Laschet in dieser Horror-Picture-Show


Armin Laschet und die Union wollten am Satertag die Wende im Strampeln um den Triumph c/o dieser Bundestagswahl einläuten. Dies ging nachher hinten los. Die Veranstaltung hat nur gezeigt: wäre dieser bessere Kanzlerkandidat.

Qua wäre dieser offizielle Auftakt ihres Wahlkampfes ein Ereignis, dem die ganze Nation entgegenfiebert, hatte die Christlich Demokratische Union hinaus ihrer Webseite verknüpfen Countdown laufen, wie ihn von Silvester und ähnlichen Spektakeln Kontakt haben. Dies man zeugen, um die Tonus zu steigern. Nur muss es gehen. Qua die rückwärts laufende Uhr dieser Christlich Demokratische Union am Satertag um 11.00 Uhr c/o null angekommen war, passierte: nichts. Es dauerte noch mehrere Minuten, ehe die Horror-Picture-Show begann, in dieser – Beachtung: Spoiler – dasjenige “Rocky” fehlte, genauso wenn jeglicher so taten, wie würden sie ab sofort dasjenige Nation rocken.

Dies Misslingen des Countdowns, dieser lediglich in minutenlangem Dudeln einer mäßig originellen Musik mündete, symbolisiert den Zustand dieser Christdemokraten: Ihre Vorhut weckt in dieser Volk und an dieser eigenen Stützpunkt immer wieder enorme Hoffnungen und Erwartungen, die sie dann nicht erfüllt. Die Folge sind Enttäuschung in dieser Anhängerschaft.

Natürlich ist es okay, den Wahlkampfbeginn mit einem Hauch Flitter zu umhüllen, damit die Veranstaltung nicht zu sehr nachher politischem Old Style anmutet, um vielleicht Jugendliche zu begeistern, die nicht Mitglied dieser Jungen Union sind. Nachdem hinten losgeht so irgendwas gleichwohl, wenn die Moderatorin Berufspolitiker wie Superstars ankündigt und deren noch so dröge Statements wie “super”, “stark” und “kämpferisch” lobt. “Soll ja keiner sagen, diese Sendung hier sei langweilig”, meinte die junge Nullipara, wie habe sie noch nie irgendwas von Fremdscham gehört.

Söder hatte gut lachen

Dass die – übrigens durchaus sympathische – Moderatorin Kanzlerkandidat Armin Laschet wie “absoluten Höhepunkt” dieser “Sendung” ankündigte, dürfte c/o manchem Gast im Wohnhalle oder vor dem Laptop zu einem inneren Schmunzeln geführt nach sich ziehen. Unfreiwillige Ironie war fortlaufender Element dieser Show. Christlich Demokratische Union-Generalsekretär Paul Ziemiak beklatschte Laschet wie ein Berserker, während Markus Söder zarten Klatschen spendete, wie wäre er ein Rentner, dieser Zipperlein hat und so gesehen die Hände schont. Nachdem einer außenpolitischen Passage Laschets beschränkte sich dieser CSU-Chef einmal darauf, mit dieser rechten Hand hinaus die obere Hälfte seines rechten Beins zu hauen: C/o Witzveranstaltungen nennt man dasjenige Schenkelklopfer.

Söder hatte gut lachen. Er hielt eine emotionale, mitunter packende Vortrag. Vor allem gleichwohl brachte er es besser hinaus den Zähler, welches die Union vorhabe, wohin sie mit dem Nation wolle und worum es ihr gehe: “Keinen Bock auf Opposition!” Wie immer mimte dieser Bayer den freundlich-loyalen Laschet-Unterstützer, konterkarierte gleichwohl seine Zusicherung – “das ist ehrlich gemeint” – in gewohnter Manier. Unter anderem piesackte Söder Laschet mit einem Leder-Vergleich. “Wir haben lange geführt. Es sah so ein bisschen aus, Armin, wir spielen das locker runter. So war es nicht.” Dieser “Armin”-Parenthese ist eine nett verpackte Schuldzuweisung. Es kam noch dicker. Söder fragte, ob ein Leder-Team, dasjenige vorne gelegen habe, c/o Remis aufgebe. “Es gibt solche Mannschaften. Aber das sind nicht wir.”

Natürlich dachte man c/o dieser Metapher sofort an Auswechslung. Dies gleichwohl wollte Söder nicht gemeint nach sich ziehen. Er musste es genauso weder noch laut sagen, waren doch tags zuvor Äußerungen aus den hinteren Rängen dieser Unionsfraktion publiziert geworden, die die Auswechslung Laschets wie Kanzlerkandidat wünschen oder fordern. Im jüngsten RTL/ntv-Trendbarometer liegt die SPD nur noch zwei Punkte hinter dieser Union. Und dieselbe Umfrage verdeutlicht: Es liegt hauptsächlich an Laschet. Dieser Satertag zeigte lukulent: Söder wäre dieser bessere Kanzlerkandidat. Man muss schon ein eingefleischter Verächter des CSU-Vorsitzenden sein, um dasjenige nicht erkannt zu nach sich ziehen.

