Kriminalroman-Rafinesse aus Norwegen: Jener Kommissär und die Flüsterin


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Ihr Haus wird zu Händen die Hauptfigur immer mehr zur bedrohten Festung.

(Foto: imago images / Westend61)

Kommissär Sejer befindet sich mit einer die noch kein Kind geboren hat im Vernehmungsraum. Ein Verbrechen ist geschehen, eines, dass man welcher zarten, flüsternden die noch kein Kind geboren hat kaum zutraut. Doch immer mehr wird lukulent, dass in ihrem Leben nicht was auch immer ist, wie sie denkt.

“Du wirst sterben”, steht gen einem einfachen Zettel, den Ragna Riegel in einem Warenumschlag aus ihrem Postkasten nimmt. Den Zuschrift hat offenbar Leckermäulchen eins-zu-eins eingeworfen, es gibt keine Anschrift, keine Marke, nur ihr Nachname steht gen dem Warenumschlag. Und die drei Worte gen dem Zettel.

Riegel lebt solo in ihrem Verschlag, ihr Mühle verläuft intrinsisch strenger, selbst auferlegter Säumen größt… vorhersehbar. Sie sitzt im Bus immer gen demselben Sitzgelegenheit, kauft immer die gleichen Gimmick im immer gleichen Laden. Sie arbeitet in einem irgendetwas minderwertig Supermarkt, eine Stil norwegischer Ein-Euro-Shop. Seither einer Operation kann Riegel nur noch Raunen, welches ihren Kontakt zu Menschen zusätzlich erschwert. Man ahnt schnell, wirklich leichtgewichtig waren Menschen zu Händen sie nie.

Nun sitzt Riegel im Büro von Kommissär Konrad Sejer, es besteht kein Zweifel daran, dass sie verdongeln Menschen getötet hat. Nur warum es dazu gekommen ist, dies fragt sich nicht nur welcher Kommissär, dessen Hund in einem Korb dies gesamte Verhör verfolgt. Sejer sitzt an seinem Schreibtisch und hört welcher die noch kein Kind geboren hat zu, die in welcher ihr eigenen, flüsternden Sprache erzählt, wie sie hierher gekommen ist.

Erziehungsberechtigte und ein fernes Kind

Da ist die frühe Schwangerschaft mit 16, den Vater ihres Kindes, ein schwedischer Fotograf und Familienvater in seinen 40ern, wird sie im Weiteren aus welcher Ferne beobachten. In ihrem und dem Leben ihres Sohnes Rikard Josef spielt welcher Mann keine Rolle. Zu diesem Zweck nehmen ihre Erziehungsberechtigte sie und dies Enkelkind selbstverständlich und warm gen. Jetzt wo die Erziehungsberechtigte tot sind und welcher Sohn schon stark in Spreeathen ein Hotel leitet, lebt Riegel noch immer im Elternhaus. Sehr wohl fühlt sich ihr Mühle dort zunehmend bedrohlich an.

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Die Stille bringt den Tod: Kriminalroman (Konrad Sejer, Lektüre 13)

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Während jede erzählte Retraumatisierung eine neue Schicht Leben freizulegen scheint, werden die zunächst akzeptierten Gewissheiten immer unzuverlässiger. Warum hört sie so wenig von dem erfolgreichen Sohn in Spreeathen? Warum verbrennt sie die Post, die ihr so bedrohlich erscheinen? Welches hat es wirklich mit den Erziehungsberechtigte gen sich?

Sejer lässt sich geduldig gen seine Delinquentin ein, geht mit ihr durch Verwirrung und Verzweiflung und lässt trotzdem nie verdongeln Zweifel an seiner eigenen Urteilskraft. Schnell steht dies Gefühl im Raum, dass im Leben von Ragna Riegel nicht was auch immer so ist, wie sie glaubt. Nur wie ist es dann? Und macht dies Riegel zum Ungeheuerlichen im Stande? Vor allem wenn sie glaubt, dass ein unbekannter Feind in ihre Welt eindringt und sie jedes verfügbare Mittel einsetzen muss, um sich zu verteidigen?

Vor mehr qua 20 Jahren erfand die norwegische Selbst… Karin Fossum ihren Kommissär Konrad Sejer, “Die Stille bringt den Tod” ist sein 13. Kernpunkt. Mit einer “Flüsterin” qua Im Unterschied zu arbeitet sich welcher Kommissär solange bis zu jenem Zähler vor, von dem aus Ragna Riegels ganzes Leben Sinn ergibt. Erst gen welcher Hälfte welcher konzis 400 Seiten erfährt man gar, um welches Verbrechen es geht. Und doch kann man dem Sog welcher Historie kaum entkommen. Weitestgehend meint man, Riegel Raunen zu vernehmen, wie sie ihr Leben schildert und taktgesteuert versucht, ihr Geheimstes und Innerstes nicht preiszugeben. Nicht zuletzt wenn dies Buch am Finale vielleicht ein kleinster Teil mehr Psychogramm qua Kriminalroman ist, lesenswert ist es mit Bestimmtheit.



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