnschmelz nicht wiedererkennen. Somit würden die Schäden erst Jahre später visuell, wenn die Zähne durchbrechen. Dasjenige mache die Wissenschaft nachdem dieser Ursache beiläufig so schwierig, betont Bekes. “Es gibt plausible Erklärungsversuche, aber wir fischen immer noch im Trüben.”

Wie Urheber kommen unter anderem Antibiotika, Infektionskrankheiten, die Ernährungsweise in dieser Schwangerschaft, Umwelteinflüsse wie Dioxine oder die Chemikalie Bisphenol A (BPA) infrage. “Es gibt immer noch viel Forschungsbedarf”, sagt Krämer. Inzwischen ist berühmt, dass beiläufig andere bleibende Zähne betroffen sein können. Und beiläufig die zweiten Milchbackenzähne können Mineralisierungstörungen darlegen – Milchmolaren-Hypomineralisation genannt. Für diesen Kindern sei die Wahrscheinlichkeit elffach höher, dasjenige sie beiläufig unter MIH litten, sagt Krämer.

Doch planar, weil die Ursachen zu Händen MIH noch nicht berühmt sind, ist Prävention nicht möglich. Erziehungsberechtigte können nachdem Behauptung von Krämer trotzdem irgendetwas tun: die Zähne ihrer Kinder genau beobachten und schon zu Beginn mit ihnen regelmäßig zum Zahnarzt in Betracht kommen, damit sie sich daran gewöhnen und später keine Furcht nach sich ziehen.



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