Laschet wie „personifizierte Niederlage der Union“



Peer Steinbrück im Kontext Markus Lanz

Laschet wie „personifizierte Niederlage der Union“

Wie fühlt man sich wie Wahlverlierer? Peer Steinbrück muss es wissen, er war Kanzlerkandidat jener SPD, wie die Union noch mit Merkel antrat. Wenn schon sein Wahlkampf war nicht ungezwungen von Pannen. Seitenschlag Jahre später kann er im Kontext Markus Lanz sagen: „Es gibt ein Leben nach der Politik“.

Peer Steinbrück hält es zu Händen unwahrscheinlich, dass Armin Laschet Kanzler wird. C/o Markus Lanz im Zweites Deutsches Fernsehen erklärt jener ehemalige Kanzlerkandidat jener SPD gleichermaßen, wieso. „Die Union würde Laschet nicht ins Schaufenster stellen bei der Wahl eines Kanzlers, wenn es Jamaika geben würde“, sagt Steinbrück. Sehr wohl glaubt er nicht, dass es gar dazu kommt.

„Laschet ist die personifizierte Niederlage der Union“, so jener ehemalige SPD-Volksvertreter. Doch zu Händen die Wahlniederlage sei Laschet nicht ausschließlich zuständig. Er müsse jetzt was auch immer hinaus sich nehmen, obwohl 16 Jahre Politik von Angela Merkel die Konservative entleert hätten. „Die Union ist ziemlich profillos geworden, und sie hat den Fehler gemacht, noch einen ziemlich profillosen Kandidaten oben draufzusetzen“, so die Auswertung von Steinbrück.

Ein Stinkefinger und zwei Clowns

Steinbrück trat 2013 wie Kanzlerkandidat jener SPD an. Zwischen 2002 und 2005 war er nordrhein-westfälischer Premier und im Folgenden Bundesfinanzminister, in seiner Amtszeit hatte er umstrittene Entscheidungen zu verantworten. So hatte er wie Finanzminister ein Steuergesetz vorgelegt, dies von jener Bankenlobby verfasst worden war. Es regelte, dass Cum-Ex-Geschäfte ins Ausland verlagert werden konnten. Dies hatte zur Folge, dass Milliarden Euro Steuergelder legal in privaten Taschen versickern konnten.

Wie Kanzlerkandidat war er zu diesem Zweck namhaft, gerne in Fettnäpfchen zu treten. So zeigte er hinaus dem Titelbild einer Herausgabe des SZ-Magazins den Stinkefinger. Damit wollte er mit dem Zaunpfahl winken, welches er von seinen Kritikern hielt, die Steinbrück mit Namen wie Pannen-Peer, Problem-Peer oder Peer-Lusconi belegt hatten. Nachher den Parlamentswahlen in Italien hatte er die Gewinner wie Clowns bezeichnet.

Weiter  Umkämpfter Donbass: Warum Putin eine schwache Ukraine will

Sehr wohl wurde eine Auflösung in einem Interview zu einem geflügelten Zitat. Da wurde er nachdem dem Wahlslogan jener SPD „Das Wir gewinnt“ gefragt. Ein Journalist wollte wissen, ob man nicht besser verdongeln anderen Slogan gewählt hätte. Steinbrücks Auflösung: „Hätte, hätte, Fahrradkette.“

Steinbrück und die SPD verloren die Bundestagswahlen krachend.

„Es gibt ein Leben nach der Politik“

Steinbrück habe ein halbes Jahr gebraucht, solange bis er dies verkraftet habe, sagt er heute. Nun habe er schon am Morgiger Tag jener Bundestagswahlen gewusst, dass er sie nicht Vorteil verschaffen würde. Heute sagt er: „Es gibt ein Leben nach der Politik.“ C/o Steinbrück war es dies Leben wie Unternehmensberater des Vorstandes einer Sparkasse.

Er habe schon ein halbes Jahr vor den Wahlen ein schlechtes Gefühl gehabt, sagt er. Es habe viele Pannen gegeben. Sein Stinkefinger-Foto habe vor allem Jugendlichen unter 18 Gefallen finden an. „Aber die dürfen nicht wählen.“

Wie es in jener Union weitergeht? Da ist sich Steinbrück nicht sicher. „Es bleibt der Zeitpunkt abzuwarten, wo jemand von der CDU sagt: Das war’s. Das sollte Schäuble sein.“ Und schließlich hat Steinbrück noch verdongeln Rat zu Händen den Unionskanzlerkandidaten: „Das muss für Laschet der Abschied aus der Politik sein.“ Man müsse gleichermaßen eine Typ von Selbstwertgefühl nach sich ziehen und sagen, „Dann gehe ich nicht in die hintere Reihe des Parlaments.“

Steinbrück selbst hatte dieses Selbstwertgefühl in vergangener Zeit nicht. Er verabschiedete sich erst 2016 aus jener Politik, drei Jahre nachdem seiner Wahlniederlage.