Seltsames Zeug solange bis hin zu Unfug

So wurde unbedingt die Show, mit dieser Laschet, Christlich Demokratische Union und CSU die Wende einläuten wollten, zum Horror-Trip pro den Kanzlerkandidaten. Es gehört nicht viel Fantasie dazu, sich vorzustellen, dass er weiter unter Komprimierung geraten wird. Söder machte klare Genug damit- und Ansagen. Friedrich Merz schaffte es, in einem kurzen Video-Statement wirtschaftspolitische Ziele verständlicherweise zu benennen. Selbst dieser gegen SPD und Grüne virtuell chancenlose Hefegebäck Christlich Demokratische Union-Spitzenkandidat Kai Wegner zeigte, wie Wahlkampf geht und wie ein Bewerber Optimismus verteilen kann. Dieser Kontrast zu Laschet hätte kaum größer sein können.

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Dieser Christlich Demokratische Union-Chef verlor sich im Kleinklein, verhedderte sich in unnötigen Finessen, versprach sich, beging c/o seinem fragwürdigen Themen-Hopping Fehler, redete seltsames Zeug solange bis hin zu Unfug. Laschet sagte zu Beginn: “Es ist ein gutes Signal, dass wir heute hier und überall in Deutschland starten mit den Besuchen an den Haustüren, und dass wir zusammen sind.” Man fragte sich: In welcher lebt dieser Mann, wenn pro ihn ein inszeniertes Parteitreffen und gewöhnliche Wahlkampfprozeduren schon ein “gutes Signal” sind?

Laschets Versuch, Christlich Demokratische Union und CSU wie Volksparteien dazustellen, geriet lieber zum Nachweis gewisser Personalnot in dieser Union. Er verwies hinaus “unsere Freunde überall im Land”, die wie Merz per Video zugeschaltet waren, nannte betont die stellvertretende Christlich Demokratische Union-Vorsitzende Silvia Breher, “eine couragierte Frau in Niedersachsen, junge Mutter, die die Probleme der Familien kennt”. Brehers Bekanntheitsgrad dürfte national kurz extra null liegen, zugeschaltet wurde sie, weil am 12. September in ihrem Land Kommunalwahlen stattfinden. Laschet hob Merz hervor, CSU-Gruppenchef Alexander Dobrindt sowie den Vorsitzenden dieser Unionsfraktion, Ralph Brinkhaus. Wenn Laschet glaubt, dass jene vier Berufspolitiker zurückhalten, “wir sind die große Volkspartei”, sollte er in sich in Betracht kommen.

Und dann genauso noch dieser Landshut-Fehler

Es sind kleine Verhaspler, die den Mann in einem schlechten Gemälde erscheinen lassen, weil sie seine richtigen politischen Ansätze entwerten. “Wer Terror in unserem Land üben will, hat hier nichts verloren.” Wo “üben” Terroristen in Deutschland? Oder: “Die Naturwissenschaft gibt den Kipppunkt vor.” Nein, tut sie nicht. Die Wissenschaft berechnet oder prognostiziert Kipppunkte, Vorgaben macht sie nicht.

Verheerend ist non… Laschets Landshut-Fehler – und dasjenige gleich in mehrfacher Hinsicht. Qua Sichtweise hierfür, dass eine unionsgeführte Bundesregierung aus Krisen lerne und die richtigen Schlussfolgerungen ziehe, nannte er die unter dem Eindruck des Münchner Olympiade-Attentats im September 1972 gegründete Contra-Terror-Maßeinheit GSG 9. “Fünf Jahre später hat diese GSG 9, herausragende Experten eines Kommandos, Deutsche aus der entführten Lufthansa-Maschine in Landshut befreit.” Laschet korrigierte sich nicht, er hielt nicht einmal inne, um nachzudenken, woraus man leider schließen muss: Dieser Kanzlerkandidat hat lückenhaftes Wissen extra die Historie des Landes, dasjenige er regieren will. Denn Mogadischu sollte zur Allgemeinbildung eines Politikers in Besitz sein von, dieser in die Fußstapfen von Willy Brandt, Helmut Schmidt, Helmut Kohl und Angela Merkel treten will.

Vor allem gleichwohl: Dieser Vergleich ist gertenschlank. Die Gründung einer Spezialeinheit wie unmittelbare Reaktion aus einem Terrorattentat ist eine ganz andere Historie wie die Herausforderung, Konsequenzen aus dieser Corona-Weltweite Seuche, dem Hochwasser und dieser globale Erwärmung zu ziehen. In jedem Kern wirft dieser peinliche Fehler die Frage hinaus, mit welchem Personal sich Laschet umgibt, dasjenige ihn inhaltlich, wahlstrategisch und zur Mitte hin gelegen so berät, dass man denken könnte, all die Personen seien U-Boote Söders.

Dies Fazit nachher dieser Horror-Picture-Show kann nur lauten: Laschet mag ein feiner Premierminister sein, wie Nachfolger Merkels scheint er ungenau zu sein – genauso wegen seines Umfelds, dasjenige besser nicht mit ihm ins Kanzleramt einziehen sollte. Wenn er nicht an Söder übergibt und kein Wunder geschieht, droht selbst nachher einem schlechten Wahlergebnis dieser Union in den nächsten vier Jahren ein angeschlagener Kanzler zu regieren. Und dasjenige kann niemand wollen.